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Tinus

Master

Date of registration: Feb 5th 2005

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Occupation: rausfinden, wer ich bin

1

Monday, January 4th 2010, 10:04pm

Im Zug

Der Schnellexpress durchschreitet weites Land,
so wie der Engel heute quer zur Mitte
hinfällt, und hat im Sturz die Trippelschritte
des langen Marschs´ als solche erst erkannt.

Es brummt, wobei den Ursprung ich nicht fand.
Die Fichten sausen Stamm um Stamm Spalier,
in meinem Kopf zerfließt, neben dem Bier,
Erinnerung an ein vertrautes Band.

Das kann und will und mag ich niemals lösen,
denn es umwickelt und umschließt die Seele,
wie Zeit im ICE. Ich kann nur dösen,

und hoffen auf ein Ende des Gequäle.
Ich lerne Warten lieben. Mach die größten
Fortschritte wenn ich weiße Schäfchen zähle.

Tinus

Master

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Occupation: rausfinden, wer ich bin

2

Monday, January 4th 2010, 11:38pm

Hi Alexa,

wenn du möchtest, kannst du gerne deine Meinung zu meinem Beitrag incl. der von dir vergebenen Punktzahl hier veröffentlichen.

und Herr von und zu kann sich gerne äussern und hieb und stichfest belegen, dass oder ob oder ob nicht die Punkte top secret sind. ;)

liebe Grüße,
Tinus

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

3

Tuesday, January 5th 2010, 1:07pm

@ Tinus

Quoted

wenn du möchtest, kannst du gerne deine Meinung zu meinem Beitrag incl. der von dir vergebenen Punktzahl hier veröffentlichen.

nicht wenn ich möchte, wenn du möchtest
Ich schick sie dir mal via PN, kannst sie gerne dann hier einstellen, wenn du dann möchtest. :)
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Tinus

Master

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Occupation: rausfinden, wer ich bin

4

Tuesday, January 5th 2010, 10:29pm

Hallo Alexa, hallo Erik,

ich freue mich immer, wenn jemand meine Texte kritisiert, und da ich das gedicht hier gepostet habe, sehe ich auch keinen Grund, die Kritik nicht zu veröffentlichen:

@ Tinus, nicht wenn ich möchte, wenn du möchtest. Ich schick sie dir mal via PN, kannst sie gerne dann hier einstellen, wenn du dann möchtest. :)
@Alexa: Ja, ich will. ;) Also anbei die PNs von Alexa und Erik:

Quoted from "Alexa"

Im Zug

Quoted

Sonett. Sehr schöne Ausarbeitung, ansprechender Inhalt. Thematik Schritte wird behandelt.
Nur 8 statt 10 Punkte weil
Spalier- Bier - das Bier klingt doch sehr nach Reimopfer. Spalier ist eine Rankhilfe oder eine Redewendung „Spalier stehen“. Beides passt für mich nicht zum sausen
Und: Ende des Gequäle – klingt wieder sehr reimgeopfert. Schade auch, dass man hier noch einen, wenn auch kleinen, Grammatikfehler findet.
im meinen Kopf zerfließt

Ansonsten top.
Hallo Tinus
dein Text war mein Favorit für das Thema Schritte.


und die Kritik von Erik:

Quoted from "Erik R. Andara"


hall tinus hier mein (kurz)komentar zu deinem eingereichten text;
Text 2 – Im Zug
Rhythmische Berg- und Talfahrt, auch der Bezug zum vorgegeben Thema ist nich ganz ersichtlich außer dem Trippelschreiten dampft hier wohl eher ein Zug durch die Gegend. Die Bilder beugen sich den Reimen und Stimmung mag nicht so richtig aufkommen, außer wenn man vom zerflossene Bier liest und sich dann ein zerfahrenes lyrich vorstellt dass ein bisschen im Selbstmitleid schwelgt. Aber das scheint mir hier doch ein bisschen zu wenig. 3/10
mfg
erik


Danke für Eure Kritiken, diese helfen mir weiter, auch wenn sie sehr unterschieldlich ausfallen. Es zeigt mir doch, dass das Gedicht einerseits unterschiedlich wirkt, und es andererseits mit den Reimen hapert. Seele - gequäle - zähle, das ist schon nicht so perfekt. "Spalier": natürlich stehen die Fichtern Spalier am wegesrand, und nichts leichter wäre es für mich gewesen zu schreiben: die Fichten stehen Stamm um Stamm Spalier, aber ich wollte den Perspektivenwechsel darstellen, aus Sicht des des lyrichs sausen die Fichten.

Es freut mich aber doch sehr, dass dir, Alexa, das Stück insgessamt gefallen hat.

Und Erik, danke auch für deine Kritik. Meine Reime sind nicht so dolle, OK. Aber deine angedeutete Themaverfehlung kann ich gar nicht teilen. Man kann "Schritte" in vielerlei Hinsicht verstehen, den Schritt, den man mit dem Bein tut, den Fortschritt, um etwa eine Lebenssituation zu verbessern, oder auch den Trippelschritt, der auch wenn er tausendfach gemacht wird manchmal gar nichts bewegt, und etwas übertragen auch auch als Bewegung, als zerfließen von Bier und Erinnerung im Kopf. All diese "Schritte" sind im Gedicht aufgeführt, es strotzt geradezu davon. Und das Gedicht endet mit dem Paradoxon, dass für das lyrich am meisten Fort"schritte" erzielt werden, wenn gar nichts passiert, und man die Zeit totschlägt, abwartet, und man weiße Schäfchen zählt. Und was mich noch interessieren würde, aus welchem Kontext heraus vermutest du Selbstmitleid beim lyrich?

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5

Wednesday, January 6th 2010, 9:52am

Wettbewerbsbeitrag zum Thema Schritte

hallo Tinus

hier meine damaliger Kommentar dazu:

Ansprechend umgesetztes Fortschreiten der Langeweile mit Trippelschritten bei einer Zugfahrt. Ein einziger etwas unglücklicher Reim in den Terzetten (Dösen/größten) steht durchaus originellen Paarungen gegenüber. Ein kleiner Grammatikfehler (im meinem Kopf) und der Anfang der letzten Zeile fügt sich nur gebeugt in den Jambus. Aber es spricht an, ja.

ich vergab 7 Punkte von 10.

Gruß
Alcedo

Alexa

Blickdicht(erin)

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6

Wednesday, January 6th 2010, 7:48pm

Die Fichten sausen Stamm um Stamm Spalier,

Quoted

"Spalier": natürlich stehen die Fichtern Spalier am wegesrand, und nichts leichter wäre es für mich gewesen zu schreiben: die Fichten stehen Stamm um Stamm Spalier, aber ich wollte den Perspektivenwechsel darstellen, aus Sicht des des lyrichs sausen die Fichten.


Hallo Tinus,

Ja, ich verstehe schon was du meinst, aber Fichten können nicht Spalier sausen. Das ergibt ein schräges Bild, find ich. Ich hätte tatsächlich stehen Stamm um Stamm Spalier geschrieben, denn für mich kommt dieses vorbeisausen schon durch das zerfließen in der nächsten Zeile zum Ausdruck.

L.G. Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Erik R. Andara

Glasphasen-Moderator

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7

Sunday, January 10th 2010, 9:28pm

Beiräge aus dem "Gedichtewettbewerb 2009" Faden mit diesem Faden zusammengeführt;

Erik R. Andara / Moderator
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Erik R. Andara

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8

Friday, January 15th 2010, 2:13am

So Tinus, verzeih bitte, dass es so lange gedauert hat, aber ich werde jetzt versuchen, die meine meinung zum text etwas transparenter darzustellen:

Quoted

Der Schnellexpress durchschreitet weites Land,
so wie der Engel heute quer zur Mitte
hinfällt, und hat im Sturz die Trippelschritte
des langen Marschs´ als solche erst erkannt.

Es brummt, wobei den Ursprung ich nicht fand.
Die Fichten sausen Stamm um Stamm Spalier,
in meinem Kopf zerfließt, neben dem Bier,
Erinnerung an ein vertrautes Band.

Das kann und will und mag ich niemals lösen,
denn es umwickelt und umschließt die Seele,
wie Zeit im ICE. Ich kann nur dösen,

und hoffen auf ein Ende des Gequäle.
Ich lerne Warten lieben. Mach die größten
Fortschritte wenn ich weiße Schäfchen zähle.


zuallererst sei gesagt, daß ich niemals auf dich als verfasser des texts gekommen wäre, solcherlei schreibe bin ich von dir gar nicht gewöhnt; normalerweise kenn ich dich eher sachlich nüchtern bis ironisch(verzeih, wenn ich das jetzt falsch im hinterkopf habe)

warum hast du eigentlich satzzeichen verwendet; diese satzzeichen sorgen nämlich, mmn, streckenweise für ziemliche schwellen, über die dieser, dein zug, holpern muß;

Der Schnellexpress durchschreitet weites Land, (ich nehme das durchschreiten hier mal als epischen versuch das ganze etwas altmodest klingen zu lassen? sonst wüßte ich eher nicht, warum du gerade das verb schreiten für deinen zug einsetzt, mal abgesehen von der themensatzung des wettbewerbs)
so wie der Engel heute quer zur Mitte
hinfällt, und hat im Sturz die Trippelschritte
(hier kannst du dir den beistrich sparen, mmn, vor allem vor dem und)
des langen Marschs´ als solche erst erkannt (marschs´ist ein wahres unwort in meinen augen, hast du das schon mal ausgesprochen?) warum genau erkennt der engel im sturz seine trippelschritte? wirkt eher tolpatschig, dieses bild, das du hier kreierst vom tippselnden engel, der über seine eigenen füße stolpert, auch oder gerade weil die redewendung der reisenden engel so gegenwärtig ist;

Es brummt, wobei den Ursprung ich nicht fand. (hier ändert sichn unvorhergesehen plötzlich das lautbild des textes mit brummt und ursprung; nach dem ping-ping-ping (verzeih meine eigen schlafsentzugswnachtdienstlautmalerei, ich hoffe, es ist trotzdem klar, worauf ich hinaus will) plötzlich ein brumm-brumm, daß aber gleich wider zum ping-ping im fließenden bier und spalier wird, wieder der beistrich, der das tempo zügelt, das brummen kommt von....? es wird sogleich wider unaufgeklärt fallengelassen)
Die Fichten sausen Stamm um Stamm Spalier,
in meinem Kopf zerfließt, neben dem Bier, (kam das brummen vom biergeschwängerten schädel?)
Erinnerung an ein vertrautes Band. (die erinnerung an ein vetrautes band birgt eine wiederholung, die im adjektiv "vertraut" außerdem eine möglichkeit verstreichen läßt, das band besser/emotionaler/deduktiver? zu charakterisieren; die erinnerung an ein vertrautes band gemahnt mich doch sehr an eine worthülse, die der fand-band schöpfung anheim zu fallen scheint;

Das kann und will und mag ich niemals lösen,
denn es umwickelt und umschließt die Seele,
wie Zeit im ICE. Ich kann nur dösen,


und hier springt der text für mich dann rhytmisch völlig aus dem gleis; noch nicht in der ersten zeile, die könnte man noch als emotionale auflösung, als aufruhr verstehen, mit seinem stakkato, das sich aber in der nächsten zeile gleich wieder auflöst und in der dritten dann mit einer zäsur in der mitte seinen höhepunkt findet;
vielleicht versteh ich auch nur einfach zuwenig von sonetten (die sind ja nicht gerade mein spezialgebiet) aber für mich hast du hier das zugbild jäh gebrochen, zuerst das bier, das zarte (vertraute) band und dann plötzlich diese trotzige auf-den-tisch-hau rhytmik; ich kann und will und werde....; ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus will; (hierin wurzelt/beginnt übrigens aauch meine annahme des selbstmitleids; wieder hast du eine inhaltliche weiderholung umwickelt/umschließt und dann den lethargischen, kurzen schlußsatz (der rhytmisch dann für mich in "du mich auch" manier daherkommt)

und hoffen auf ein Ende des Gequäle.
Ich lerne Warten lieben. Mach die größten
Fortschritte wenn ich weiße Schäfchen zähle.


und plötzlich sind wir wieder in epischen gefilden angelangt (anmerkung: gequäles) bei einer "herz-schmerz-tapferkeits" aussage, im entsprechenden pathos/tempo vorgetragen;
gleich in der nächsten zeile ein punkt inmitten, der eigentlich die aussage (auch im tempo) abschließen würde und gleich daneben, weil das gefüge im aufbau eben noch nicht zu ende wäre, beginnt der nächste satz, der dann auch willkürlich (dort wo eben die form zu ende wäre) in die nächste zeile übergeht, die den reigen äusserlich schön gegossen beendet; )
inhaltlich/emotionell schwankte das lyrich, wie bereits gesagt, vom melancholischen schöngeistler zum fordernden beschwipsten hin zum großherzigen weltversteher; worauf dann schlußedlichn auch meine theorie des angeduselten selbstmitleids gründete;

ich hoffe ich habe meine gedanken jetzt zumindest halbwegs transparent gemacht und dir meinen kurz-kommentar soweit verständlicher werden lassen;

lg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Tinus

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9

Monday, February 1st 2010, 9:48pm

Hallo Erik,

vielen Dank für deine ausführliche Kritik, zu der ich erst jetzt Stellung nehmen kann.

Zunächst ist es prima, dass du mich als Autor nicht kanntest, denn dann ist deine Wertung authentischer und spiegelt auch mehr von dir und deinem Geschmack wieder. Das sollte man daher fast bei allen Gedichten so machen?!

Ich habe deine ganze Kritik aufmerksam gelesen, und kann das allermeiste nachvollziehen, auch wenn ich nicht alle Punkte teile. Nun verstehe ich deine Bewertung besser, vor allem auch weil du diese nicht nur formal, sondern auch inhaltlich begründest. (wobei ich es schon interessant finde, dass Alexa oben inhaltlich eine ganz andere Wertung hat, woran man aber sieht, wie ein und dasselbe Gedicht bei zwei talentierten Dichtern doch ganz unterschiedlich wirkt, wohl bedingt auch durch unterschiedliche Lebenserfahrung).

Aus meiner Sicht ist dein Resümee aber doch der zentrale Punkt deiner Kritik:
inhaltlich/emotionell schwankte das lyrich, wie bereits gesagt, vom melancholischen schöngeistler zum fordernden beschwipsten hin zum großherzigen weltversteher; worauf dann schlußedlichn auch meine theorie des angeduselten selbstmitleids gründete;
Deine Kategorien für das lyrich, nämlich gleichzeitig "melancholischer Schöngeistler", "beschwipster Fordernder" und "großherziger weltversteher" sind gar nicht mal so schlecht beobachtet. Nur sehe ich darin gar keine Gegensätze: das lyrich kann doch melancholisch, Schöngeistig, beschipst, großherzig und ein Weltversteher sein, ohne sich zu wiedersprechen. Das wäre doch eine in sich konsistente Beschreibung einer Persönlichkeit, die noch nicht zwangsläufig sich selbst bemitleiden muss.

Das Selbstmitleid würde ich dann erkennen, wenn das lyrich nach dem Hoffen auf ein Ende des Gequäle in tiefe Verzweiflung verfiele. Aber das Gegenteil ist doch der Fall: offenbar quält etwas das lyrich, eine Situation, der er ausgeliefert ist, wo er Warten muss, gegen die er sich (trotz aller Schritte, wie der gefallene Engel) nicht wehren kann.

Aber anstatt sich selbst zu bemitleiden (wie von dir fälschlicherweise postuliert) macht das lyrich doch genau das Gegenteil: er dreht den Spieß um. Aus meiner Sicht ist der zentrale Satz dieses Gedichtes mit Absicht ganz kurz gehalten, mit einem Punkt am Ende hervorgehoben: "Ich lerne Warten lieben". Der Satz ist so kurz, und stoppt mitten im Vers, damit man gerade darüber stolpern soll, daran hängenbleibt, und vielleicht darüber nachdenkt?! Dass heist, das lyrich versucht , aus dem quälenden Warten eine Tugend zu machen, und das Warten an sich zu lieben.

Und das Ganze endet dann mit der paradoxen aber möglicherweise wahren Erkenntnis, dass gerade durch das Warten, das das lyrich vielleicht erst mühsam lernen musste, eine Lösung für die Qual des lyrichs möglich macht: die größten Fortschritte macht das lyrich in seiner Situaution dann, wenn er gerade nichts macht, wenn er abwartet, und die weissen Schäfchen zählt.

Alles andere ist dieser inhaltlichen Aussage untergeordnet: der ICE, der rasend schnell das Land durchschreitet (ohne über sein tun nachzudenken), der Engel, der wie das lyrich genau dann stürzt, zu Boden fällt, wenn er versucht voranzuschreiten. Genau wie der Engel musste unser lyrich erst stürzen, als er mit dem Kopf durch die Wand schreiten wollte, bevor er erkannte, dass diese gewaltsamen Schritte der Lösung nicht näher kommt.

Das lyrich, beduselt sich mit Bier, schaut resigniert aus dem Fenster, wird durch die vorbeirasenden Bäume noch mehr beduselt. Und dabei mag ihm plötzlich die Erkenntnis gekommen sein: ich kann meine Situation nur dann lösen, wenn ich lerne, das Abwarten zu lieben. Und nicht durch hektische Aktionen. Und diese Erkenntnis fiel aber nicht vom Himmel, sondern wurde ausgelöst durch eine Erinnerung an das vertraute Band.

Und die Erinnerung an das vertraute Band ist ein Hinweis auf die Qual des lyrichs. Ein vertrautes band, zu einer anderen Person, z.B. zum Partner, zum Elternteil, zum Kind, auf alle Fälle etwas, was dem lyrich sehr wichtig ist, was die Qual verursacht, was aber durch aktives Handeln (derzeit) nicht lösbar ist.

liebe Grüße,
Tinus

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