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Alexa

Blickdicht(erin)

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1

Tuesday, May 26th 2009, 5:27pm

gelesen

-

Furchen bleiben
Stille
dahinter
ein gebeugter Rücken

und wieder ein Abschied mehr




2.Version

Furchen bleiben
Stille
dahinter
ein gebeugter Rücken

keine Saat geht mehr auf



-
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Hazel

Moderator

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2

Tuesday, May 26th 2009, 5:36pm

Schnell wieder raus aus diesem Thread ^^

gut geschrieben ;-)
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Strohpuppe

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3

Tuesday, May 26th 2009, 8:38pm

hallo, Alexa

von der Grundidee her finde ich den Text schön. aber ich hab schon nen Moment gebraucht, bis ich meinte, das rauszuhaben, was deine Grundidee war...
wahrscheinlich nimmst du am Anfang Kurs auf die Furchen im Gesicht. es könnten ja auch Ackerfurchen sein - vielleicht wäre es eine Idee gewesen, damit noch ein bisschen mehr zu arbeiten

also folgender Teil gefällt mir wirklich gut:

Quoted

Furchen bleiben
Stille


aber hier wirds schwierig:

Quoted

dahinter
ein gebeugter Rücken


ich find den Sprung von den Falten zum Rücken, den du durch dahinter versuchst zu bewerkstelligen, ziemlich hakig. ich denke, das ginge mit einem darunter besser. auch damit hättest du die "Oberflächigkeit" der Falten klar gemacht und das, was eigentlich dahinter steht (der gebeugte Rücken) wäre auch klar.
der Schluss erscheint mir hier fast zu "normal", zu unverschlüsselt. wenn genau das dein Ziel war, sage ich nichts =) , aber meinem Empfinden nach bricht das schon ziemlich aus dem Rest des Textes aus.

eine kleine Idee zur Überarbeitung:

Furchen bleiben
Stille

darunter
ein gebeugter Rücken

keine Saat geht auf


Gruß
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Hazel

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4

Tuesday, May 26th 2009, 8:46pm

Ich glaub eher, dass das mit der Gedichts-Beschäftigung hier im Forum was zu tun haben soll.
So war auf jedenfall mein Kommentar dazu gemeint ^^..

ich hab den gebeugten Rücken eher als die schlechte Haltung vorm PC, die Stille als die
Zurückhaltung. Dann eben das Abwenden.. der Titel würde auch dazu passen..
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

erikroderickandara

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5

Tuesday, May 26th 2009, 9:46pm

kommt der krumme rücken vom verstecken, vom schläge erwarten oder vom aufgeben?


lg
erik
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no talking 'bout the rain no more

Alexa

Blickdicht(erin)

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6

Wednesday, May 27th 2009, 3:27pm

Hallo,

ja, eigentlich gehört dieses kurze Ding zu meiner „old People“ Reihe, wie Odra (wo steckt der eigentlich?) sie immer so liebevoll bezeichnete und ich war echt gespannt, was da noch so raus gelesen wird, denn
ich hab mal was versucht, das ich gerne erklären möchte, weil ich mir absolut unsicher war (und eigentlich immer noch bin), ob es überhaupt so funktionieren kann

Der Grundgedanke war die Demenzerkrankung eines alten Menschen. Ein Abschied von Erinnerungen, Verwandten, Freunden, die mit einem Mal nicht mehr erkannt, also Fremde werden und vll. auch noch ein Abschied aus der Gesellschaft (wobei ich da an ausgelesen = Auslese dachte)
Zugleich wollte ich aber noch Dinge hinzuziehen, die den Abschied symbolisieren- hier die Ernte- stille, leere Ackerfurchen, ein gebeugter Rücken vom Auflesen und ein Abschied vom Jahr.
Dazu kam aber noch ein anderer Gedanke- ein Buch, (wobei ich da das “Buch des Lebens“ im Kopf hatte) das (aus)gelesen (in diesem Fall ja auch irgendwie vergessen) wurde. Der gebeugte Rücken, so dachte ich, könnte man nicht nur mit dem über das Buch gebeugten Rücken (beim/vom Lesen/Leben) assoziieren, sondern auch mit einem Buchrücken. Wobei ich beim Buch mit den Furchen (die das Leben hinterlässt/ abgegriffen) nicht wirklich zufrieden bin, weil sie wohl weniger mit einem Buch in Zusammenhang gebracht werden. Nun ja.
Vll. wird meine Absicht deutlicher, wenn ihr die Titel kennt, die in Betracht kamen:
Aufgelesen, ausgelesen, Ernte, Erinnerung und gelesen, wobei ich bei gelesen noch an gelesen dachte
gelesen ist es letztendlich geworden, weil ich mich nicht entscheiden konnte :S
Na ja, es sollte auf jeden Fall etwas passives werden und etwas, dass genügend Raum lässt.

Im Text selber dachte ich mir die Möglichkeit an unterschiedliche Wortzusammenstellungen

Furchen bleiben

Stille
dahinter

oder

Furchen bleiben
Stille

dahinter
ein gebeugter Rücken

Deine Interpretation, Strohpuppe, passt also schon, zumindest ansatzweise.

Quoted

es könnten ja auch Ackerfurchen sein - vielleicht wäre es eine Idee gewesen, damit noch ein bisschen mehr zu arbeiten

Was denn? noch mehr?! 8|

Dein Vorschlag für die Schlusszeile ist echt klasse-und ich denke grad darüber nach, ob ich den Text jetzt doch ohne Gedanken an das Buch schreibe. Keine Saat geht (mehr)auf- könnte man auch schön auf das -nicht mehr erkennen/Erinnern können- assoziieren. Mit dem Buch passt das nicht wirklich. Ich grübele mal.
Das darunter, statt dahinter würde schon passen und ich überleg mal, ob ich das einbaue, wenn ich mir den Text nochmal vorknöpfe. Im Moment fehlt mir allerdings irgendwie die Zeit und auch der Kopf dafür.
In der- jetzt noch- kurzen Fassung, wäre mir darunter allerdings doch zu sehr auf den Körper beschränkt. Mir war aber auch das wichtig, was dahinter steckt; die Stille hinter dem geschlossenen, gebeugten Buchrücken einerseits, andererseits ein abgeerntetes Feld, ein alter/gebeugter Mensch. Hinter den Furchen (Ackerfurchen/ Lebensfalten) die Stille, ein demenzkranker, der so gesehen von der Ernte (dem Leben) nicht mehr zehren kann und eigentlich schon auf seine Art Abschied in die Stille genommen hat, also nur noch aus der Ferne- dahinter. Darunter ist aber in so weit interessant, dass es etwas Erdrückendes inne hat.
Was hattest du eigentlich mit der Schlusszeile verbunden? Den Tod?

Deine Lesart, Hazel, wäre jetzt eine Richtung, die ja schon in etwa passt, (wegen dem lesen) obwohl ich dabei nicht an den PC und GF dachte.
Was du, Erik, in dem Text gelesen hast, kann ich durch deine Nachfrage zum gebeugten Rücken nur vermuten. Vll. sagst du mir noch, was deine ersten Eindrücke waren?
Ich denke, ich wollte hier zu viel verbinden, wovon das Meiste wahrscheinlich auch nur in meinem Kopf funktioniert. Deshalb hab ich‘s auch erstmal bei den "Quergeschlagenen" gepostet. Wie schon oben geschrieben-Ich war mir nicht sicher. Umso wichtiger sind mir hier eure Rückmeldungen.
Operation nicht gelungen, Patient trotzdem tot ?(
in diesem Sinne

Vielen Dank
Alexa
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erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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7

Wednesday, May 27th 2009, 3:52pm

hallo alexa

beim ersten lesen ist es mir tatsächlich kalt über den rücken gelaufen (es hat als ein gefühl erzeugt die assoziation war leid und verzweiflung aber auch resignation); ich wusste GAR nicht, wo ich es einordnen sollte welcherart motivierter abschied von.... ? (asoziationen: selbstaufgabe, abschied vom leben, abschied von der hoffnung....)
dann kamen die posts bezüglich forenpolitik und noch immer war ich mir nicht sicher, obwohl da plötzlich dieser titel prangte "gelesen" den ich vorher eigentlich gar nicht soviel gewichtigkeit beigemessen hatte;
mein nächster gedanke war daß der rücken die person charakterisiert, eine geschichte aufzuweisen hat, wenn man den gebeugten rücken also irgendwie durchleuchtet, dann wäre der text verständlicher geworden für mich... deswegen meine frage...

jetzt im nachinein betrachtet, würde ich meinen, daß der titel ausschlaggebend wäre, wenn man das gelesen beibehält und irgendwie andeuten könnte, daß das letzte kapitel vorliegt, vielleicht sogar bereits der prolog...

lg
erik
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Alexa

Blickdicht(erin)

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8

Wednesday, May 27th 2009, 4:47pm

Hallo Erik,

ja, der gebeugte Rücken- natürlich kann man da noch viel mehr hinein interpretieren. Verstecken(ducken) Angst, hängende Schultern. Irgendwo logisch, dass du da nichts zu packen bekamst.

Quoted

beim ersten lesen ist es mir tatsächlich kalt über den rücken gelaufen (es hat als ein gefühl erzeugt die assoziation war leid und verzweiflung aber auch resignation


Wie gesagt, ein Versuch, der irgendwie schon gelungen und doch wieder nichts ist, weil die Aussage nur in halber Stärke rüberkommt, auch wenn die gefühlte Stimmung schon irgendwo zu packen scheint.

Quoted

jetzt im nachinein betrachtet, würde ich meinen, daß der titel ausschlaggebend wäre, wenn man das gelesen beibehält und irgendwie andeuten könnte, daß das letzte kapitel vorliegt, vielleicht sogar bereits der prolog...

Ja, irgendwie… :S
Ich werde mir überlegen wie ich das etwas deutlicher hinbekomme. Du hilfst mir mit deiner erneuten Rückmeldung wirklich sehr.

Danke
Alexa
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Strohpuppe

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9

Saturday, May 30th 2009, 6:20am

Morgen, Alexa

ein Buch habe ich so gar nicht hinein lesen können in deine Zeilen. auch finde ich, dass dieser Dreisprung (Buch, Acker, Demenzkranker) vielleicht ein bisschen zu "gewagt" ist für die paar Zeilen, da doch das Motiv Acker mit allem drum und dran in Kombo mit der Krankheit selbst bildlich schon genug her gibt. Also ich persönlich wäre wirklich dafür, das Buch hier zu haken, ja. =) dass dir mein Vorschlag gefällt, freut mich umso mehr. :)
was wollte ich mit meiner Schlusszeile - dazu muss ich sagen, dass ich das ganze Gedicht weniger auf Tod hinaus gelesen habe als auf ein "simples" Verstummen dem Leben gegenüber. natürlich kann das auch der Tod sein, denn der bringt ja eben das mit sich. und wenn es nur der seelische ist. da hat jemand so viel geackert, dass er stumm dabei geworden ist, und von der ganzen Arbeit ganz verhärmt und stumpf. so lese ich deinen Text - der Abschied wäre also ein ziemlich weit gefasster. einer von sich selbst, einer von Menschen, die den Vergessenden noch zu erreichen suchen und der vom Leben schlechthin. ich finde nicht, dass sich eine Lesart mit Demenz aufdrängt. zumindest ich habe an sowas nicht gedacht. :)

Gruß
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Alexa

Blickdicht(erin)

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10

Tuesday, June 2nd 2009, 5:06pm

Hallo Stropuppe,

ja, ich denke auch, ich werde das Buch mal ad Acta legen. Du hast schon recht, dafür ist der Text wirklich zu kurz. Die Demenz sollte auch nicht zwangsläufig herausgelesen werden. Mir war‘s schon wichtig, hier Gedankenspielraum zu lassen. Und das ist ja anscheinend auch gelungen.
Ich hänge noch mitten in der Bearbeitung und krieg da rein gar nichts gebacken. Dein Vorschlag Keine Saat geht auf- ist schön, wegen der Saat, die sich da wunderbar in den Inhalt fügen würde. Allerdings werde ich da jetzt ein -keine Saat geht mehr auf, schreiben. Ich hab da sonst ein persönliches Rhythmusproblem. :D Aber was mir noch nicht wirklich gefällt, ist, dass das Wörtchen- keine (Saat)so allgemein klingt.
Die Saat, wäre für mich schon besser, aber – die Saat geht nicht mehr auf ? :S Klingt ja nun nicht gerade toll. Ich übernehme erstmal deinen Vorschlag und denke noch weiter drüber nach. Vll. sollte ich für die Schlusszeile in eine ganz andere Richtung denken. Mal sehen.
Vielen Dank erstmal für deine Hilfe und die erneute Rückmeldung
L.G.
Alexa

Quoted

was wollte ich mit meiner Schlusszeile - dazu muss ich sagen, dass ich das ganze Gedicht weniger auf Tod hinaus gelesen habe als auf ein "simples" Verstummen dem Leben gegenüber.

Ja, genau das sollte es auch sein
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Babac

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11

Thursday, June 4th 2009, 9:44pm

boah, ist das schlecht. wie kann man den leuten eine gleichung mit viel zu viel unbekannten zum lösen vor die augen stellen? erstens, gibt man das unding 100 fremden leuten zu lesen, 13 bis 99 jährigen, ich wette, das ding hat keine chance, gut aufgenommen zu werden. es fehlt so vieles, so vieles. es reicht nicht aus, ein paar gedanken hin zu klatschen, und fertig ist das gedicht. da macht der lahme automaten-versspucker schon bessere. also ne, hier ist das phänomen deutlich zu sehen, dass die leser versuchen ein schlechtes gedicht durch ihre eigene fantasie aufzuwerten.

mfg

babac

franz

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12

Friday, June 5th 2009, 11:38am

ach ja Alexa,

die altbekannten Retourkutschen. Immer wieder gern belächelt, =)
und im nächsten Augenblick auch schon vergessen - süß y)

Ich mag deinen Text auf jeden Fall! Nicht sehr konstruktiv, wollte hier aber zur Sprache gebracht werden :]

Alles Liebe samt Gruß, vom franz

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


Alexa

Blickdicht(erin)

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13

Friday, June 5th 2009, 1:42pm

Hallo Babac,

Quoted

boah, ist das schlecht.

Na, immerhin

Quoted

wie kann man den leuten eine gleichung mit viel zu viel unbekannten zum lösen vor die augen stellen?

Hab ich das? Ich denke, alle Wörter, die ich hier geschrieben habe, sind nicht unbekannt

Quoted

ich wette, das ding hat keine chance, gut aufgenommen zu werden.

Darauf kommt es mir auch nicht an, babac.

Quoted

es reicht nicht aus, ein paar gedanken hin zu klatschen,

Ich habe hier keine Gedanken "hingeklatscht“
Die Gedanken, zu den von mir geschrieben Wörtern, sollten im Idealfall im Kopf des Lesers entstehen.

Quoted

und fertig ist das gedicht.

fertig ist dieser Text auch noch nicht, hatte ich aber auch erwähnt

Quoted

also ne, hier ist das phänomen deutlich zu sehen, dass die leser versuchen ein schlechtes gedicht durch ihre eigene fantasie aufzuwerten.

Warum sollten sie meinen "schlechten Text“ aufwerten wollen? Wenn er schlecht ist, ist er schlecht und ich bin niemandem böse, wenn er mir das unter Einbeziehung der, für ihn, schwachen oder misslungenen Stellen mitteilt. Wenn ich keine negativen Kritiken annehmen kann oder will, dann bin ich in einem Forum, in dem es um Textarbeit geht, sicher völlig fehl am Platz

dein Kommentar, babac, scheint mir aber nur eine billige Retourkutsche zu sein, die für mich von verletzter Eitelkeit und auch Unreife zeugt, denn ich finde darin leider nicht eine Aussage, die mir irgendwie weiterhelfen könnte diesen Text oder auch allgemein meinen Stil zu verbessern.
Schade, ich hatte doch mehr von dir erwartet

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür
bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

(John Ruskin)

Hallo Franz (Timo?)

Ja, diese Jugend heutzutage y)
Danke für -Ich mag deinen Text auf jeden Fall

Gruß von
Alexa
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Strohpuppe

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14

Friday, June 5th 2009, 7:42pm

hallo nochmal =)

Quoted

Dein Vorschlag Keine Saat geht auf- ist schön, wegen der Saat, die sich da wunderbar in den Inhalt fügen würde. Allerdings werde ich da jetzt ein -keine Saat geht mehr auf, schreiben. Ich hab da sonst ein persönliches Rhythmusproblem. :D Aber was mir noch nicht wirklich gefällt, ist, dass das Wörtchen- keine (Saat)so allgemein klingt.
Die Saat, wäre für mich schon besser, aber – die Saat geht nicht mehr auf ?


:D ein Rhythmusproblem habe ich eher mit deiner Variante..Keine Saat geht mehr auf. ich finde, das liest sich irgendwie strange. :huh: :) aber setz das mal um, wie du es für richtig hältst. sollte ja nicht viel mehr sein als ein Anstoß. wenn er dir nützt, ist das natürlich schön
:D ich finde, natürlich, nicht, dass keine zu allgemein klingt. im Gegenteil bin ich der Meinung, dass du damit den Inhalt effektiv unterstützen kannst. keine mit der Deutung "egal was, es kommt nicht mehr an" und auch mit dem Beigeschmack des Verschwimmens der Wahrnehmung von der Welt. Genitiv, mein bester Freund 8| wirst schon wissen, was ich meine :)
wenn dich das keine stört, würde mir ein Saat geht nicht mehr auf besser gefallen als ein die Saat geht nicht mehr auf. aber hier frage ich mich, ob man damit dann dein Problem beseitigt hätte...
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Hazel

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15

Saturday, June 6th 2009, 12:48pm

:D :D Metrik, Rhythmik, X'e.. ich bin sofort zur Stelle :D :D
"keine Saat geht mehr auf" könnte man flüssig höchstens noch im Anapäst lesen..
allerdings kommt davor ja schon der Trochäus.. passt also nicht zusammen...
"keine Saat geht auf" würd auch für mich viel besser passen und sich überhaupt nicht
komisch anhören..

Sorry, aber "Saat geht nicht mehr auf" ist zwar rhytmisch okay, aber hört sich einfach ****
(wunderschön) an :P :D

Ich finde die Idee "Keine Saat geht auf" auch richtig klasse.. Das hat echt was.. aber in
Zukunft gibts nur noch Gemecker für dich Maria.. ich kann dir aus erziehungstechnischen
Gründen nicht immer dein Rückrat stärken..
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Strohpuppe

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16

Sunday, June 7th 2009, 4:43pm

Quoted

aber in Zukunft gibts nur noch Gemecker für dich Maria.. ich kann dir aus erziehungstechnischen
Gründen nicht immer dein Rückrat stärken..

wann und wo hast du das jemals getan? ;(
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Alexa

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17

Monday, June 8th 2009, 7:54pm

Hallo ihr Zwei


danke erst einmal für eure erneuten Rückmeldung
ich werde mich bei Gelegenheit mal dransetzen und "gelesen" bearbeiten. Ich denke, da werde ich noch eine weitere Schlusszeile hinzunehmen. Ideen liegen schon im Kleinhirn. :)
"keine Saat geht auf", ist schon klasse, (ist ja auch von Strohpuppe:)) aber mir ging es weniger um eine perfekte Metrik, als vielmehr darum, da unten etwas Ruhe einzubringen. Durch das harte K in Keine, das doppelte a in Saat, wirkt dieser Satz in seiner Melodie schon sehr hart, zumindest für mein Sprachempfinden. Durch das "mehr" versuche ich das etwas auszugleichen.
Aber das ist mein ganz eigenes Empfinden, dem ich gerne nachgehe, weil ich mich sonst in diesem Satz nicht wohlfühle. :)

Gruß von Alexa
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Hazel

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18

Monday, June 8th 2009, 9:02pm

Muss ich dir zustimmen. Wenn es dir um die Klanghärte geht, ist die Lösung vielleicht nicht die beste. Ich bin mir aber auch sicher, dass du sicher eine gute Lösung finden wirst ;-)

LG, Hazel
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Strohpuppe

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19

Friday, June 12th 2009, 10:05pm

meld dich mal, wenn du weiterkommst mit dem Text, bin furchtbar gespannt drauf ^^
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franz

einfach nur franz

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20

Saturday, June 13th 2009, 9:15am

HI Alexa,

.
Das >>keine Saat geht mehr auf<< finde ich persönlich viel zu sehr mit der Tür ins Haus gepoltert.- viel zu offensichtlich!
Ich muss gestehen, dass die von dir erdachte Idee bei mir nur eindimensional ankam, denn ich musste erst eine Weile
mitlesen bis ich die doppelte Quintessenz am Schlafittchen hatte.
So wie es nun da steht finde ich es aber durchweg eindimensional, denn das Gedöns um die Saat herum kommt echt zu geradspurig
rüber als das man hier Bildebenen spannen könnte.
Ich würde versuchen am Titel was zu bewegen. Witzige Idee wäre hier >>auslese<< auch wenn diese wohl den Inhalt nicht recht trifft.-
Streitwertig!
Von der visuellen Form her fände ich das Einfache und Schlichte fast besser, bzw. würde es wohl so machen

Furchen bleiben
............Stille
....dahinter
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einfach sollte hier heißen, dass ich das Kursiv rausnehmen würde. Die Freizeile zuletzt auch.

Hm, echt nicht so einfach, aber auf jeden Fall interessant. Bin auch gespannt was draus wird!

Lieben Gruß und so, vom Timo

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


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