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1

Monday, February 8th 2010, 7:44pm

Herbstgedicht + eins von heinrich heine

Rilke, Rainer Maria (1875-1926)






Die Blätter fallen, fallen wie von
weit,
als welkten in den Himmeln ferne
Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere
Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses
Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.









2.



Heinrich Heine



Und ist man tot, so muss man lang



Im Grabe liegen; ich bin bang,
Ja, ich bin bang, das Auferstehen



Wird nicht so schnell vonstatten gehen.













Leute hier sind 2 Gedichte...





Und mein Arbeitsauftrag ist es, aus diesen 2 Gedichten rauszuinterpretieren,



wie der Tod in diesen jeweiligen Gedichten gesehen wird.





Ich hab schonmal mich reinerarbeitet, aber finde dazu keine richtige Interpretation.





Zum 1. Gedicht ist Meine Meinung, dass der Tod düster vorgestellt wird.



die Blätter stellen die Seelen dar und der Garten den Himmel.







Beim 2. Gedicht: der Tod ist ewig. vllt. auch düster ?









Hoffe auf ne nette Hilfe eurerseits ;);)

Strohpuppe

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2

Monday, February 8th 2010, 7:48pm

hallo, oOoOo

da es sich bei dem Gedicht, das du eingestellt hast, mit deiner Bemerkung dazu, um den Intepretationsansatz eines fremden Gedichtes handelt, habe ich den Thread in die Rubrik Fremde Lyrik: Gespräche und Interpretationen verschoben.
Herzlich Willkommen im Forum!

Gruß
Strohpuppe / Moderatorin
Wer mit einem Leoparden ringt, kann Kratzer kriegen.

Strohpuppe

Moderator

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3

Monday, February 8th 2010, 8:31pm

ansonsten ein paar schnelle Gedanken für deine Interpretation, vielleicht hilft dir das weiter:

die Gärten: könnten auch für das Leben stehen. dass sie im Himmel sind, könnte auf die Entrücktheit vom Leben hindeuten.
die schwere Erde: für mich ganz klar entweder die, die bei einer Beerdigung auf den Sarg geworfen wird. oder die Erde im Herbst, wenn sie vom Regen der Herbststürme und den Resten der verwesten Blätter durchsetzt ist
aus allen Sternen in die Einsamkeit: ja, das ist ein bisschen schwierig...vielleicht heißt es, dass im Angesicht des Todes selbst das Paradies angezweifelt wird. das würde besser zu deiner Deutung der Gärten passen
wir alle fallen: der Mensch kann sich nicht von der Natur und ihrem Herbst ausnehmen. er muss sterben, so wie die Natur jedes Jahr stirbt.
man kann evtl nicht so klar sagen, ob hier der Tod direkt mit dem Wiederauferstehen konnotiert ist, trotz der Jahreszeiten. der Frühling ist ja in keinster Weise erwähnt.

Heine hat natürlich ne viel direktere Art =) , mit groß Metaphern deuten brauch man hier gar nicht anfangen. ich würde sagen, dass er auf jeden Fall den Gedanken des Jüngsten Tages aufgreift. ich finde aber, dass der Tod hier nichts bedrohliches hat. Eher schon fast was leicht karikiertes.

Gruß
Wer mit einem Leoparden ringt, kann Kratzer kriegen.

Marot

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4

Thursday, February 18th 2010, 8:36am

Also oOoOo ein weng muehe knnst du dir schon geben. Duester it wohl wirklich keine exakte Beschreibung fuer den Tod.
Aussedem ist bei der Aufgabe wohl eher der unterschied zwischen den beide wichtig. der Ton und die Philsophie die hinte den texen steckt.

In Gedicht eins verbirgt sich diese in der letzte Zeile. Hier wid hoffenbart was das lyrische ich nach dem Tod zu erwarten hatt. Der Ton erinnert doch verdaechtig an Gryphius und wie hat der nochmal vom Tod geschieben?. ( google Vanitas)

Zweites gedicht> Stichwort Ironie, das ist immerhin Heine hier. Und dann ueberleg dir noch was dieser Autor nach dem Tod erwartet und vergeiche es mit dm anderen. Der unterschied ist amuesant.
So und den Rest machst du gefaelligst alline.

Gruss marot
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Heilige Johanna der Schlachthöfe / Bertholt Brecht

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