Der Wer-Frosch
der Wer-Frosch
königlicher Frosch von Tristram,
du hast dein Quaken verloren,
die tierliebende Prinzessin,
das Reich, dass dir Knecht ward!
nun sieh dich an! Bleich und
langezogen gen Himmeldecke,
Furunkel hie und grosse Nase da;
ward die Welt doch perfekt!
nur der Gestank gleicht deiner
Heimat. Die üblen Kloaken, das
verdreckte Gesindel, faulig
und doch unsagbar köstlich.
aber wenn die leidenste Stunde
angebrochen , falls etwas
Mond sanft ins Waldmeer
lichtet, dann hält nichts mehr!
dein tiefster Trieb bricht aus,
deine Krone wirfst, deine Ehre,
die Feder und du windest dich
im süssen Dreck, was bleibt..
Quak...Quaak..Quaktch(seufz)