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Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

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Location: von draußen vom Walde...

1

Tuesday, July 7th 2009, 11:32pm

o.T.

Gestern
hast du dich noch als Berg empfunden
und heute
rennst du dir den Kopf an ihm ein

du glaubst gar nicht
wie weh mir das tut
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

lila

Unregistered

2

Thursday, July 9th 2009, 12:10pm

hallo alexa,
beim tiel musst eich ja spontan an OutTime denken und an larp... das würde sogar mit dem inhalt passen... gestern noch den berg gespielt und heute dran verzweifelt...
ich mag den text, auch wenn er sehr mhhh... düster, nein, das trifft es nicht, er ist traurig irgendwo, aber mit einem unterton an wut, zumindest kommt es bei mir so an.
kein großer text, aber gut ist er trotzdem.
(kein großer kommi, aber zuende ist er auch trotzdem)
liebe grüße
lila

kleiner_goethe

Unregistered

3

Thursday, July 9th 2009, 12:49pm

hi ;P hoff mal das es dir gut geht;)

o.T. da denke ich spotan nur an ohne Titel;) was es vermutlich auch heisst.

Ich glaube das Motiv dieses Textes beruht einzig auf diese Zeile, als das lyrich sich als Berg fühlt, du hast um dieses Bild ein paar weitere Zeilen geschaffen,
und so eben dieses Werk geschrieben. Mir fällt auch das Chaos auf, was auch zeigen kann, mit welchem Hintergrund du uns bzw mich dieses Werk
näher bringen wolltest, nähmlich mit dem Ergebnisses eines Ausschnites des Gefühls Innenleben des Lyrischen Du".

Deswegen diesmal kritisch stehend dem Werk gegenüber, aber die Idee eines Gefühls der Ausmasse gleich einem Berg inne hat, ist nicht von schlechten Eltern.



In Liebe dein Kg;)

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

4

Thursday, July 9th 2009, 5:03pm

Hallo Lila :)

Schön, dass du meiner Ideenlosigkeit bezüglich des Titels noch etwas Brauchbares abgewinnen kannst. Ich hatte hierzu nämlich nur einen brauchbaren Titel und der war schon mit einem anderen Text von mir besetzt. Ohne Worte. Nur ein stummes zusehen können, wie da jemand an sich selbst verzweifelt.

Tatsache ist also, dass mir echt kein Titel einfiel und das o.T. tatsächlich als kein Titel stehen sollte… Hm…wenn ich es aber nochmal so überdenke, deine Interpretation der zwei Buchstaben gefällt mir... also … das war doch genau so von mir gedacht :D
Nein, aber es passt, hast schon recht.

Quoted

er ist traurig irgendwo, aber mit einem unterton an wut, zumindest kommt es bei mir so an.

genau so sollte es auch ankommen.
Danke lila.


Hallo mein liebster kleiner Goethe ^^

Quoted

hoff mal das es dir gut geht

danke, mir geht es gut, ich hoffe dir auch

ich wäre aber noch um so vieles glücklicher, wenn ich deinen Worten doch nur folgen könnte.

Quoted

o.T. da denke ich spotan nur an ohne Titel was es vermutlich auch heisst.

Ja.

Quoted

Ich glaube das Motiv dieses Textes beruht einzig auf diese Zeile, als das lyrich sich als Berg fühlt, du hast um dieses Bild ein paar weitere Zeilen geschaffen,

nicht L.I. sondern ein Gegenüber, ein L.Du

Quoted

Mir fällt auch das Chaos auf, was auch zeigen kann, mit welchem Hintergrund du uns bzw mich dieses Werk näher bringen wolltest, nähmlich mit dem Ergebnisses eines Ausschnites des Gefühls Innenleben des Lyrischen Du".

Du denkst also, L.I. fühlte sich als Berg und ich schreibe hier über ein L.Du damit L.I. nicht enttarnt wird? Verstehe ich das jetzt richtig?

Quoted

Deswegen diesmal kritisch stehend dem Werk gegenüber, aber die Idee eines Gefühls der Ausmasse gleich einem Berg inne hat, ist nicht von schlechten Eltern.

Du meinst also dieser Berg ist ein Gefühlsberg? Und weil die Gefühle so groß wie ein Berg sind, verzweifelt L.I. oder L.Du daran?

Sich wie ein Berg fühlen ist so eine Redensart, die besagt, dass man fest steht, einen nichts mehr umhauen kann. Natürlich kann das auch die Gefühlswelt beinhalten.
Dass du meinem kurzen Ding hier kritisch gegenüberstehst ist gut und auch wichtig für mich.

Danke k.G

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

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5

Thursday, July 9th 2009, 7:16pm

.

Quoted

Gestern
hast du dich noch als Berg empfunden
und heute
rennst du dir den Kopf an ihm ein
du glaubst gar nicht
wie weh mir das tut


Hallo Alexa.

"Gestern noch" drückt irgendwo Bedauern auf Seiten des lyr.I. aus. Warum?
Das Gegenüber stellte sich offenbar einer Probe und scheiterte. Was veranlaßte
das Gegenüber zu solch einer Probe? Nicht etwa die Bewunderung des lyr.I., das
zuletzt auch trauert und Schmerz empfindet, weil das Geforderte die Möglichkeiten
übersteigt. Oder steht das lyr.I. außerhalb dieser an das Gegenüber Herangetragene?

Ich meine, hier zeigt sich evtl., daß der bedingungslosen Aufgabe einer persönlichen Grenze immer
eine entsprechende Prüfung, die meist nicht selbstauferlegt wird, aber, sagen wir, eine idealisierte
Vorbedingung darstellt, vorangeht. Der Kandidat o. das Gegenüber "wehrt" sich verzweifelt, indem
es versucht, diese Vorbedingung zu meistern, denn er ist sich seiner Grenzen, seiner selbst, ob der
schmerzhaften Erfahrung, nicht bewußt. Wenn allerdings derjenige, der den Einsatz fordert, nicht
nachgibt, dann schmerzt das wohl immer beide Seiten, weil sich der Fordernde immer zugleich auch
selbst fordert bzw. der Prüfung unterzieht.

In diese Richtung, liebe Alexa, verstehe ich Deinen nachdenklich stimmenden Text.

Lieben Gruß
Katerchen

.
Dämmerungskrallen
Versonnen
Im Schilf
die Kätzchen
Eines Nußbaumes

Alexa

Blickdicht(erin)

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6

Thursday, July 9th 2009, 8:38pm

Hallo Katerchen,

Quoted

"Gestern noch" drückt irgendwo Bedauern auf Seiten des lyr.I. aus. Warum?

Weil es heute die Verzweiflung sieht

Quoted

Das Gegenüber stellte sich offenbar einer Probe und scheiterte. Was veranlaßte
das Gegenüber zu solch einer Probe?

Keine selbst auferlegte.

Quoted

Nicht etwa die Bewunderung des lyr.I., das
zuletzt auch trauert und Schmerz empfindet, weil das Geforderte die Möglichkeiten
übersteigt.

Nein, nicht wirklich

Quoted

Oder steht das lyr.I. außerhalb dieser an das Gegenüber Herangetragene?

Ja.

Keine nähere Beziehung, nur eine traurige Beobachtung, wie ein Mensch „noch gestern“ von einer Sache felsenfest überzeugt war, sogar sein Leben sein Handeln darauf ausgerichtet hat , sich dadurch mutig, stark und unumstößlich hielt und der heute durch eine, ja, vielleicht auferlegte Prüfung, in sich zusammenfällt und überhaupt nicht mehr versteht, wieso er eigentlich von dieser Sache so überzeugt sein konnte.
Solche Beobachtungen schmerzen, machen auch gleichzeitig wütend. Wütend auf das Gegenüber >Mensch steh wieder auf< wütend auch auf die Situation, die diesen Berg zum Einsturz bringen.

Ich hoffe ich konnte dir die von mir geplante Aussageabsicht ein wenig näherbringen.
Vielen Dank für deine Antwort und deine Gedanken

L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

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