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Strohpuppe

Moderatorin

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1

Friday, February 5th 2010, 2:56pm

lauwarm

.
v2:

ich trage dich als Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht
auf brackigem Wasser.
Du bist trügerischer Tauschnee,
der mir vom beginnenden Frühling gaukelt.

.
v1:

ich trage dich wie die Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht,
wie brackiges Wasser kurz vor dem Verdursten.
in schweren Wintertagen bist du trügerischer Tauschnee,
der mir von beginnendem Frühling erzählt.

.
v3:

ich trage dich wie die Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht,
wie brackiges Wasser.

du bist trügerischer Tauschnee,
der mir von beginnendem Frühling erzählt.
vormals Strohpuppe.

Textverzeichnis

Tanzt: Schon spannt die Nachtgöttin die Pferde an,
und dem Wagen der Mutter folgen in fröhlichem Tanz die funkelnden Sterne,
und danach kommt der schweigsame Gott des Schlafes umschlossen von schwarzen Flügeln
und auf unsicherem Fuß die schwarzen Gottheiten des Traumes.

Albius Tibullus, zweites Buch, erste Elegie.


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2

Sunday, February 7th 2010, 11:44pm

Hallo Strohpuppe,

ich bin nun lange genug wortlos um dein Gedicht herumgeschlichen; dessen Stimmung, der Jahreszeit angemessen (auf den 1. Blick?) trübe wirkt.

Der resignierende Ton, den du über den Bruch von V1 in V2 kurz nochmal Anlauf nehmen läßt, wird mit den aufkommenden Gedanken an den Sommer vorerst in seiner Bewegung gestoppt - denn der kommt; so oder so.

Diese 'Gefühlswallung' nimmst du, wieder im Zusammenspiel der Widersprüche, erneut auf, mit dem >alten Licht< in V3 und dem vom Verdurstenden als köstlich wahrgenommenem >brackigen Wasser<.

V5 hat mich die ganze Zeit über irritiert, allerdings konnte ich nicht sagen, wodurch eigentlich. Seit einigen Minuten glaube ich es zu wissen (dank einer Werbeunterbrechung des TV-Programms - sorry).

Die (Gedanken-) Bewegung, die deinen Text durchzieht, findet in den Vn 5 & 6, & das Ausklingen in der angedeuteten Hoffnung auf den Frühling, eine gelungene Fortsetzung; allerdings liest sich V5 (& klingt danach) wie eine Textzeile aus der merci-Werbung. Hört sich schlimmer an, als es gemeint ist, aber so kann ich am besten zum Ausdruck bringen, was ich bei der wiederholten Lektüre deines sehr feinen, hintergründigen Gedichts an dieser Stelle empfunden habe. Aber ich glotz eh zu viel TV!

Ansonsten, u.a. aus den o.a. Gründen, ein Text, der mir sehr gut gefällt. Bis bald &
lG

versbrecher (bislang rude66
)

bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronntuonnthuuntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk

Strohpuppe

Moderatorin

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3

Monday, February 8th 2010, 1:32am

hallo, Versbrecher

ich beginne mich ein wenig zu ärgern. ?( dieser Text, der mir selbst so stimmig scheint, scheint, sobald er unter Leseraugen kommt, "nach hinten" oder wenigstens in eine ziemlich andere Richtung als die intendierte loszugehen. naja, was solls. man kann sich ja immer vom Potential der selbstgeschriebenen Zeilen überraschen lassen.
eigentlich wollte ich nämlich darauf hinaus, dass der Zustand, den das lyrische Ich erlebt, sowas von erdrückend ist (also die schweren Wintertage in ganz wörtlichem Sinn, mit all ihrer Lichtlosigkeit und dem Gewicht, dass sie auf die Seele legen), dass selbst die elementarsten Wahrheiten (Sommer und Frühling, die natürlich immer auf einen Winter folgen) sich anscheinend nicht mehr als wahr erweisen wollen. Der Tauschnee ist deswegen trügerisch (ich überlege inzwischen, in der letzten Zeile anstatt des erzählt ein gaukelt zu schreiben, vielleicht würde das meine Absicht besser mit in den Text nehmen), weil in der Nacht alles wieder zufriert und die gleiche Kälte noch über Wochen anhält. es sollte um das Gefühl gehen, etwas zu brauchen, an das man nicht mehr glauben kann. und ich verknote mich gerade total in meiner eigenen Textdeutung. ein Freund hat es gestern wohl recht gut getroffen, als er sagte "ich glaube, du hast ausversehen ein wenig Hoffnung drin gelassen".
und ich schaue vielleicht zu wenig Fernsehen, denn der merci-Werbespruch, an den du denkst, will mir nicht einfallen.
freut mich, dass dir der Text gefallen kann! auch wenn du ihn äbiss anders liest als ich.

Gruß
vormals Strohpuppe.

Textverzeichnis

Tanzt: Schon spannt die Nachtgöttin die Pferde an,
und dem Wagen der Mutter folgen in fröhlichem Tanz die funkelnden Sterne,
und danach kommt der schweigsame Gott des Schlafes umschlossen von schwarzen Flügeln
und auf unsicherem Fuß die schwarzen Gottheiten des Traumes.

Albius Tibullus, zweites Buch, erste Elegie.


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4

Monday, February 8th 2010, 11:54am

Hallo Strohpuppe,

es ist natürlich unbefriedigend, wenn sich die Lesart Anderer den eigenen Intentionen "widersetzt" (was auf der anderen Seite durchaus Reize hat).

In dem von mir angesprochenen Jingle kommt die Textzeile "und in der grauen Winterzeit bist du mein Optimist" (oder so ähnlich) vor, untermalt von einer wird-schon-werden-Melodie.

Gönn deinen Lesern einfach das Bild, das du (ihnen) geschrieben hast; Hoffnung kann so falsch nicht sein :o)
lG

versbrecher (bislang rude66
)

bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronntuonnthuuntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

5

Monday, February 8th 2010, 2:34pm

Hallo Strohpuppe:)

Schon der Titel sagt hier einiges: lauwarm= nicht heiß, nicht kalt, nein nur lau. Für mich ein -sich zwischendrin befinden-

Echt gelungen finde ich dann auch den Einstieg:

ich trage dich wie die Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.


-Ich trage dich-
Hier wird etwas getragen (im Herzen) wie die Erinnerung an den Sommer- schön, dass du offen lässt wer oder was das ist, so bleiben genügend Assoziationsmöglichkeiten. Du schaffst hier ein Hochgefühl, dem du dann urplötzlich mit dem Zusatz, - der nicht mehr wiederkommen will- einen Schlag in die Magengrube versetzt.
der Zeilenbruch unterstützt das noch echt klasse und übermittelt mir etwas haltloses, etwas zerrissenes. Meine erste Überlegung, diesen Satz zu verdichten, verwerfe ich auch gleich wieder, weil das hier eine zu hohe Geschwindigkeit zur Folge hätte. So wie es jetzt ist, zieht sich da schön etwas z ä h e s, langatmiges durch die Zeile.
Der Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
Es ist nicht so, dass er einfach nur nicht wiederkommt, nein, er will nicht mehr wiederkommen. Das zieht etwas verletztes und auch tiefe Sehnsucht mit sich. Meine Assoziation geht da in Richtung schmerzender/träumerischer Blick aus dem Fenster auf eine frostige mit Nebel durchzogene Landschaft.
Die Kleinschreibung nach dem Punkt vermittelt mir ein Unwohlsein in der Fortführung der Gedanken.
du schmeckst schal, nach altem Licht.
L.I. spürt hier anscheinend mit allen Sinnen. Wieder hab ich dieses Bild eines L.I’s, das am Fenster sitzt und versucht den Durst nach Wärme zu stillen. Schal =abgestanden und brackig =ungenießbar- eine zähe stinkende Brühe. Das Wort brackig ist echt gut gewählt, weil es sich u.a. aus dem Wort Brackwasser, einem Gemisch aus Süß- und Salzwasser, das ja immer nur an Flussmündungen zusammentrifft, entlehnt. Das vertieft noch klasse den Gedankenverlauf und bezieht auch den Titel wieder mit ein. Den Zusatz- kurz vor dem Verdursten- empfinde ich allerdings eher als überflüssig.
in schweren Wintertagen bist du trügerischer Tauschnee,
trügerischer Tauschnee (ist übrigens entgegen von Schoko-Werbung, nicht positiv besetzt) Diese beiden Worte implizieren noch einmal ganz deutlich die Sehnsucht des L.I‘s nach Wärme. Nach dem Wunsch, der Schnee/die Kälte möge doch tauen. Das Wort trügerisch beinhaltet zudem ein betrogen sein und passt sich so wundervoll in die von mir gefühlte Gesamtaussage des Textes. Der/das in Erinnerung Getragene gaukelt (würde mir hier gut gefallen weil es in dem oben genannten Zusammenhang einfach passender ist) dem L.Ich den beginnenden Frühling vor, der sich im Inneren aber nicht einstellen will/kann.
Das Bild des am Fenster sitzende L.Ichs zieht sich hier für mich durch den gesamten Text und ich kann noch nicht mal sagen, warum das so ist. Ich vermute, es ist eine gedankliche Mischung aus Raum(Rest)wärme und der Kälte, die durch den Blick nach außen/ durch die Erinnerung an dein Lyrisches Ich tritt.
Die Worte kommen bei mir an. Die Bildübertragung funktioniert. In deinen Gedankengängen friert es mich und zwar so, dass ich, unbewusst, die Zähne aufeinander gepresst habe. Es bedrückt und doch hättest du dieses Gefühl noch stärker hervorheben können. Auch wenn ich hier gar nichts von Hoffnung und nichts davon

Quoted

vom Verdurstenden als köstlich wahrgenommenem >brackigen Wasser<.
dass das brackige Wasser vom Verdurstenden als köstlich wahrgenommen wird, und ganz bestimmt keine positiv besetzte Szene wie in einer Schokoladen- Werbung herauslese, muss ich mich doch, wenn auch aus anderen Gründen, Versbrechers Unwohlsein bezüglich der 5 Zeile anschließen.

wie brackiges Wasser kurz vor dem Verdursten.
in schweren Wintertagen bist du trügerischer Tauschnee,


die schweren Wintertage nehmen dir hier m.E. genau wie die Verdursten Sache einiges vom zuvor aufgebauten Bild, weil man wieder gedanklich zurückgeht, um zu sehen, ob man etwas überlesen hat. Mit Verdursten assoziiere ich etwas heißes, (ich weiß, auch im Winter kann man verdursten) was sich gar nicht in mein Gesamtbild fügen will. Die schweren Wintertage sind bereits durch den Sommer, der nicht wiederkommen will, irgendwie im Bild
- irritiert also unnötig.
Ich würde das ändern oder auch komplett rauswerfen. Ein, auch sprachlich kurzer (abgehackter) dargestellter Gedankenverlauf, würde hier so etwas wie ein resignierendes Abwenden vom Fenster/von den Erinnerungen herausheben, was ich wiederrum für den Schluss sehr passend fände.

ich trage dich wie die Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht,
wie brackiges Wasser.
trügerischer Tauschnee,
der mir von beginnendem Frühling erzählt.

Gruß Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Strohpuppe

Moderatorin

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6

Monday, March 8th 2010, 2:24pm

hallo, Alexa

und bitte entschuldige, dass ich erst so spät antworte - passiert irgendwie öfter in letzter Zeit. ?( aber besser spät als nie.
deine Interpretation trifft voll ins Schwarze, und so oft ich sie lese, geht es mir warm durch die Seele, weil ich das Gefühl habe, voll verstanden worden zu sein. =) man sollte sich ja als Autor am besten so gut es geht aus seinen eigenen Texten heraushalten - sagen zumindest einige - aber der hier ist doch recht persönlich geworden.
vielleicht hast du es schon gesehen, deine Vorschläge habe ich versucht in neuen Versionen umzusetzen. einiges, was du gesagt hast, erscheint mir sehr berechtigt, z.B. kurz vor dem Verdursten und in schweren Wintertagen wegzulassen. dennoch scheint mir in v2, die ich von den neuen favorisiere, irgendwas zu fehlen, was ich in v1 noch drin habe. was für ein Zwiespalt. ?( ich denke, ich lasse (mal wieder) beide Versionen nebeneinander stehen, v3 kommt dann also weg. lang genug gereift sollten sie inzwischen sein.
Das Ding mit der Schokowerbung - es wird schon seinen Grund haben, dass zwei Leute das da rausgelesen haben. vielleicht steckt halt doch irgendwo Hoffnung drin, die ich zur Entstehungszeit des Textes noch nicht mitgelesen habe! =)
ich danke dir sehr für deinen ausführlichen und treffenden Kommentar!

Gruß
Maria
vormals Strohpuppe.

Textverzeichnis

Tanzt: Schon spannt die Nachtgöttin die Pferde an,
und dem Wagen der Mutter folgen in fröhlichem Tanz die funkelnden Sterne,
und danach kommt der schweigsame Gott des Schlafes umschlossen von schwarzen Flügeln
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Perry

Sage

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7

Wednesday, March 10th 2010, 5:57pm

Hallo Stropuppe,

mir gefällt von den aufgeführten Versionen die zweite am besten, deshalb will ich mich auf diese konzenzentrieren:

lauwarm -> ist mir zu schwach im Ausdruck in Bezug auf die Tiefe des Schmerzes. Wie wärs mit "wundbrand."

ich trage dich wie die Erinnerung -> warum wie und nicht "als Erinnerung?"
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht
und brackigem Wasser. -> statt "und" würde mir ein "auf" hier besser gefallen.
Du bist trügerischer Tauschnee,
der mir vom beginnenden Frühling gaukelt. -> der beginnenden Frühling vorgaukelt.

Vielleicht ist ja was für dich dabei. Hoffnung habe ich nicht im Text gespürt.
LG
Perry

Strohpuppe

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8

Wednesday, March 10th 2010, 11:59pm

hallo, Perry

Schmerz kann ja tief gehen und dennoch unerträgliche Gleichgültigkeit mit sich bringen oder genau in dieser bestehen. der Ekel vor dem Grau, etwas in der Art. den Texttitel werde ich so behalten, deine anderen Änderungsvorschläge übernehme ich aber gern. bis auf das vorgaukelt - ich finde, das fügt sich klanglich überhaupt nicht in den Rest. ist mir zu hart.
danke für deinen hilfreichen Kommentar! =)

Gruß
Strohpuppe
vormals Strohpuppe.

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Tanzt: Schon spannt die Nachtgöttin die Pferde an,
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J.Locke

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9

Thursday, March 11th 2010, 12:11am

Quoted

ich trage dich wie die Erinnerung
an den Sommer, der nicht mehr wiederkommen will.
du schmeckst schal, nach altem Licht,
wie „bröckliges“(vielleicht) Wasser kurz vor dem Verdursten.
in schweren Wintertagen bist du trügerischer Tauschnee,
der mir von beginnendem Frühling erzählt.

Mir gefällt diese Fassung. Ich finde die Spielerei von den Elementen eines Frühlings,
auf dieser Weise, sehr unterhaltsam. Es ist eine aktuelle witzige Beschreibung
der Jahreszeit. Was mich besonders gefesselt hat, sind diese Adjektive.
Ein Frühling der schal schmeckt? Oder nach altem Licht?.. wirklich schön-
Nur beim Wasser scheidet sich mein Geist. Ich denke bröckliges fände einen
Bessere Position in deinem speziellen Frühlingsgedicht. :D

LG.
Dead

Strohpuppe

Moderatorin

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10

Thursday, March 11th 2010, 12:28am

hallo

der Text ist im späten, aber noch hartnäckigen Winter angesiedelt. wenn du es aber als Frühlingsgedicht liest, steht dir das freilich frei - ich werd niemandem meine Intention an die Stirn nageln.
deinem Vorschlag zum bröckligen Wasser kann ich mich nicht anschließen. das soll schon so, wie es da steht, und nicht viel anders in der Bedeutung.

Quoted

Was mich besonders gefesselt hat, sind diese Adjektive.

danke!

Gruß
Strohpuppe
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Tanzt: Schon spannt die Nachtgöttin die Pferde an,
und dem Wagen der Mutter folgen in fröhlichem Tanz die funkelnden Sterne,
und danach kommt der schweigsame Gott des Schlafes umschlossen von schwarzen Flügeln
und auf unsicherem Fuß die schwarzen Gottheiten des Traumes.

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J.Locke

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11

Thursday, March 11th 2010, 12:46am

Hi Strohpuppe..

Ich hab schon den Schnee bemerkt. hab mich da mit dem brackigen Wasser etwas durcheinander geführt.ich dachte das soll auf den Frühling hindeuten, obwohl noch Winter Zustände sind. Ach egal.. mir hat es auf jeden Fall gefallen:)

Ne ich will dir nichts an deiner Intention verändern oder bezweifeln. Habs nur irgendwie in den falschen Hals gekriegt. um ehrlich zu sein. hab ich das Adjektiv "brackig" nicht verstanden. ich dachte mir, es könnte ein Synonym für "bröckliges" sein...scheinbar stimmt das nicht
und deswegen habe ich eine andere Intention gehabt. :) Hat nix mit dem Verständnis deines Gedichtes gemein.

LG
JL
Dead