Thursday, May 24th 2012, 10:51pm UTC+3
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Quoted
wenn du möchtest, kannst du gerne deine Meinung zu meinem Beitrag incl. der von dir vergebenen Punktzahl hier veröffentlichen.
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@Alexa: Ja, ich will.@ Tinus, nicht wenn ich möchte, wenn du möchtest. Ich schick sie dir mal via PN, kannst sie gerne dann hier einstellen, wenn du dann möchtest.![]()
Also anbei die PNs von Alexa und Erik:
Quoted from "Alexa"
Im Zug
Hallo Tinus
Quoted
Sonett. Sehr schöne Ausarbeitung, ansprechender Inhalt. Thematik Schritte wird behandelt.
Nur 8 statt 10 Punkte weil
Spalier- Bier - das Bier klingt doch sehr nach Reimopfer. Spalier ist eine Rankhilfe oder eine Redewendung „Spalier stehen“. Beides passt für mich nicht zum sausen
Und: Ende des Gequäle – klingt wieder sehr reimgeopfert. Schade auch, dass man hier noch einen, wenn auch kleinen, Grammatikfehler findet.
im meinen Kopf zerfließt
Ansonsten top.
dein Text war mein Favorit für das Thema Schritte.
Quoted from "Erik R. Andara"
hall tinus hier mein (kurz)komentar zu deinem eingereichten text;
Text 2 – Im Zug
Rhythmische Berg- und Talfahrt, auch der Bezug zum vorgegeben Thema ist nich ganz ersichtlich außer dem Trippelschreiten dampft hier wohl eher ein Zug durch die Gegend. Die Bilder beugen sich den Reimen und Stimmung mag nicht so richtig aufkommen, außer wenn man vom zerflossene Bier liest und sich dann ein zerfahrenes lyrich vorstellt dass ein bisschen im Selbstmitleid schwelgt. Aber das scheint mir hier doch ein bisschen zu wenig. 3/10
mfg
erik
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Quoted
"Spalier": natürlich stehen die Fichtern Spalier am wegesrand, und nichts leichter wäre es für mich gewesen zu schreiben: die Fichten stehen Stamm um Stamm Spalier, aber ich wollte den Perspektivenwechsel darstellen, aus Sicht des des lyrichs sausen die Fichten.
Quoted
Der Schnellexpress durchschreitet weites Land,
so wie der Engel heute quer zur Mitte
hinfällt, und hat im Sturz die Trippelschritte
des langen Marschs´ als solche erst erkannt.
Es brummt, wobei den Ursprung ich nicht fand.
Die Fichten sausen Stamm um Stamm Spalier,
in meinem Kopf zerfließt, neben dem Bier,
Erinnerung an ein vertrautes Band.
Das kann und will und mag ich niemals lösen,
denn es umwickelt und umschließt die Seele,
wie Zeit im ICE. Ich kann nur dösen,
und hoffen auf ein Ende des Gequäle.
Ich lerne Warten lieben. Mach die größten
Fortschritte wenn ich weiße Schäfchen zähle.
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Deine Kategorien für das lyrich, nämlich gleichzeitig "melancholischer Schöngeistler", "beschwipster Fordernder" und "großherziger weltversteher" sind gar nicht mal so schlecht beobachtet. Nur sehe ich darin gar keine Gegensätze: das lyrich kann doch melancholisch, Schöngeistig, beschipst, großherzig und ein Weltversteher sein, ohne sich zu wiedersprechen. Das wäre doch eine in sich konsistente Beschreibung einer Persönlichkeit, die noch nicht zwangsläufig sich selbst bemitleiden muss.inhaltlich/emotionell schwankte das lyrich, wie bereits gesagt, vom melancholischen schöngeistler zum fordernden beschwipsten hin zum großherzigen weltversteher; worauf dann schlußedlichn auch meine theorie des angeduselten selbstmitleids gründete;