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Babac

Master

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1

Tuesday, May 19th 2009, 5:37pm

Die Rache

Die Rache

Ein Drama

Figuren;
Antonio
Graf de Ville

Erster Akt;
(Antonio vor den Toren des Schlosses von Graf de Ville)
Antonio; Kommen Sie heraus! Büßen Sie ihre Schandtat! Bezahlen Sie ihre abscheuliche Tat mit dem Tod!
(Graf de Ville schaut aus den Fenstern, erkennt Antonio und geht hinab nach dem Tor)
Graf de Ville; Zur Hölle, was will er?
Antonio; Monstrosität Sie! Ich weiß alles was geschehen ist –
Graf de Ville; Wie? Was? Ich verstehe nicht ganz, reden Sie offen.
Antonio; Meine Schwester! Ist’s Ihnen ein Begriff, was Sie ihr angetan?
Graf de Ville(fühlt sich ertappt); Ich bin unschuldig!
Antonio; Die Götter werden über Sie richten! Ich bin Ihr Zeuge, ihr Vollstrecker – sie für ihre besudelten Taten zu richten.
Graf de Ville; Wachen! Wachen! Eilt herbei!
Antonio; Sie sind ein Feigling – ein Weichei! Warten Sie, warten Sie nur, wenn ich Sie in die Hände kriege, ich breche Ihnen ihr Genick!
Graf de Ville( eine Idee ihm einleuchtend); Nun gut, ihr Zorn und ihr Trieb sich an mir zu rächen, ist berechtigt; gut, was soll es – ich bin ein Ehrenmann der eine unehrenhafte Tat begangen; gut, das wissen wir nun; doch verdien’ ich dem Angreifer mich zur Wehr zu setzen, finden Sie nicht? Auf Morgen, noch vor Sonnenaufgang, hinterm Waldessaum meines Schlosses, duellieren wir uns. Schlagen Sie ein?
Antonio; Nur Degen?
Graf de Ville; Nur Degen.
Antonio; Es wird mir eine große Ehre sein, das verdorbene Herz Ihnen zu durchstechen. Adieu! (Geht ab)
Graf de Ville(zu sich selbst); Narr! Auf dich wartet morgen noch eine kleine hübsche Überraschung, wenn du dich blicken lässt, von der du nimmer – auf ewig – dich erholen wirst. (Geht mit höhnischem Lachen fort)

An einem entlegenen ruhigen Waldgebiet nebst dem Schloss in der Frühe vor Sonnenaufgang.
Graf de Ville; Sie müssen wahrlich mutig oder dumm sein, hier zu erscheinen.
Antonio; Sie fühlen nichts! nichts menschliches! Euer Herz ist tot! Was Sie meiner Schwester angetan – wie Sie sich Ihrer mit Gewalt bemächtigt – allein Tiere handeln so – kein Mensch von Ehre, kein edles Herz! Nichts von den Tugenden, welche die Menschen bessern und Gott näher bringen, haben Sie in ihrer Brust. Sie kommen in die Hölle – und ich befördere Sie nun direkt dahin! Ziehen Sie ihren Degen!
Graf de Ville; Sie rufen aus, Ziehen! Schauen Sie, ich ziehe! (Zieht aus seiner Weste eine Pistole, die er versteckt hatte, und hält Sie vor’s Antonios Gesicht)
Antonio; Ich hätte es wissen müssen –
Graf de Ville; Sicher, das hätten Sie, nun ist es zu spät – (Graf de Ville schießt)

(c) Babac

Sonja

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Occupation: Schülerin, und Tochter ;)

2

Tuesday, May 19th 2009, 6:29pm

Wow! Nicht schlecht, wirklich gut! :thumbup:
Ich muss zugeben, dass ich irgendwie damit gerechtnet habe, dass einer der beiden eine Pistole zieht, oder sich anderweitigt etwas einfallen lässt, den anderen zu hintergehen, aber es war dennoch echt spitze! Naja, eine Sache hätte ich wohl anders gemacht, ich hätte wohl etwas näher bzw. deutlicher beschrieben, was dem Mädchen angetan wurde, obwohl es auch so ersichtlich genug war! Wie gesagt, ICH hätte es so gemacht. ;)
Ganz liebe Grüße,
Sonja. :)

Schreiben bedeutet für mich fühlen, und verstehn.

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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3

Tuesday, May 19th 2009, 6:42pm

na dann nehm ich mir mal für einen deiner texte auch etwas zeit;

Quoted

Bösen Sie ihre Schandtat
bösen sie ihre schandtat? sollte das nicht büssen heißen?

Quoted

und geht hinab nach dem Tor
geht das tor vor ihm? es müßte korrekterweise heißen giht hinab ZUM Tor, er würde gehen um NACH dem Tor zu sehen wenn er meint dem tor könnte etwas böses passieren oder wenn es sich unwohl fühlen würde, was bei einem tor aber dann doch eher ausgeschlossen ist;

Quoted

Monstrosität Sie
Sie Monstrosität wohl eher, wobei die frage bleibt ob jemand so erzürntes sein gegenüber wirklich monstrosität nennen würde, das scheint sogar für alte zeiten zu pikiert;

Quoted

Zur Hölle, was will er
und

Quoted

Ist’s Ihnen ein Begriff, was Sie ihr angetan?
Direkte Anrde groß oder klein, entscheide dich!

Quoted

Die Götter werden über Sie richten! Ich bin

Quoted

Ihr
Zeuge,

Quoted

ihr
Vollstrecker –

Quoted

sie
für ihre besudelten Taten zu richten.
unklar daß mit dem persönlichen fürwort die götter gemeint sind, weil du mit den angesprochenen ständig springstund zusätzlich willkürlich mal groß und dann gleich wieder klein schreibst; so würde es nicht den bezeichneten vollstrecker im namn der götter sonder vielmehr im namen des beschuldigten bedeuten;

Quoted

Graf de Ville(fühlt sich ertappt); Ich bin unschuldig!
er fühlt sich ertappt und beteuert dann ganz lapidar: "Ich bin unschuldig"; ziemlich stoisch, zu stoisch für einen konkreten charakteraufbau, wenn du mich fragst;

Quoted

Wachen! Eilt herbei!
Wachen eil herbei? wieder SEHR pikiert und unglaubwürdig in der ausrucksweise;

Quoted

Sie sind ein Feigling – ein Weichei!
inmitten der sonst so gewählten sprache prangt plötzlich das wort "weichei" und fügt sich GAR NICHT in den Sprachstil der ansonsten angestrebt wird;

Quoted

Warten Sie, warten Sie nur, wenn ich Sie in die Hände kriege, ich breche Ihnen ihr Genick!
stehen sich die beiden nicht gegenüber? nachdem der eine der über wachen verfügt und ein herrenhaus persönlich nach der tür sah, ohne das ihm ein diener zuvorkam? dies ist also eine leere drohung, die wieder dem zürnenden nicht ensprechen will; fehler im charakteraufbau und nachvollziehbaren emotionalen ablauf von dialogen;

Quoted

eine Idee ihm einleuchtend
völlig verdrehter satzbau:

Quoted

ich bin ein Ehrenmann der eine unehrenhafte Tat begangen
beging oder begangen hat; ein ehrenmann der eine unehrenhafte tat beging ?verliert der nicht automatisch das prädikat ehrenmann, insbesondere wenn er sich nach der eingestandenen ungerechtfertigten tat noch immer brüskierend als ehrenmann bezeichnet?

Quoted

doch verdien’ ich dem Angreifer mich zur Wehr zu setzen
verdrehter satzbau und fallfehler ; richtig: doch verdien´ich es, mich gegen den angreifer zur wehr zu setzen;


Quoted

Auf Morgen
AUF Morgen hört sich an wie ein toast; in wirklichkeit ist aber eine zeitangabe gemeint, also nur morgen;

Quoted

von der du nimmer – auf ewig
nimmer indiziert ewig also unnötige wrtwiederholung;

Quoted

Sie fühlen nichts! nichts menschliches! Euer Herz ist tot!
hier mußt du dich für eine anrede entscheiden;

Quoted

wie Sie sich Ihrer mit Gewalt bemächtigt
bemächtigten oder bemächtigt haben;


Quoted

Nichts von den Tugenden, welche die Menschen bessern
tugenden per se essern nicht die menschen sie sind indikatoren für gute menschen;

Quoted

Sie rufen aus, Ziehen!
richtig: Sie rufen Ziehen?

Quoted

Antonio; Ich hätte es wissen müssen
lauter ehrenmänner und keine sekundanten die das verhindern?

also, das waren nur die groben fehler, die ich hier anführe;

der inhalt beschränkt sich - soweit- auf ein duell zweier ehrenmänner ob einer familienschande, zu dem einer der beiden eine pistole statt eins degens bringt
ob die moral jetzt darin besteht niemandem zu trauen, oder nicht so blöd zu sein, alleine zu einem duell mit einem ehrenmann zu erscheinen, der eine unehrenhafte tat beteuert und sich im gleichen atemzug aber nach wie vor als ehrenhaft bezeichnet bleibe dahingestellt;
vielleicht gibt ja das nächste bild des stückes aufschluß, diesen teil solltest du unbedingt nochmal bearbeiten;
grüße
erik
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Babac

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4

Tuesday, May 19th 2009, 7:18pm

Eric; es ist schade, dass du vor lauter bäumen den wald nicht sieht. da kann ich dir auch nicht helfen. wenn sich dein geistle auf kleinigkeiten ausbreitet, sich auf die suche nach worten begibt, die deinem eingefleischten ordinären satzbau nicht entsprechen, und eigenheiten des autors, dadurch ganz verwirfst; beweist du nur deine unzugänglichkeit zu dem werke; die dich auch vor dem ganzen im dunklen stehen lässt... ich sehe in deinem komm. nur eine übereilte handlung von einem menschen, der wenigstens in einer sache besser zu scheinen vermag als ich, in der suche nach fehlern; ähnlich einer pingeligen hausfrau, die ihre mitmenschen ständig mit staubsaugen quält...

Sonja; gern darfst du mein werkchen für deine zwecke nutzen; es wär' sehr interessant auch deine version zu lesen, da du es gern anders machen würdest... herzlichen dank auch für deine meinung.

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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5

Tuesday, May 19th 2009, 7:21pm

Quoted

ich sehe in deinem komm. nur eine übereilte handlung von einem menschen, der wenigstens in einer sache besser zu scheinen vermag als ich, in der suche nach fehlern
ach so geht es hier darum, wer der bessere ist? ist das des pudels kern?

Quoted

ähnlich einer pingeligen hausfrau, die ihre mitmenschen ständig mit staubsaugen quält...
ja, apropos, aber was ist nun mit den fehlern? alles deine eigenheiten? sonst keine stellungnahme?

grüße
erik

p.s.: und zum wiedrholten male, spar die anzüglichkeiten wie: "ordinär", du findest sie in meinen kommentaren ja auch nicht;
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Babac

Master

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6

Tuesday, May 19th 2009, 7:26pm

ja genau, pick' nur das heraus, was dir am besten schmeckt.

ps: o verzeihung, ich wollte keine empfindliche ader treffen...

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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7

Tuesday, May 19th 2009, 8:05pm

wenn du dann durch bist mit deinen "zynischen" posts meine person betreffend ist noch immer eine stellungnahme zu deinen fehlern ausständig!

keine fehler? alles sprachliche eigenheiten?

wie ich sehe hast du das "das böst" bereits gegen ein "das büsst" eingetauscht?
hatte mein kommentar dann vielleicht doch einen sinn...


grüße
erik
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georg999

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8

Wednesday, May 20th 2009, 4:05pm

Babac,
ich gratuliere dir zur "Rache". Great!
Schon länger her, dass ich etwas mit so viel Genuss gelesen habe. Der Text ist so teuflisch gut, dass ich die Fehlerchen, die Erik gejagt hat wie der Kammerjäger die Flöhe, zwar bemerkt, aber nicht als störend empfunden habe. Dabei möchte ich übrigens Erik nicht nahetreten, es tut im Prinzip jedem Text gut, wenn man ihn von derlei Kleinigkeiten reinigt und damit solchen Fehlerauflistungen der Boden entzogen wird.
Erik, der es gut meint, begeht außer der nicht unberechtigten Fehlerchensammlung auch den FEHLER, den Text mit der Logik packen zu wollen - und übersieht, dass ja gerade die immer wieder, aber so schön subtil hochschwappende UNLOGIK den Reiz ausmacht. Ich spüre die klassische Absurdität eines Karl Valentin, der für mich einer der Größten war ... oder, wenn einem der lieber ist, von Christian Morgenstern, also genau meine Wellenlänge. Wunderbar hast du den Tanz, den quickstep zwischen getragener Sprache und der brutalen Bauernschläue des Grafen de Ville (welch pompöser und doch anmutige Name für diesen Schurken!)hingekriegt. Litewrarisch erinnert die Geschichte ja ein klein wenig an Faust, Gretchen und ihren Bruder, aber ein Eckhaus more sophisticated als beim lieben alten Geheimrat Goethe, dessen Faust ich aus ganz anderen Gründen liebe.

lg
georg

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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9

Wednesday, May 20th 2009, 5:14pm

hallo georg, long time no see

Quoted

es tut im Prinzip jedem Text gut
nicht nur im prinzip sondern auch praktischerweise hätte ich mal behauptet;

ich sehe die beabsichtige absurdität tasächlich nicht, nur eine ungewollte, was aber sicher an mir und meiner auffassung an texten liegt..
wäre interessant ob der verfasser die absurdität auch geplant hat und worin sie SEINER Meinung nach besteht...

grüße
erik
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georg999

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10

Wednesday, May 20th 2009, 6:32pm

hallo erik, I agree - long time no see ... wrong time deap sea .... sag mal, hast du da was editiert? grad ist vor meinem literarisch ungebildeten Leseauge noch was von unzähligen Dreiecksbeziehungen gestanden, die ähnlich wie im Faust das Thema Schänder-Schwester-Bruder kultivieren ... und ob ich denn den Goethe nicht sophisticated fände.... wollte mir gerade eine sarkastische Antwort für dich zusammenreimen (ooooohne Endreime versteht sich) ... und jetzt ist alles weeeeeeg! Trotzdem ein klein bissi: nenne wenigstens ein Dutzend oder so von diesen unzähligen, die dir so geläufig sind. Mir armem kleinen Ungebildetling fällt nur der Victor Hugo noch ein, und DER ist dieshinsichtlich ein Flop, denn Rigoletto/Triboulet ist ja mitsamt dem Monsieur de Saint Valier keineswegs der Bruder, sondern der Vater des jeweiligen Missbrauchsopfers (im Rigoletto Gilda). Und was sophisticated anbelangt ... da kann man verschiedenes darunter verstehen ... so wie ich es verstehe, hat Goethe seine sophisticated attitudes gehabt, aber doch eher in anderem Sinn. War ja auch eine andere Zeit. Aber das geht auch verflixt noch mal am Punkt vorbei. Das sind doch Nebensachen. Entscheidend ist, dass ich Babacs Text bejuble, und du kannst ihm höflich formuliert wenig abgewinnen. Sowas soll ja vorkommen.
Im übrigen kann ich dir nur empfehlen: Lies nicht nur die unzähligen Dreiecksmissbräuche, sondern KARL VALENTIN. Der demonstriert, was gezielte Absurdität ist, und ich, was soll ich machen, ich finde dass Babacs köstlicher Sketch an KV heranreicht ... natürlich mit anderen Mitteln als der unsterbliche Münchner Kabarettist. Liesl Karlstadt, seine würdige Partnerin, übrigens nicht zu vergessen

lg
georg

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

hoppla, jetzt muss ich zum edit-button tasten ...

hab das exotische vor dem naheliegenden erwähnt: Da Ponte/Don Giovanni/ Commendatore .... und was is? der Komtur, der ist schon wieder der Vater und nicht der Bruder.

erikroderickandara

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11

Wednesday, May 20th 2009, 6:46pm

hall georg, ja ich hab was editiert, weil ich wußte das es soweit kommen würde wie es jetzt gekommen ist(was ich mir ja eigentlich ersparen wollte, weil die wellen hier sowieso schon hoch genug schlagen), weil ich nicht spammen will, kommt eine pn!

mfg
erik

p.s.: es stand was von dreiecksbeziehungen nichts von brüdern!
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georg999

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12

Wednesday, May 20th 2009, 6:55pm

was für Schläge? Was für Wellen? Was für Höhen? Was für Tiefen?
Dass ich den Lyrikbereich sorgfältig meide, sondern nur im einwandfrei Xx-losen Epikteil sporadisch rumgeistere, wird doch hoffentlich nicht irgendwelchen ... die Dauerwelle aus der Frisur beuteln!? Und dass ich mit solchen hoffnungsreichen Fällen nichts rede, kann ja wohl jedem nur recht sein.

erikroderickandara

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13

Wednesday, May 20th 2009, 8:09pm

was genau hat das jetzt mit der sache zu tun?
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georg999

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14

Thursday, May 21st 2009, 3:24pm

Ach, lieber erik ... bedauerliche Mikssverständnisse ...
jeder glaubt, die Wellen, die an seine eigene Taucherbrille plätschern, sind die größten. Persönliche Tsunamis.
Du empfindest die leicht emotionelle Diskussion, die du mit Babac hast, als Wellenbad,
und ich naja wenn schon die Red davon ist, meine Abfertigung der Forumskleingrößen, an denen eh schon kein Hund mehr ein Haxl hebt (ich meine natürlich die Abfertigung, nicht die kleingrößen, oder hab ich da grammatikalisch was verhunzt?).
Das andere Missverständnis ist gleichfalls erheiternd. Ich habe, eh nur in einem belanglosen Nebensatz, in meiner Lobpreisung des Babac-sketchs geschrieben:

Quoted

Literarisch erinnert die Geschichte ja ein klein wenig an Faust, Gretchen und ihren Bruder
Da hätte ich bedenken sollen, dass nicht alle den "Faust" so genau kennen. Im Zweikampf zwischen Gretchens Bruder und Faust greift unfairerweise Mephisto ein, worauf Faust seinen Gegner tötet. Mir jedenfalls ist ein weiterer Präzedenzfall DIESER Art nicht sofort geläufig (Bruder UND unfair), anderen wahrscheinlich schon. Du Erik hast offenbar geglaubt, ich will nur ein Beispiel für IRGENDEIN Duell liefern ... daher die zahlreichen Duellfälle die du uns servierst.
Also, Missverständnisse beseitigt, wir bleiben die alten, o.k.?
georg

Babac

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15

Thursday, May 21st 2009, 4:24pm

georg; was soll ich sagen, was kann ich machen? als mich vor deinem beifall zu verbeugen...

eric; es ist doch so, dass es werke gibt, denen man was abgewinnen kann. ebenso wie bei einer kirsche man ihren geschmack schmecken kann. vorausgesetzt man ist nicht unempfindlich an der zunge! wie man nicht unempfindlich beim lesen sein sollte...

grüße

babac

erikroderickandara

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16

Thursday, May 21st 2009, 8:22pm

@georg: richtig ich nahm die ehrverletzung und den ehrenkodex als solches für die grundlage deiner aussage und bedachte dabei nicht die besonderen umstände diese speziellen duells (welcher ich mich zugegebenermassen auch nicht mehr SO genau erinnern kann wie du das jetzt anführst); deswegen war deine aussage völligst korrekt und meine (man merke - nicht rechtzeitig revidierte) behauptung ging an deiner vorbei - duelle in der literatur haben aber sehr wohl einen angestammten wichtigen platz welcher eventuell auch in diesem stück an den gleichen grundlagen zu untersuchen wäre

@babac: sicher sind viel dinge reine geschmackssache, andere aber sind allgemeingültig, vom geschmack sozusagen unabhängig: alles was diese kommentarliste meinerseits bezweckte war die bereits weiter oben getroffene aussage, das du über den text nochmal drübermüsstest um ihn präsentabel zu machen, nicht mehr, aber auch nicht weniger

grüsse
erik
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TheOrigin

Trainee

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17

Sunday, November 1st 2009, 3:30pm

Hallo Babac,

ließt sich wirklich sehr gut. Ich habe mich ins Lesen einer alten Novelle versetzt gefühlt. Mir gefällt es, dass du mittendrin anfängst und doch der Eindruck eines großen Ganzen bei mir entsteht. Auch dass du die Sprache so gut wiedergibst...nicht schlecht, nicht schlecht.

Liebe Grüße
TheOrigin
er allein
wacht, wacht, wacht
ich schlafe
sacht, sacht, sacht

Marot

Admod

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Location: bei dir zuhause, wenn du willst, weiblich bist und Sommersprossen hast

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18

Monday, November 2nd 2009, 6:05am

Ähm babac mein Verehrtester
wo zur hölle ist das Stück?
ich sehe ene halbgare Rohfassung der ersten Szene und vielleicht ein noch halbgarerer Schluss, aber wo ist der rest?
Wo ist die verdammte Geschichte ???

Lol mal ehrlich da musst du noch viel drann machen. Erstmal wäre zu überlegen ob diese Schillerspraceh oder was das sein soll in ein Theaterstück unserer zeit passt, wenn du es mit ja beantwortest musst du weiter denken warum und mit welcher Aussage. Dann die Dramaturgie... Es beginnt in der Mitte und hört völlig unklar und nebulös auf. Das mag für eine Kurzgeschichte funktionieren aber in einem Theaterstück, noch dazu eines, welches eine geschlossene Form ankündigt wie deines, ist das nicht akzeptabel. Oder hast du einfach niemals weiter geschrieben?

Einzelne Passagen bespreche ich jetzt nicht, dafür ist es noch viel zu roh.

Liebe Grüße marot
Geld ist teuer!

Heilige Johanna der Schlachthöfe / Bertholt Brecht

Babac

Master

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19

Monday, November 2nd 2009, 6:06pm

das stück? tja, noch fest verschlossen in meinem verstand! "Theorigin" hat's trefflich formuliert, wie man den kurzen auszug lesen sollte. ich hab' keine 5 akte geschrieben; sollte ich vielleicht :-) es war vielmehr ein geistesblitz, eine idee, die sich zu diesem kurzen stück manifestierte.

lg, babac

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20

Thursday, November 5th 2009, 8:45pm

Hallo babac,
ich habe zuerst die Antworten und den daraus entstehenden Diskurs (Disput?) gelesen und dachte „hui, da geht aber die Post ab.“ Dann, nach Lektüre des Textes selbst, muss ich sagen, dass mir scheint, der Text hätte eine solch beherzte Verteidigung nötig. Denn, da steht ein Fragment, das seine Pointe aus einem Indiana Jones Film der achtziger Jahre bezieht (virtuoses Säbelgefuchtel – Pistole – Peng). Das ist nicht genug um eigenständig als fesselndes Ganzes dazustehen. Hab mich geärgert, solange durchgehalten zu haben. Die Sprache ist an alte Klassiker angelehnt, wirkt etwas schwülstig und erreicht das Niveau eines Schulaufsatzes. Wenn jemand heute noch solch antiquiert anmutende Sprache verwendet, muss es schon inhaltliche Leckerchen geben, damit man nicht lieber zu den alten Originalen greift. An einer Stelle gibt es eine amüsante Häufung von Semikola. Ich bin selbst kein Interpunktionsprofessor, aber da stimmen einige nicht. Klar, wie einige in diesem thread behaupten, kommt es auf den Inhalt an, doch muss man kein Beckmesser sein, wenn man von einem Schreiberling mehr Sorgfalt erwartet, was das grundlegende Handwerk des Schreibens angeht. Für mich bleibt selbst bei Außerachtlassung der kleinen Fehlerchen kein lesenswerter Text übrig, sondern ein achtlos hingeschriebenes Fragment ohne sprachliche und inhaltliche Finesse.
Sorry, aber nicht meins: der käpt'n

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