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Strohpuppe

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1

Saturday, February 28th 2009, 6:31pm

Gießen I

Was diese Stadt um ein Uhr morgens schweigsam macht,
ist ein Gedanke, der vom Himmel fiel
und sterbend in den Straßen seine Glieder streckt.
Das alles hat nicht Alter noch Geschichte,
es ist ein Traum in schwammer Nacht und grünem Stahlbeton,
der zwischen Raum und Zeit ein Zittern fand,
es dort behielt und lebend in den Morgen fließt.
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Alexa

Blickdicht(erin)

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2

Sunday, March 1st 2009, 3:42pm

Hallo Strohpuppe,

ich kenne Gießen leider nicht, aber der Text klingt, als läge deinem L.I. diese Stadt am Herzen. Absolut klasse finde ich hier die ersten drei Zeilen. Da schwingt wahnsinnig viel Gefühl, für mich in Form von Traurigkeit, ja vll. sogar Enttäuschung, mit. Auch die Idee, den Gedanken vom Himmel fallen zu lassen, um ihn dann in den Straßen sterbend seine Glieder strecken zu lassen - :thumbup:
Es ist jetzt nicht so, dass mir die anderen Zeilen nicht gefallen mögen, doch, sie gefallen mir sogar äußerst gut. Zumal sich der Inhalt zum Schluss doch wieder positiv zu entwickeln scheint.
schwamme Nacht und Stahlbeton, der zwischen Raum und Zeit ein Zittern fand- dieser Kontrast in der Beschaffenheit… man meint es fast greifen zu können und doch verstehe ich es nicht. Vll. muss man da etwas von dieser Stadt wissen, damit man das nachvollziehen kann? Obwohl … du schreibst ja, es hat weder Alter noch Geschichte … es ist ein Traum. Ein Traum, der noch nicht zu Ende geträumt ist?
Kommt da noch ein Text Gießen 2, der die Sache verdeutlicht, oder deutet die 1 nur darauf hin, dass noch alles am Anfang steht?

gern gelesen hat das
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Strohpuppe

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3

Monday, March 2nd 2009, 1:03pm

Tach, Alexa =)

Quoted

ich kenne Gießen leider nicht

ich hoffe, ich konnte euch durch diesen Text wenigstens ansatzweise einander vorstellen! =) Meiner Meinung nach ist Gießen wirklich einen Besuch wert. Wahrscheinlich müsste es aber ein etwas längerer Aufenthalt sein, um diese Stadt wirklich schätzen zu lernen - Sie hat kein hübsches Gesicht, aber wundervolle Augen und ein bezauberndes Lachen. ;) So, genug geschwärmt, zurück zum Text! ^^ Sprich: Ja, mir (in dem Fall bin das lyrische Ich zu hundert Prozent ich selbst :rolleyes: ) liegt diese Stadt sehr am Herzen. Aber jetzt im Nachhinein weiß ich gar nicht genau, wie ich in dem Moment auf diese Traurigkeit kam, die ja doch irgendwo drin steckt - damit hast du schon recht. Naja, lassen wir das so stehen als das Bild, was der Text von seinem Gegenstand gibt. :)

Quoted

schwamme Nacht und Stahlbeton, der zwischen Raum und Zeit ein Zittern fand- dieser Kontrast in der Beschaffenheit… man meint es fast greifen zu können und doch verstehe ich es nicht. Vll. muss man da etwas von dieser Stadt wissen, damit man das nachvollziehen kann? Obwohl … du schreibst ja, es hat weder Alter noch Geschichte … es ist ein Traum. Ein Traum, der noch nicht zu Ende geträumt ist?

Manchmal ist diese Stadt ein Rätsel. So klein, so eng und dabei so randvoll mit Bekanntschaften, mit Erlebnissen, mit Verschiedenheit, mit Stille, mit Lärm usw - daher wohl das schwamme. Als würde sie alles in sich aufsaugen, was mal hier war und auch nur den Anschein von sich gibt, evtl bleiben zu wollen. Der Stahlbeton - Dazu muss man vielleicht wissen, dass es hier so gut wie gar keine Altstadt mehr gibt. Alles abgerissen und durch ziemlich hässliche 50er-Jahre-Bauten ersetzt. Auch die Uni sieht nicht viel schöner aus. ?( Aber doch lebt das alles irgendwie, es streckt seine Wurzeln in die Köpfe der Menschen und bewegt sie mit dem Atem der Stadt.
Dein Empfinden gegenüber dem Text ähnelt meinem Gießen gegenüber sehr - Man meint es/etwas greifen zu können, versteht es aber irgendwie nicht, obwohl man mitten darin steht. Ob dieser Traum jemals zu Ende geht? Wer weiß. =)

einen zweiten Text habe ich zumindest im Moment nicht geplant, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass noch welche folgen werden. ^^ Außerdem wollte ich damit die Gebundenheit dieses Erlebnisses an diesen Ort, genauer die Fußgängerzone um Seltersweg und Neustadt, verdeutlichen.
Danke dir für deinen lieben, mitfühlenden =) Kommentar! Freut mich, dass die message so klar bei dir angekommen ist. Eventuell wird in nächster Zeit noch eine Illustration hinzu kommen. =)

liebe Grüße
die Strohpuppe
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Alexa

Blickdicht(erin)

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4

Monday, March 2nd 2009, 2:45pm

Quoted

Manchmal ist diese Stadt ein Rätsel. So klein, so eng und dabei so randvoll mit Bekanntschaften, mit Erlebnissen, mit Verschiedenheit, mit Stille, mit Lärm Als würde sie alles in sich aufsaugen, was mal hier war und auch nur den Anschein von sich gibt, evtl bleiben zu wollen. Aber doch lebt das alles irgendwie, es streckt seine Wurzeln in die Köpfe der Menschen und bewegt sie mit dem Atem der Stadt.


einfach klasse, wie du das hier erklärt hast. Man bekommt große Lust nach Gießen zu fahren :)

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
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Ich hier

Strohpuppe

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5

Monday, March 2nd 2009, 7:43pm

^^ ich würde dich willkommen heißen!
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

kleiner_goethe

Unregistered

6

Monday, March 2nd 2009, 7:55pm

hi.. moderner Style" , was ich echt genial finde! Ich liebe diese Art, verträumt und ohne jene Floskel aufdrengung...
Ich weiss nicht ob du mehr dahinter, hinter deinen Zeilen, von den Leser das er/sie diese entschlüsseln will verlangst, ich forsche hier ungerne nach, diese kleine Prosa Gedicht ist einfach insich klassse+++


Das alles hat nicht Alter noch Geschichte,
wäre diese Formulierung nicht besser: Das alles hat weder Alter noch Geschichte,"


Grüsschen kg

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7

Tuesday, March 3rd 2009, 11:38am

Liebes Strohpüppchen, belasse es bloß bei dem "hat nicht Alter noch Geschichte". :)
Ich mag dein Textchen und lese es immer wieder gerne, allerdings in Bezug auf eine andere Stadt, da ich auch noch nicht in Gießen war. :rolleyes:

Konstruktive Kritik gibt es hier keine, das Ding ist einfach schön und stimmungsbringend.
Träumenden Gruß vom
rabla
Wir müssen nur wollen.

Binat

Trainee

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8

Tuesday, March 3rd 2009, 5:21pm

Hei hei, auch ich mag's. Als gebürtiger Gießner kann ich der Stimmung nur zustimmen, ist eine deren Stimmung, die einen dazu bringen sich in die Stadt zu verlieben.
Binats Werkesammlung - Nicht alles im Leben braucht einen schlauen Spruch.

Im Delirium der Extremitäten
Nachtschwärmerei

Strohpuppe

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9

Tuesday, March 3rd 2009, 11:53pm

hey, Minigoethe!

dass du den Text als nicht aufdringlich empfindest, ist ne feine Sache. ich hab mir ein bisschen Sorgen gemacht, ob der Stil nicht schon wieder zu altertümelnd ist. bei Texten, die einfach schnurstracks rausgeschrieben sind wie dieser hier, neige ich manchmal dazu

Quoted

Ich weiss nicht ob du mehr dahinter, hinter deinen Zeilen, von den Leser das er/sie diese entschlüsseln will verlangst,

meistens belasse ich es einfach bei dem, was der Leser darin sieht. wie weit er sich hineindenken will, ist ganz ihm selbst überlassen - manchmal versuche ich aber, den Raum bewusst offen zu halten. ich als Autor verlange also nicht viel vom Leser, denke ich =) , höchstens verlangt der Leser vom Text - oder? 8|

das alles hat nicht Alter noch Geschichte. ich denke, ich belasse es hierbei, es liest sich einfach besser.

ich danke dir für deinen Kommentar! =)

@Thomas

Quoted

Als gebürtiger Gießner kann ich der Stimmung nur zustimmen,

Einer Stimmung zustimmen - klasse. =) Allein für diesen Satz mag ich deinen Kommentar schon.

Quoted

die einen dazu bringen sich in die Stadt zu verlieben.

;)

danke für deine Worte zum Text!

@Christa

Quoted

allerdings in Bezug auf eine andere Stadt

die da wäre?

schön, dass dich der Text zum träumen anregen kann =)

Grüße
Maria
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

Odradek

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10

Monday, March 9th 2009, 3:05am

RE: Gießen I

Hallo Strohpüppchen :D -- liebe Mary =)

Auch mit gefällt dieses knappe Gedicht ausgesprochen gut
- ich lese es jedoch als vollgültiges Gedicht, nicht nur als "Splitter" oder "Fetzen".

Rhythmus stimmt wunderbarlich.
Und Du findest überraschende, unverbrauchte Bilder. :thumbup:

Allein das Adjektiv "schwammer" will mir nicht gefallen, finde ich klanglich unangenehm - was aber Geschmackssache sein mag.
Das Bild dahinter ist trefflich --- und ich wüsste auch keine sprachlich angenehmere Lösung, die den gleichen Inhalt transportiert. :(

Eine Frage bleibt ein bißchen offen - was nicht schlecht sein muss:
WER/WAS fließt denn in Z. 7?
Der Traum? (Wahrscheinlich)
Der Raum?
Oder gar der grüne Stahlbeton?? :D
Glaube ich zwar nicht --- hätte aber durchaus etwas als surrealistisches Bild - mein liebe Frau Himmelgrün. ;)

Ich denke, es die Parallel-Koppelung von transitivem und intrasitivem Verb in der letzten Zeile, die da etwas irritiert (und nicht der Relativsatz, keine Angst)
- das ist aber nicht falsch. Nur seltsam.

Ein tolles kleines Gedicht, das zeigt, dass eine "Hommage" keine kitschig-hudelige Lobeshymne sein muss.

Gruß,
Frank.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)

Ciproflox

Professional

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11

Monday, March 9th 2009, 7:08pm

Hallo Püppchen,

etwas stutzig macht mir ja das römisch 1 hinter Gießen, denn das darauf noch etwas folge, will ich schwer hoffen. Der Text hat mir sehr gut gefallen, nachdem ich ihn zu Beginn noch etwas mißtrauisch beäugte. Grund: Gießen ist kein schöner Name!
Dessen unbeachtet, der Text reißt einen von Anfang an weg. Klar, ich finde viele unsichere Stellen: "Das alles" bezeichnet ein Noch-nicht-zu-Umfassendes, über das ein Urteil gefällt wird. Es bleibt unklar, was eigentlich gemeint sei.
Wenn der Gedanke, der herunterfiel, weder "Alter noch Geschichte hat", ist dies nun nichts Verwerfliches, schließlich wäre es so logischerweise ein gegenwärtiger oder sogar ein Gedanke der Zukunft, also ein optimistischer Traum. Aber die Tatsache, dass er im Sterben ("sterbend") liegt, während er sich ausbreitet, wörtlich, stimmt mich nachdenklich. Denn: wer will schon ohne Geschichte sein? Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Ist es "nur" ein Traum, der dort Mut gibt für den nächsten Tag?

Mir hat das ausgesprochen gut gefallen, vielleicht sogar am besten von deinen Texten bisher!

Liebe Grüße

die Kloppsmöhre

e: Ich muss Odra widersprechen: schwammer ist toll!
Überblick

Zitat von »King Lear«

Aus nichts kann nichts entstehen: sprich noch einmal

Tinus

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12

Tuesday, March 10th 2009, 2:30am

RE: Gießen I

Hallo Strohpuppe,

beim ersten Durchlesen liest es sich ganz gefällig, Metaphern werden sie Perlen aneinandergereiht.
Aber wenn ich dann über die Metaphern nachdenken will, komme ich keinen Zentimeter weiter.

z.B.:
Ein Gedanke, der vom Himmel fällt und stirbt (Aha, und weiter?)
Ein Traum, der zwischen Raum und Zeit (Wo?? eine etwas abgedroschene Phrase) ein Zittern findet.
Der Traum behielt sein Zittern "dort" (zwischen Raum und Zeit??)
Also, der Gedanke stibt und der Traum lebt?!
Ich verstehe überhaupt keinen Zusammenhang
Am konkretesten ist noch: "Das alles hat nicht Alter noch Geschichte", wenn man es losgelöst vom Rest auf die Stadt bezieht.

Ein Potpourri von Metaphern, die für mich keinen Sinn ergeben. Für mich ein Beispiel, wie ein Gedicht nicht sein soll: erst durch nette Wortkombinationen Appetit machen, aber dann verhungere ich, wenn ich nach Inhalt suche. Übrigens eine Unart von vielen Gedichten, auch hier im Forum. Gemäß der Parabel von Kafka: auf der Suche nach der Form (=wohlklingende, wolkige Metaphern) geht der Inhalt verloren.

Aber ich ziehe gerne in Betracht, dass ich zu dumm bin, das Werk zu verstehen, zu "erfühlen", oder dass ich möglicherweise mich nicht lange genug damit befasst habe, um den (vielleicht doch vorhandenen) tieferen Sinn zu verstehen.

Ganz nett ist noch die Wortkration "schwammer". Insgesamt aus meiner Sicht eines deiner weniger guten Gedichte.

LG
Tinus

Strohpuppe

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13

Tuesday, March 10th 2009, 1:59pm

hallo, ihrs

@Tinus

zum Inhalt nur kurz was. Ich empfand das wohl so (wie ganz genau das war, kann ich dir nicht erklären, denn es war eben doch eine sehr momentane Empfindung), dass der Gedanke innerhalb des Traums, der die Stadt mit allem daran und daran ist, stirbt. Der Gedanke stirbt, der Traum lebt. Jo. =) dort steht dafür, dass das Zittern genau da und von dem behalten wird, wo und von wem es gefunden wurde. vielleicht nicht ganz glanzvoll gelöst, zugegeben 8o

Quoted

Aber ich ziehe gerne in Betracht, dass ich zu dumm bin, das Werk zu verstehen, zu "erfühlen", oder dass ich möglicherweise mich nicht lange genug damit befasst habe, um den (vielleicht doch vorhandenen) tieferen Sinn zu verstehen.

von "dumm" redet hier doch niemand. Wenn ein Leser mit einem Text so rein gar nichts anfangen kann, hat der Text eben in diesem Fall nicht funktioniert. Dass dieser hier bei den meisten Lesern anzukommen scheint, darüber bin ich froh - denn manche der Texte, die ich aus dem Moment heraus runterschreibe und im Nachhinein wenig oder gar nicht mehr bearbeite, neigen dazu, ins gestelzte oder abgehobene abzugleiten. ;)

Quoted

Insgesamt aus meiner Sicht eines deiner weniger guten Gedichte.

:thumbsup: Immerhin. Es muss also auch welche geben, die du lieber magst!

ich danke dir für deinen Kommentar! :)

@Kloppsmöhre

Quoted

Der Text hat mir sehr gut gefallen, nachdem ich ihn zu Beginn noch etwas mißtrauisch beäugte. Grund: Gießen ist kein schöner Name!

?( entschuldige, ich habe die Stadt nicht getauft :D

dass dir der Text gefällt, freut mich =) , und deine Fragen möchte ich gern so stehen lassen. aber vielleicht eine dazu stellen, die mir grad so in den Sinn kommt, wenn ich deinen Kommentar noch einmal lese. Gibt es Dinge/Erlebnisse, die nicht passieren oder passiert sind?

danke für deinen Beitrag! ^^

@Frank

Quoted

keine Angst

*bibber*

Quoted

- ich lese es jedoch als vollgültiges Gedicht, nicht nur als "Splitter" oder "Fetzen"

Meistens stelle ich nur die Texte in die regulären Lyrik-Rubriken, von denen ich mir sicher bin, dass ich sie rundum diskutieren und im Falle des Falles auch noch bearbeiten kann/möchte. Dieser hier ist so ein Grenzgänger. :)

Quoted

Ich denke, es die Parallel-Koppelung von transitivem und intrasitivem Verb in der letzten Zeile, die da etwas irritiert (und nicht der Relativsatz, keine Angst)
- das ist aber nicht falsch. Nur seltsam.

ich habe versucht, gegen Ende des Textes Doppelbezüge einzubauen. auch fließen könnte also in mehrere "Richtungen" gelesen werden. einen dezent aktivischen oder handelnden Anklang sollte es schon haben - Agensverben und so

schwammer ist nun nicht grad die Schönheit schlechthin unter den Lautketten, da hast du recht. :P

danke für deinen Kommentar und das Lob am Text! =)

Grüße
die Strohpuppe
Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier.

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