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Ciproflox

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1

Tuesday, March 17th 2009, 2:48pm

Bei Nacht

Bei Nacht irrt der Ton in Lichtern
gerillt durch Rolllädenschlitze
nach außen auf kaltes Pflastersteinpuzzle.
Dort wirfst du Schatten wie lange Nächte (so dunkel)
Kein Algorhitmus beschreibt diese Fetzen
wie Netze aus denen sich deine Schritte lösen
klammheimlich bei Nacht.
Überblick

Zitat von »King Lear«

Aus nichts kann nichts entstehen: sprich noch einmal

lila

Unregistered

2

Wednesday, March 18th 2009, 2:09am

in anbetracht des gestrigen tages und dem daraus resultierenden aktuellen promillestande, kann ich dazu nur einen unqualifizierten kommentar abgeben:
find ich gut, mag ich und erinnert mich ein wenig an, ja, an was eigentlich... an meine heimastadt bei nacht, glaub ich, auf jedenfall hab ich das bild eines lichtabdruckes auf kopfsteinpflaster im kopf, durch den gerade ein mensch geht... :rolleyes:
soweit: gute nacht :)

Ciproflox

Professional

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3

Wednesday, March 18th 2009, 5:53pm

Hi lila,

Schön, dass mein Text bei einer momentan Berauschten Anklang findet, das gibt mir ein gewisses dionysisches Selbstwertgefühl.

Gruß,

CIp
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Zitat von »King Lear«

Aus nichts kann nichts entstehen: sprich noch einmal

sanscryt

einfach nur franz

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4

Friday, March 20th 2009, 7:48pm

Bei Nacht irrt der Ton in Lichtern
gerillt durch Rolllädenschlitze
nach außen auf kaltes Pflastersteinpuzzle.
Dort wirfst du Schatten wie lange Nächte (so dunkel)
Kein Algorhitmus beschreibt diese Fetzen
wie Netze aus denen sich deine Schritte lösen
klammheimlich bei Nacht.


Tach Cipro,

ich finde nicht so schlecht was du hier geschrieben hast. Irgendwo hat es etwas 'französisches' an sich. Nicht französisch-expressioniostisch,
sondern einfach französich. Ein unklares Bild habe ich hier vor den Augen, das ruhig als auch lebhaft zugleich ist.
Die kalten Straßen an sich werden hier vom Licht der umliegenden Cafes lebendig, und innerhalb dessen steht wohl deine Figur, und tritt aus dem
heiteren Treiben hinaus in die dunkle Nacht.
Eine simple Szene die sich hier auf meine Synapsen zeichnet. An Interpretationen sicherlich zahlreich, was man hier anstellen kann, doch geht wohl
alles in eine Richtung: ein Stückchen Einsamkeit oder so, das s i c h kurz findet oder auch nur anvisiert, dann jedoch gleich wieder im Treiben verliert.
Den wirklichen Faden kann ich leider nicht hundertprozentig finden, aber das Grundgerüst mundet schon recht gut. Ich persönlich finde deinen
Text zu ausführlich. Du hältst dich an Informationen die du dem Leser gibst recht vage, und diesen Effekt würde ich versuchen noch zu verstärken.
So wie es jetzt hier steht habe, stelle ich mir die Frage "und nun?", wenn ich am Textende angelangt bin. Rein die Wortwahl die du hier an den Tag legst
bietet es in meinen Augen schon mehr als an noch mehr dran zu arbeiten. Simpler Ansatz:

Bei Nacht irrt Ton
in Lichtern gerillt
durch Rollläden
schlitze nach außen
auf kaltes Pflaster
(Dort) wirfst du Schatten wie
lange Nächte (so dunkel)
Kein Algorhitmus
nur Fetzen wie Netze
aus denen sich Schritte lösen
klamm heimlich bei Nacht.


ja, irgendwie als einfachen Ansatz eben, aber so in etwas würde ich hier anfangen zu arbeiten. Das olle Puzzle fand ich eh haltlos
im Zusammenhang, und die Trennung von klamm und heimlich gefällt mir unheimlich gut.

keine Ahnung, viel Rede wenig Sinn... Nicht schlecht dein Gedicht, aber auf jeden Fall steckt da mehr drinne als hier zu lesen.

Gruß, sans

zephyr - beeblebroxed

einfach nur franz


Ciproflox

Professional

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Posts: 440 wcf.user.activityPoints: 2,930

5

Thursday, April 9th 2009, 1:08am

Hi

das einzige, das ich deinem vorschlag entnehmen kann, ist das direkte ansprechen "dort wirfst du" für das licht. die anderen trennungen, auch dein "klamm heimlich" kann mir, bei aller wortsympathie, nichts abgewinnen. dein einwand, dass es etwas franzlsisches an sich habe, gefällt mir eher, in der tat bin ich mit der französischen sprache vertraut und neige vielleicht eher in das irrationale, das jene dichtung anbietet. wie dem auch sei, danke für deinen Kommi, ich werd ne variierte fassung aufsetzen.

grüße

Cip

E: Das "du" war ja schon vorhanden. :huh:
E2:
Par nuit, le son erre en lumières
à travers les rilles des volets roulants
dehors sur le pierres froides de pavé.
Tu y jettes des ombres longues comme la nuit (si sombre).
Aucun algorithme décrit ces morceaux
comme des filets, desquels tu enlèves tes pas
clandestinement par nuit.
Überblick

Zitat von »King Lear«

Aus nichts kann nichts entstehen: sprich noch einmal

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