ansonsten ein paar schnelle Gedanken für deine Interpretation, vielleicht hilft dir das weiter:
die Gärten: könnten auch für das Leben stehen. dass sie im Himmel sind, könnte auf die Entrücktheit vom Leben hindeuten.
die schwere Erde: für mich ganz klar entweder die, die bei einer Beerdigung auf den Sarg geworfen wird. oder die Erde im Herbst, wenn sie vom Regen der Herbststürme und den Resten der verwesten Blätter durchsetzt ist
aus allen Sternen in die Einsamkeit: ja, das ist ein bisschen schwierig...vielleicht heißt es, dass im Angesicht des Todes selbst das Paradies angezweifelt wird. das würde besser zu deiner Deutung der Gärten passen
wir alle fallen: der Mensch kann sich nicht von der Natur und ihrem Herbst ausnehmen. er muss sterben, so wie die Natur jedes Jahr stirbt.
man kann evtl nicht so klar sagen, ob hier der Tod direkt mit dem Wiederauferstehen konnotiert ist, trotz der Jahreszeiten. der Frühling ist ja in keinster Weise erwähnt.
Heine hat natürlich ne viel direktere Art

, mit groß Metaphern deuten brauch man hier gar nicht anfangen. ich würde sagen, dass er auf jeden Fall den Gedanken des Jüngsten Tages aufgreift. ich finde aber, dass der Tod hier nichts bedrohliches hat. Eher schon fast was leicht karikiertes.
Gruß