hallo, vsilverlord
ich finde deinen Text unverständlich. Sehen wir hier ein lyrisches Ich, das auf einem Stuhl sitzt, der dazu aufgefordert wird, sich endlich zu bewegen und somit der Geschwindigkeit der Gedanken des Sprechenden Rechnung zu tragen? Was mache ich dann mit dem Ende, wo irgendwas von einer gravierenden Macht (schreckliche Wortwahl für einen lyrischen Text wie diesen hier) erzählt wird, die das lyrische Ich den Stuhl vergessen lässt? um's kurz zu sagen: ich blick's net wirklich. ich will nicht für andere Leser urteilen, aber ich glaube, die Unverständlichkeit und die zumindest scheinbare Zusammenhanglosigkeit von einem Aspekt zum anderen ist ein großes Problem deines Textes.
außerdem tust du den Worten, sorry, teils schon echt Gewalt an:
v1:
manch - Was soll das?
v6:
ich mich Dich vergessen lasse - warum nicht einfach
vergesse ich dich?
v7:
Beine Deine - au!
deine Beine hätt's auch getan, oder?
v8:
es - Mit welchem Inhalt soll das gefüllt sein?
Du hast wahrscheinlich versucht, dich besonders poetisch auszudrücken, was aber nich so ganz geklappt hat. eher hast du hier sinnlos verdrehte Ausdrücke und inhaltsleere Phrasen produziert, ohne das wirklich klar machen zu können, was du meinst. Eine klare Sprache ist, solang man noch nicht versteht, sie mit Absicht und Raffinesse zu verdrehen, besser!
verzeih mir den erhobenen Zeigefinger

, aber ein Lesevergnügen ist dein Text nicht gerade zu nennen.
Gruß
Strohpuppe