hallo Erik R.Andara,
nur eine kleine, skizzenhafte annäherung
station suggestiert einen halt, ein zur-ruhe-kommen, ein ankommen. doch ist es ein zwischenhalt oder die endstation? eine station, die viel statisches in sich hat, aber wofür frau/mann viel dynamik entwickeln musste, um zu ihr zu gelangen, kann der schlusspunkt sein für unzählige strapazen, wege, qualen u. das orgastische hochgefühl für die erfolgreiche bewältigung einer grenzerfahrung. und siehe da, das gipfelkreuz leckt u. schließt die wunden der angekommenen. doch nun offenbart sich für mich eine pessimistische lesart, denn durch einen sprung in die tiefe ist die führerlose heimkehr gewiss. es kann natürlich eine religiöse heimkehr gemeint sein oder eine heimkehr zum eigenen vertrauen, praktisch zur wiederkehr des urvertrauens, so dass durch die bergbesteigung eine art selbstbefreiung gelang, die keinen führer mehr braucht und ins offene entführt.
gern gelesen
gruß, rivus