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vsilverlord

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1

Friday, January 29th 2010, 7:53pm

Lampe

wie finsterer firn lauschend
gierig warten, saugend fordern

Infantil niemals die Ruhe sättigt
doch wenn lechzend Herrscher heiter
so manche Existenzen
verlagern und,
ebenso, wie
fahle dunkle Wände
den Raum selbst!
verjüngen-


Geliebte Gesandtin!
strahle doch endlich
in lodernden Flammen.

Erik R. Andara

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2

Friday, January 29th 2010, 10:24pm

hallo vsilverlord;

vorab sei gleich einmal gesagt daß ich von deinem eingstellten text hier alles andere als überzeugt bin.
beginnen tust du mit einem vergleich denn du nicht auflöst: wie..... was?
die lampe lauert wie finsterer firn (ganz schauderhafte kombination so nebenbei gesagt)?
gleich im nächsten satz hast du zwei verb/adverb kombinationen, die irgendwie das gleiche besagen: gierig....saugen....fordern;
ist hier der finstere firn gierig? kann firn gierig sein? ist firn nicht eher alt geduldig und harsch?
oder bezieht sich das nach wie vor auf den wie-vergleich? saugt die lampe gierig? kann nicht sein die ist ja noch gar nichtb eingeschalten, lassen mich deine letzte zeilen vermuten; vielleicht ist die ausgeschaltene lampe der wie-bezug? du siehts hier meine probleme gleich zu beginn;

der nächste satz kommt dann ähnlich verdreht worauf bezieht sich das niemals? auf das infantil? dannn kommt es aber sauber verdreht abgesehen davon, daß niemals infantil was ist....greis?....reif?
was sättigt die ruhe? der finstere firn? sättigt der finstere firn niemals die ruhe? was war noch gleich der finstere firn?
lechzende herrscher sind heiter (wohlgestimmt und trunken?); aber wie kommen die plötzlich hierher sind die herrscher der finstere firn? ist der finstere firn der untergebene der herrscher über die dunkelheit? dann kann die augeschaltene lampe nicht der finstere firn sein oder? ist die ausgeschaltene lampe das gegenteil der eingeschaltenen lampe finster/ hell? irgendwie macht das plötzlich dch sinn nur wie ich hierhergekommen bin weiß ich nicht mehr und wohin es weitergeht scheint auch unklar...

ich unterbreche an dieser stelle meine reflexionen/überlegungen zu deinem text, weil besser wird es nicht, zumindest nicht für mich;
mein fazit wäre: unnötig steif und gekünstelt die bilder wirken um ihrer selbst willen gewählt und unnachgiebig prätentiös verkündet, dafür daß ein: der raum ist dunkel, mir schwant böses, ich mache lieber licht - gereicht hätte;
hat mir gar nicht gefallen;
erik

"Wir werden von einer Leidenschaft nur geheilt, wenn wir sie bis zum Letzten auskosten."

Marcel Proust



era

vsilverlord

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3

Wednesday, February 3rd 2010, 7:54pm

huhu

hallo, viel Dank für die genaue und analytische Kritik!
das ist schon recht witzig, dass du das Gedicht nicht mal annährend verstanden hast :D Aber ich nehm dir das auch nicht übel, es ist schließlich keine leichte Kost (->Querschläger) aber trotzdem vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!
Ich nehm einfach mal zu deinen Aussagen nacheinander Stellung:
"Wie finstrer Firn lauschend" -> dies ist ein aufgelöster Vergleich! Firn ist ein Substantiv. Wo hast du das lauert her? ;)
Deinen nächsten Satz verstehe ich nicht, da doch die verschiedenen Adverbien von ihrer Sinngestalt ziemlich verschieden sind! Gierig ist eher eine für Eigentum oder Macht prädistinierte Wendung, Saugen eher etwas organisches (wie z.b ein saugendes Baby) und fordern ist ein abstrakter Besitzanspruch, der eher menschlicher Form ist (wie z.b Recht einfordern). Die Kombination dieser Vorstellungen ergeben das Bild, das ich erzeugen wollte.
Nun zu dem 'Infantil'. Gemeint ist: Die Ruhe sättigt niemals, wie es z.b. bei Kindern der Fall ist, deshalb haftet der gesamten Verhaltensweise etwas infantiles an sich, aber noch expliziter bezieht sich das infantil auf den nächsten Satz, nämlich auf das 'doch'. Auf nähere Interpretationen möchte ich jetzt allerdings verzichten, ich denke die Erklärung genügt hier, die ganzen Fragen, die du stellst, sollen dem Leser (bzw 'Hörer') des Gedichts bewusst kommen, sie werden folgerichtig heraufbeschworen, um dann in der letzen Strophe besänftigt zu werden.
Die Reflexionen waren im Prinzip der richtige Weg für das Verständnis, (wie auch in den anderen Gedichten von mir :D ) auch wenn sie für den Anfang etwas ungewöhnlich oder für Gedichte unangebracht scheint. Es sind nunmal auch Gedichte, mit denen nicht jeder etwas anfangen kann

Erik R. Andara

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4

Wednesday, February 3rd 2010, 8:20pm

Quoted

das ist schon recht witzig, dass du das Gedicht nicht mal annährend verstanden hast
findest du?

ich könnte übrigens schwören, daß statt dem lauschen ein lauernd stand, egal war wohl meinn fehler... vielleicht wollte ich das lauernd ja auch nur gerne dort haben (wüßte zwar nicht warum, aber was soll´s);

so was jetzt von statten geht ist daß du mir schulmeisternd deine bilder löffelweise zuschieben willst; und dabei streckenweise wirklich abtruse argumentationen benutzt: gierig ist prädestiniert für eigentum oder macht???? ist das dein ernst? weil du es gerne so hättest oder warum? ein säugling (tier/mensch) kann nicht gierig an der brust der mutter hängen? seit wann?
und so nebenbei für einen aufgelösten vergleich fehlen entweder auflösung oder vergleich eines von beiden wird es wohl werden müssen!
saugen ist organisch? eine pumpe kann nicht saugen? (und jetzt bitte nicht behaupten daß eine pumpen nur pumpen könne sonst nichts)
ein saugendes baby ist ein abstrakter besitzanspruch der menschlichen form.....? ist das ein selbst gekochter aphorismus, oder ernst gemeint?

Quoted

Die Ruhe sättigt niemals, wie es z.b. bei Kindern der Fall istkinder
sind niemal satt und deswegen infantil? sättigen kinder ebensowenig wie die ruhe? ist das infantil?
das infantil bezieht sich auf das doch? infantil, doch..... lechzende herrscher heiter? häh?
ich behaupte nicht daß ich in dem ganzen gekröse keine bilder zu erkennen vermag, ich steige schon durch (ansatzweise zumindest) durch deine infantil- bilder;
das wichtige wort hier war das gekröse! das bezieht sich auf den text!
diese ganze fragerei soll dem leser bewußt kommen? meine fragen werden nicht mit der letzten strophe besänftigt nebenbei und noch weniger durch deine antworten;
schulmeisternd ist hier das wichtige wort und es bezieht sich auf dich!
querschläger sind schwere kost?
laß mich bitte ein zitat an dieser stelle anbringen: ich höre wohl die worte, allein....!
vsilverlord ich kaufe nicht, was du hier feilbietest, zumindest nicht mit diesen argumenten;

Quoted

Es sind nunmal auch Gedichte, mit denen nicht jeder etwas anfangen kann

ist ziemlich starker tobak diskussionstechnisch gesehen;
verzeih meine ehrlcihen worte;

mfg
erik

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Marcel Proust



era

vsilverlord

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5

Wednesday, February 3rd 2010, 9:00pm

hi

Tja, also vielleicht war das etwas kurz begründet, wodurch du mich zum Schulmeister, der nicht erklären kann deklarierst :D Ok seh ich ein, aber ich meine die Argumente waren doch stichhaltig. Wenn ich sage: "Da steht ein gieriger Mensch!" Welche Assoziationen kommen dir dann? Das ist nämlich das wichtigste Wort für dieses Gedicht, 'Assoziationen'. Das Gedicht soll weder irgendwas erklären noch versinnbildlichen noch beschreiben, im wesentlichen hast du es in deinem ersten Kommentar gut getroffen, es steht für sich selbst, die Assoziationen, die es hervorruft sind das entscheidende. Was das erste, an was du denkst, wenn du "saugen" hörst? Oder "fordern? Natürlich stehen sie hier in einem anderen Sinnzusammenhang, aber nur weil sie entfremdet sind, heißt es nicht, dass sie, da sie einzeln stehen, nicht auch einzeln bedeutend sein könnten! Natürlich sind diese wohl bei jedem Menschen anders, und es war ein bisschen blöd von mir, meine eigenen zu bringen, da jeder Mensch etwas anderes damit verbindet.
Ach ja, zu dem Vergleich, wenn man ihn voll ausschreibt, (was natürlich völliger Käse ist, da das gar nicht im Kontext steht und somit völlig sinnlos ist) würde er so lauten: 'das lyrische Es lauscht, und zwar wie finsterer Firn. '
Zu dem infantil, ich denke jeder der einmal in Berührung mit Kindern gekommen ist, spürt ihre innere Bewegung; sie kommen erst zur Ruhe wenn sie schlafen (damit meine ich nicht, dass sie sich bewegen müssen, sondern diesen Tatendrang, etwas tun zu müssen). Mit dem Satz ist gemeint, dass die Ruhe das lyrische Es nicht sättigt, aber etwas anderes dafür ( die folgenden Zeilen, deswegen das 'doch').
Du willst Antworten? Dann lies das Gedicht nochmal! Und frage dich, was du damit verbindest! Und selbst wenn das negativ ist, hat das Gedicht schon eine Bedeutung. Ich bin übrigens ziemlich offen für ehrliche Worte, und auch für ehrliche Kritik, deswegen vielen Dank nochmal!

Erik R. Andara

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6

Wednesday, February 3rd 2010, 9:14pm

Quoted

weder irgendwas erklären noch versinnbildlichen noch beschreiben


???
du willst also daß sich der leser hinsetzt und ungelenkt zu deinem bild assoziiert;
verzeih mir, wenn ich das jetzt anmerke, aber dafür stimmt die form nicht, es ist zu gerichtet; es prjeziert; du hast unmengen an tätigkeitswörtern drinnen die dem leser keine assoziation-spielraum lassen; denn die dinge tun doch ständig etwas ohne aber zu versinnbildlichen??
das lyrisch es lauscht wie finsterer firn???
was soll ich dazu asoziieren?
wie fühlt sich finsterer firn? wie lauscht finsterer firn?
da bin ich als leser doch schon zu beginn ausgegrenzt, wenn ich nichts bekanntes sehe? was soll ich assoziieren zu dingen die ich nicht kenne? da lauf ich doch schon zu anfang gegen die wand dieser "offenen form";

Quoted

Was das erste, an was du denkst, wenn du "saugen" hörst? Oder "fordern? Natürlich stehen sie hier in einem anderen Sinnzusammenhang

also, ich asoziiere und das erste, an das ich dann denke ist falsch, weil dies hier ein anderer zusammenhang ist...
tja, rien ne va plus wir verstehen uns hier behaupte ich mal, anscheinend nicht;

mfg
erik

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Marcel Proust



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vsilverlord

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7

Wednesday, February 3rd 2010, 9:32pm

hi

Quoted

du willst also daß sich der leser hinsetzt und ungelenkt zu deinem bild assoziiert;
Ja! Super Sache, gefällt mir! Natürlich ist es auch ein zielgerichtetes Assoziieren, aber, das ist ja wohl halbsotragisch, wenn man bedenkt wie kurz das Gedich ist! Es ist so schnell vorbei, kurz und doch schmerzvoll!
Du sollst ja auch gar nicht wissen, sondern fühlen? was denkst du bei den worten "wie finsterer firn lauschend"
Besser gesagt, was assozierst du? :D Ich glaube wohl kaum nichts =) Ist es nicht irgendwie unheimlich, kalt, frostig, dunkel, einsam, ... ?
Ich denke das ist sehr dicht, da kommt viel zum Vorschein, wenn man sich ein paar Gedanken macht.

Quoted

also, ich asoziiere und das erste, an das ich dann denke ist falsch, weil dies hier ein anderer zusammenhang ist...
nein! Es gibt nichts falsches! Das ist ja der Witz an der ganzen Sache! Das was ich versuche dir nahezulegen. Der Leser ist völlig frei von Zwängen, irgendetwas zu müssen, im schlimmsten Fall ist er maximal verwirrt =)
Gruß


Erik R. Andara

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8

Wednesday, February 3rd 2010, 10:23pm

Quoted

Natürlich ist es auch ein zielgerichtetes Assoziieren, aber, das ist ja wohl halbsotragisch, wenn man bedenkt wie kurz das Gedich ist!
???

Quoted

Es ist so schnell vorbei, kurz und doch schmerzvoll!
so kurz und so schmerzvoll....was fang ich mit der prätentiösen beschreibung jetzt im detail an?

Quoted

was denkst du bei den worten "wie finsterer firn lauschend"
...gekröse!

Quoted

Ist es nicht irgendwie unheimlich, kalt, frostig, dunkel, einsam, ... ?
...nein?

Quoted

Ich denke das ist sehr dicht, da kommt viel zum Vorschein, wenn man sich ein paar Gedanken macht.
ja aber warum sollte man sich gedanken darüber machen wollen? es gibt soviele gedichte die irgendwie assoziatiostechnisch umheimlich kalt frostig dunkel einsam sein wollen; wies sollte ich mich jetzt mit deinem gedicht befassen wollen; (sagt der der kommentare dazu schreibt, man merke - ich befasse mich damit weil ich dir sagen wollte daß ich es nicht gut finde, so nebenbei bemerkt, aber ich denke, daß ist mittlerweile klar)

Quoted

nein! Es gibt nichts falsches!
ähhhh, na dann....

aber wie du schon bemerkt hast (oder war ich das), der leser ist maximal verwirrt;

Quoted

im schlimmsten Fall ist er maximal verwirrt


erik

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Marcel Proust



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vsilverlord

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9

Wednesday, February 3rd 2010, 10:38pm

hi

hallo, was genau soll die aneinanderreihung meines Gesagten mir sagen? :P
ich weiß schon noch was ich gesagt habe, wenn du dich dazu äußern willst, dann musst du dich schon präzisieren! Und sag mir einmal, was Gekröse ist!

Quoted

@wiki: Als Gekröse wird eine Bauchfellfalte an einem inneren Organ bezeichnet, die in der Regel als Aufhängeband fungiert und das Organ mit der Leibeswand verbindet.
Das ist doch total inhaltslos was du von dir gibst! Anstatt dir eine konstruktive Kritik zu überlegen, versuchst du dort etwas zu verstehen, wo du nichts verstehen kannst! Versuch einmal, die Zusammenarbeit deiner beiden Gehirnhälften zu intensivieren, damit ich dich besser verstehe. (und lass dein Ego zuhause :D )

Erik R. Andara

Glasphasen-Moderator

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10

Wednesday, February 3rd 2010, 10:48pm

Quoted

Anstatt dir eine konstruktive Kritik zu überlegen, versuchst du dort etwas zu verstehen, wo du nichts verstehen kannst!

????

Quoted

Versuch einmal, die Zusammenarbeit deiner beiden Gehirnhälften zu intensivieren, damit ich dich besser verstehe.


So jetzt sind wir weider bei meinem ersten kommetar angelangt:

mein fazit wäre: unnötig steif und gekünstelt die bilder wirken um ihrer selbst willen gewählt und unnachgiebig prätentiös verkündet, dafür daß ein: der raum ist dunkel, mir schwant böses, ich mache lieber licht - gereicht hätte;
hat mir gar nicht gefallen;
erik

konstruktiver wirds nicht mehr; damit verabschiede ich mich aus diesem thread meine meinung bin ich ja losgeworden;
und ich bin übrigens am pc zuhause, so wie mein ego auch;
mfg
erik

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Marcel Proust



era

Alexa

Blickdicht(erin)

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11

Monday, February 8th 2010, 8:54pm

Hallo

Du liest doch trotz Ignorierfunktion, was ich hier geschrieben habe, also, was solls :whistling:
Nun ja, wie auch immer, es soll mir egal sein. Deine krampfhaften Versuche deine und auch andere Texte in den Himmel zu heben, kann ich nicht verstehen- es geht hier um nichts weiter, als um das persönliche Wachsen an und mit Textkritik, die sich aus unterschiedlichen Texten, von ganz unterschiedlichen Autoren ergibt. Wer das nicht verstehen, nicht annehmen will oder kann, der sollte nur auf seinem privatem Block veröffentlichen und dort möglichst die Kommentar-Funktion deaktivieren.
Dieser Text und auch deine Antwort auf Eriks durchaus berechtigte und auch verständliche Kritik ist einfach nur grotesk. Ich weiß nicht, ob du nicht selbst bemerkst, wie wackelig deine Erläuterungen hier eigentlich stehen. Das ist einfach nur kindisch, Herr Lord von und zu, und hat mit ernsthafter Textarbeit m.e. rein gar nichts mehr zu tun.

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

vsilverlord

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12

Monday, February 8th 2010, 9:22pm

hi

Du musst mir aber zugute halten, dass ich immer sachlich und (wie ich hoffe) freundlich geblieben bin. Aber du hast recht, ich sollte endlich aufhören irgendetwas über meine Texte zu schreiben, das ist nämlich total lächerlich. Außerdem war ich immer offen für alle Kritik (das bin ich immer noch, kaum zu glauben, ich freue mich riesig über jeden Kommentar) und bin auf die Kritik eingegangen. Ich lese auch alle möglichen verschiedenen Texte und bin eigentlich recht liberal, die Sache mit Erik R. Andara war ein bisschen blöd, eigentlich wollte ich gar nicht seinen Text negativ herausheben, ich hatte nur gehofft, dass er mir ihn erklären kann. Und wenn mir ein Text gefällt, dann schreib ich das nunmal gerade raus, ich weiß nicht was daran verwerflich sein soll.
Bei den Begründungen habe ich eigentlich schon versucht, den Kern zu treffen, wobei das nicht immer so leicht ist; die Sache dabei ist, dass ich nicht Versuche, irgendetwas zu rechtfertigen, sondern die Sache selbst ins Auge fasse, und da sind die Erklärungen oft nicht gerade rational. Ich beschäftige mich auch noch viel mit bildender Kunst, und ich denke daher rührt auch die Art der Begründungen, die ich liefere, da sie gerade dort ziemlich notwendig sind, um abstrakte, nicht objektive Gebilde zu beschreiben und zu interpretieren. Wenn dich das stört, kannst du mir gerne sagen, wie ich mich ändern soll. Vielleicht könntest du auch präzisieren, wo ich mich kindisch verhalten habe und inwiefern ich ernsthafter arbeiten könnte!
gruß
ps: ich ignoriere hier niemanden und ich respektiere jede Meinung, auch wenn das vielleicht nicht immer angenehm ist!

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

13

Monday, February 8th 2010, 10:28pm

Quoted

ich ignoriere hier niemanden

ach :huh:
Weißt du, ich werde nicht konkreter werden, wo und in wie fern ich deine Erläuterungen als infantiles Gerede empfinde, denn ich lasse mich nicht auf eine deiner sinnleeren Diskussionen ein, die niemanden weiterbringen. Nimm einfach Eriks Kritik und lese sie noch einmal genau durch. Wo ist das Problem einzelne von ihm angesprochene Textstellen zu überdenken? Erik wird dir nicht aus eigennützigen Gründen seine Darlegung des Textes aufgezeigt haben. Arbeite doch damit.
Für mich ist dein Text sehr unreif. Womöglich hat er sein Potenzial in deinen Gedanken, für den Leser aber öffnet er sich in keinster Weise. Kunstwerke, egal in welcher Form, sind niemals über einen Kamm zu scheren und auch niemals gleich, manchmal sind sie auch extrem verwirrend, aber selbst in diesem Wirrnis findet man immer noch etwas, dass fasziniert, das fesselt und einen genauer hinsehen lässt. Selbst die glänzendste Plastik, die ja einem additivem Verfahren unterliegt und die ich deshalb gerne mit der sprachlichen Ausarbeitung der Gedanken vergleiche, ist nichts, wenn das Material einfach nur aufeinandergeschichtet wird, und am Schluss eine Goldlasur über gezogen wird. Da kannst du erklären so viel du willst, wenn es aussieht wie ein Haufen … dann sieht es aus wie ein Haufen.

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

vsilverlord

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14

Monday, February 8th 2010, 10:54pm

hi

Bitte versuch auch mich zu verstehen. Das ist wie wenn einem gesagt wird, "dein Baby, das ist zu groß, zu fett, zu lang, zu dick, schneide ihm den Finger ab". Ich werde versuchen, meinen Stil in den nächsten Gedichten zu variieren ;( . Im übrigen stehe ich noch zu dem, was ich geschrieben habe, auch wenn ich Eriks Argumentation nachvollziehen kann. Aber ich habe schon versucht, das Gedicht anzupassen, da geht jedoch die ganze gedrückte, hastige grausam klare Atmosphäre zunichte. Ich kann hier keine ganzen Sätze verwenden, ich kann hier keine Prädikate einfügen, um alles zu verständlicher machen. Das ist fern jeglicher Vernunft, aber ich kann diese Ambivalenz der Sprache nicht anders ausdrücken, das ist wie, wenn abstraker Pinselstrich unvergesslich im Zentrum eines Werkes prangert, das Bild zerschneidet, zerteilt, zerfassert und trotzdem unentbehrlich ist. Ich habe wirklich viel darüber nachgedacht, was ich ändern könnte, um Eriks Vorschlägen entgegenzukommen, aber mir schien das hier wirklich nicht dem Sinn des Gedichts entsprechend. Wenn ihr wollt, können wir ja bei 'Nagel' weitermachen :tongue: . Wer sagt denn, dass ein Haufen nichts ausdrückt? In der Kunst geht es nicht um Technik, jedenfalls nicht mehr. Außerdem habe ich niemals gesagt, dass das gut ist, was ich fabriziere. Nur weil ich selbst meine Gedichte so gerne lese, heißt das nicht, dass sie gut sind. Nein, ganz im Gegenteil, da sie wohl die meisten Menschen nicht verstehen werden, kann man sogar sagen, dass sie recht schlecht sind, wenn sie den meisten Menschen nichts sagen. Ein gutes Gedicht sollte jedem Menschen etwas sagen, sollte sie innerlich aufrütteln und bewegen. Herzlichen Gruß

Alexa

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15

Monday, February 8th 2010, 11:20pm

Deine Antwort kommt hier etwas mitleidheischend an. Hier verlangt doch kein Mensch, dass du deinen Text jetzt auf den Kopf stellst. Nur deine hartnäckige Weigerung, Eriks Kritik zu verstehen, die kam mir so vor, als willst du nichts verstehen. Wenn dir der Text, so wie er ist, sehr am Herzen liegt, dann lass ihn doch so. Ich hab auch Texte, die ich nicht ändere, weil ich einfach zu sehr dran hänge. Das kann man aber auch dem Kritiker mitteilen und muss nicht auf

Quoted

Versuch einmal, die Zusammenarbeit deiner beiden Gehirnhälften zu intensivieren, damit ich dich besser verstehe.
solche Art von Tiefschlägen zurückgreifen.
Nun ja.
Gruß und Ende
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

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