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erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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Location: Wien

1

Monday, May 25th 2009, 9:40pm

liebesklärung

große worte in kleinen räumen
hingabe geistert durch meinen kopf
sinnlose selbstdefinition über
wieviel schmerz man ertragen könnte
der wert liegt stets
im auge des betrachters
gestern hätte ich noch stolz erklärt
du seist mein leben
heute reicht es mir zu wissen
daß dem so ist
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

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Occupation: Schülerin

2

Monday, June 1st 2009, 12:22am

Hey, ich tu mich ja immer schwer ein Gedicht zu kritisieren, weil ich eigentlich nicht so viel Ahnung hab und nicht besserwiserisch rüberkommen will, aber jetzt probier ich trotzdem mal^^ Und das einzigste was mir dazu einfällt ist: Das ist voll schön :love: ;( Gut getroffen das Gefühl, und das ganz ohne Reim. :love: Dafür beide Daumen hoch (und normalerweise mag ich die meisten Gedichte ganz ohne Reim nicht so gern)

Lg Catharina
Wenn du nicht mit Können beeindrucken kannst, dann verwirre mit Schwachsinn. :P

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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3

Monday, June 1st 2009, 12:28am

danke;

mfg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

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4

Monday, June 1st 2009, 12:52pm

Quoted

liebesklärung

grosse worte in kleinen räumen
hingabe geistert durch meinen kopf
sinnlose selbstdefinition über
wieviel schmerz man ertragen könnte
der wert liegt stets
im auge des betrachters
gestern hätte ich noch stolz erklärt
du seist mein leben
heute reicht es mir zu wissen
daß dem so ist



große worte
geistern in kleinen räumen
hingabe durch meinen kopf

sinnlose bestimmung
über schmerz
im auge des betrachters

hätte ich gestern noch erklärt
du seist mein Leben
reicht es mir heute
zu wissen



Hallo erik.

ich habe einmal versucht, ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel,
die Worte deines wunderbaren Gedichtes, welche in hohem Maße
offen und ehrlich bei mir ankommen, in ruhigere Zeilen zu bewegen,
in welchen beispielsweise solche Kracher wie "selbstdefinition" keinen
Platz finden sollten, meine ich. Die letzte Zeile empfinde ich anhand
der gediegenen Stimmung als überzählig; allein das Wissen zählt,
demnach bedarf es ab Z9 keiner Worte mehr.

Sehr gerne gelesen!


Lieben Gruß
Katerchen

.
Dämmerungskrallen
Versonnen
Im Schilf
die Kätzchen
Eines Nußbaumes

erikroderickandara

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5

Wednesday, June 3rd 2009, 2:42pm

hallo,

verzeihung, dass ich mich jetzt erst zurückmelde;
ich habe auch von anderer seite verbesserungsvorschläge für das gedicht bekommen; (ein dankeschön nochmal an dieser stelle)
mittlerweile habe ich einige male versucht das gedicht zu verbessern, es umzuschreiben und bin dabei kläglich gescheitert;
der grund dafür ist wahrscheinlich, das dieses gedicht eine, im moment des verfassens, sehr konkrete aussage meinerseits enthielt; würde ich es jetzt schreiben, würde es gänzlich anders aussehen hätte einen anderen, körper, sozusagen; (selbiges gilt für deine version, katerchen, für deren darlegung ich mich trotzdem bedanken will)
deswegen lasse ich es in seiner unvollkommenheit, mitsamt all den unklarheiten und grammatikalischen verwaschenheiten wie:

Quoted

sinnlose selbstdefinition über
wieviel schmerz man ertragen könnte

tituliere es als nicht gänzlich gelungen (für mich selbst nämlich auch, nicht nur für die leute, die mich in der verbesserung unterstützen wollten)
und schreibe demnächst lieber etwas neues (wenn dieses hier so störrisch ist und sich einer änderung meinerseits so strikt entziehen will;)

lg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

6

Wednesday, June 3rd 2009, 9:08pm

Hallo Erik

jetzt hab ich deine Liebes(er)klärung bestimmt schon hundertmal gelesen. Du kennst meine Art auf Texte zu antworten, denke ich zumindest, und weißt sicher, dass ich nicht gern "Boah wie toll“ schreibe, sondern gerne eine Begründung oder ein Zitat einfüge, was ich besonders mag und warum. (bei Nichtgefallen natürlich das Gegenteil) Nun ja, das ist mir hier nicht gelungen, denn eigentlich mag ich den gesamten Text. Katerchen bringt es da ziemlich treffend auf den Punkt- er kommt ehrlich an- Und das ist es, was mich da so sprachlos vorstehen lässt. Er kommt einfach ehrlich, ganz ohne Schnörkel, ganz ohne Kitsch, er kommt einfach an und ich kann noch nicht mal erklären, woran genau das liegt.
Natürlich wären einige kleine Änderungen machbar, aber sie ändern den Text in meinen Augen gar nicht. Er bleibt so, wie ich ihn mittlerweile schon auswendig vortragen könnte. Man, bin ich heute ein Gefühlsei. ;( Tschuldigung, doch das hast du jetzt zu verantworten. :D
Gruß von fast sprachloser
Alexa

p/s ich sag doch-fast :D
große (Worte) statt grosse
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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7

Wednesday, June 3rd 2009, 9:40pm

ja, ja, das ss, das ß und ich, wir stehen auf dem kriegsfuß obwohl die regeln so einfach scheinen und ich sie schon zig mal durchgegangen bin, wollen sie einfach im rechten moment nicht in meinen kopf;
danke für die worte
alexa

lg
erik
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