Thursday, May 24th 2012, 2:12pm UTC+3

You are not logged in.

  • Login
  • Register

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

1

Friday, February 13th 2009, 10:21am

stillstand

auf dem Weg
ohne Winkel
für den Blick
nur Fußspitzen
die irgendein Muster in Kies ziehen
wie meine Hände tief
in den Jackentaschen
einen Faden suchen
um sich festzuhalten
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Date of registration: May 18th 2007

Posts: 655 wcf.user.activityPoints: 3,955

2

Friday, February 13th 2009, 12:21pm

.

Hallo Alexa,

hier ist wieder alles drin, was mir gefällt, wie sooft...
Perspektivensuche - die Suche nach der feinen Kordel
für den notwendigen Halt. Aber da sind ja noch die
wärmenden Taschen, die Versteck und Stütze sind.

Quoted

wie meine Hände tief
in Jackentaschen
einen Faden suchen
um sich festzuhalten


Wunderschön


Hände wärmende
liebe Grüße

Katerchen

.
Dämmerungskrallen
Versonnen
Im Schilf
die Kätzchen
Eines Nußbaumes

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

Date of registration: Jun 3rd 2005

Posts: 2,708 wcf.user.activityPoints: 15,210

Location: Wien

3

Friday, February 13th 2009, 1:36pm

hin und wieder muß man sich einfach festhalten,sei es nun ein loses fädchen in der jackentasche oder eben ein gedicht, welches selbiges beschreibt; sehr gerne gelesen;

erik

p.s.: (steht deswegen unter post skriptum, weil es eben nur nebenbei erwähnt werden soll); ich würde dem kies eine bestimmung im gedicht zugestehen und ihn DEN Kies nennen , nicht nur KIES ohne artikel und beachtung; genauso wie ich den jackentaschen eine eigenschaft zugestehen würde (tief, groß, weit, warm, eng, however, up to you) und sie nicht stiefmütterlich nur als Jackentaschen bezeichnen, gut wäre natürlich auch lediglich ein artikel oder ein besitzanzeigendes, geht aber eher schwer, weil du dann ihn gefahr der wortwiederholung laufen würdest)
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Perry

Lyrisches Licht

Date of registration: Jun 22nd 2007

Posts: 1,452 wcf.user.activityPoints: 9,420

Location: Bayern

4

Friday, February 13th 2009, 2:07pm

Hallo Alexa,
ich sehe das Ziehen von Mustern im Kies als Ausdruck von Nachdenklichkeit.
Was die Artikel anbelangt, halte ich den beim Kies nicht für nötig, bei den Jackentaschen aber schon, weil da ja die des LI gemeint sind.
Für das Kiesbild hätte ich auch noch eine Anregung:

nur Fußspitzen
die Muster
im Kies zeichnen
tief wie
meine Hände
in Jackentaschen

LG
Perry

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

5

Friday, February 13th 2009, 7:12pm

Hallo
vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Katerchen, wenn meine Worte bei dir ankommen, freue ich mich besonders.

Quoted

Aber da sind ja noch die
wärmenden Taschen, die Versteck und Stütze sind.

Ja, =)
Danke.
Erik, perry: ich habe den Jackentaschen wieder einen Artikel verpasst. Ihr habt recht, das klingt besser. Beim Kies geht’s nicht, dann hab ich dreimal – den- im Text, außerdem wollte ich nicht unbedingt einen bestimmten Kies andeuten. Eine Eigenschaft für die Jackentaschen ? ich denke, dass lenkt zu sehr ab, oder? Außerdem hatte ich die ganz leise Hoffnung, dass Hände in Taschen schon für sich sprechen und das –tief- in der vorherigen Zeile würde noch ein wenig dazutun. Das war auch einer der Gründe, warum ich diese Zeile nicht in der Wortfolge, wie du perry, es mir hier vorschlägst, geschrieben habe. Funktioniert anscheinend doch nicht so, wie ich es mir dachte. :S

L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Lehrer Lämpel

Professional

Date of registration: Sep 18th 2006

Posts: 161 wcf.user.activityPoints: 1,030

Location: NRW

Occupation: evang. Pfarrer i.R.

6

Sunday, February 15th 2009, 3:54pm

stillstand

Dieser Weg, der dem Blick nicht einmal einen Winkel anbietet, ist haltlos, ohne Orientierung, führt zu keinem Ziel. Stillstand: Blick auf die Füße, die gehen keinen Schritt weiter, bleiben aber in Bewegung, wenn auch nur an den Spitzen. Die Füße stehen auf Kies. Ob es der ist, der vornehm unter den Schritten knirschen würde oder der, von dem viele immer viel zu wenig haben, wer weiß? Die Fußspitzen, sie ziehen ein Muster, vielleicht einen Winkel, vielleicht einen Kreis, allem Anschein nach nicht Planmäßiges, nichts Gewolltes.
Es ist nicht kalt genug für Mantel und Handschuhe, doch eine Jacke wird noch gebraucht, mit Taschen so groß wie Handtaschen, damit die Hände es warm haben und Halt finden an dem Faden, der beim Versäubern übrig blieb.
In einer solchen Landschaft, auf einem solchen Weg würde ich selbst im Hochsommer erstarren, frieren, mir völlig ohne Orientierung vor kommen, wenn da nicht dieser eine Faden wäre, der mich an Ariadne erinnert. Ein Funken Hoffnung scheint greifbar.
Du beschreibst all das in einer so verdichteten Sprache, dass keine Silbe zuviel ist.Ich mag diese Art des Schreibens sehr gerne.
Herzliche Grüße
Michael
Ich will für die Utopie
den toten Baum verfeuern,
damit die Kälte nicht
das letzte Wort behält.


georg999

Professional

Date of registration: Jun 21st 2008

Posts: 391 wcf.user.activityPoints: 2,215

Location: Wohnemond

Occupation: schlecht, falls erste Beruf-Silbe fehlt

7

Saturday, February 28th 2009, 12:22pm

Ja, liebe Alexa,
da scheiden sich die Geister, die diametral angeordneten Gehirne.
Ich hab schon länger zu keinem deiner Elaborate etwas gesagt, denn wenn ich mir zB die erste Hälfte dieses deines Gedichtes "stillstand" ansehe

Quoted

auf dem Weg ohne Winkel für den Blick nur Fußspitzen die irgendein Muster in Kies ziehen

... bei so etwas kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden und aus Höflichkeit dazu schweigen (bis jetzt jedernfalls). Das ist nur insofern ein deutscher Satz, als man in der Informatik einen Satz als Aneinanderreihung von Worten oder Wortgruppen definiert. Aus dem Blickwinkel den Winkel für den Blick zu machen ist ein völlig überflüssiges (im wahrsten Sinn des Wortes) Redundanzexempel. Was aber noch schlimmer ist als der schmerzhaft aufstoßende Wortsalat, das ist der Umstand, dass die Sache für mich völlig uninteressant ist. Ich will mein Zyklon-Antizyklon-Dingsda , das in der Zwischenzeit diskutiert wurde, nicht loben, bin ja kein Krämer, aber es handelt sich doch um Objekte, die einen interessieren könnten. Das nicht näher beschriebene Fußspitzenmuster im Kies hingegen ... ohne jeden Belang.
Der Unterschied zwischen Un-Sätzen deiner Produktion und den verdrehten Wortstellungen meiner Reimgedichte scheint mir hauptsächlich in folgendem zu liegen.
Bei der Reimerei ist es KLAR, WARUM der Satz unnatürlich klingt: DER NOT (des Reims) GEHORCHEND.
Bei deiner Lyrik hingegen ist es wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Das einfältige Publikum denkt sich ehrfürchtig - ja da wird sich die kluge Alexa gaaanz viel gedacht haben dabei, dass sie so einen zerspragelten Antisatz formuliert hat, das muss einfach was Tolles sein.

gruß
georg999

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

8

Saturday, February 28th 2009, 4:25pm

Hallo LL
Entschuldige die späte Antwort. Ich habe deinen Kommentar leider erst heute bemerkt. Du triffst meine Intention so ziemlich genau. Das zeigt mir, dass der Inhalt verstanden wird. Danke dafür.

Hallo georg,

Quoted

Aus dem Blickwinkel den Winkel für den Blick zu machen ist ein völlig überflüssiges (im wahrsten Sinn des Wortes) Redundanzexempel.

Dieses- keinen Winkel für den Blick- sollte nicht nur aus dem Wort Blickwinkel entstammen, sondern, wie es LL richtig erkannt hat, dem Blick keinen Winkel bieten. Also sowas wie- der Blick kann sich nicht verstecken, er muss der Tatsache dort ins Auge sehen, L.I. kann nicht wegsehen. Schade, dass es bei dir nicht angekommen ist.

Quoted

Zitat
auf dem Weg ohne Winkel für den Blick nur Fußspitzen die irgendein Muster in Kies ziehen


Wenn du die Wörter so nebeneinander stellst, muss ich zugeben, dass sich diese Wortgruppe, auch bedingt durch die fehlenden Satzzeichen, nicht sehr gut macht. Hmm… ich wollte diesen Text nicht unnötig beschweren, deshalb dachte ich auf Füllworte und Zeichen zu verzichten. Ist anscheinend nicht jedermanns Geschmack.Vll. hast du einen Vorschlag wie ich es noch besser machen kann?

Quoted

Das einfältige Publikum denkt sich ehrfürchtig - ja da wird sich die kluge Alexa gaaanz viel gedacht haben dabei, dass sie so einen zerspragelten Antisatz formuliert hat, das muss einfach was Tolles sein.

und was soll das? Die User hier im Forum sind weder einfältig noch bin ich gaaanz klug.

MFG
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Binat

Trainee

Date of registration: Jul 18th 2005

Posts: 63 wcf.user.activityPoints: 360

Location: Hessen

9

Saturday, February 28th 2009, 4:46pm

RE: stillstand

Hallo Alexa,
als erstes mag ich meinen Eindruck loswerden, der überaus positiv ausfällt. Du sprichst ein sehr modernes Thema an und verpackst es geschickt. Mir scheint es als würdest du nur diese Perspektivlosigkeit aufgreifen. Sie zur Reflexion oder einfachen Betrachtung darstellen.

auf dem Weg
ohne Winkel
für den Blick
nur Fußspitzen
Ich muss jedoch gestehen, dass ich die ersten vier Zeilen brüchig finde. "für den Blick" erfüllt für mich nicht ganz den Übergang zwischen einleitender Beschreibung der "abstrakten" Situation (dem sich perspektivlos fühlen) und der Beschreibung der realen Situation (auf die Füße gucken). Vielleicht ist es nur meine Meinung, dass die Zeile "schwer verdaulich" wirkt. Leider habe ich aber auch keine Vorschläge für einen "feineren" Übergang.

Was mir besonders gut gefällt ist der Umgang mit dem geistigen Stillstand. Dass sich das LI nicht viel denkt. Von der Abstraktion in ein stumpfes Wahrnehmen der Umwelt (ablenkend von dem Innerenselbst, aber auf sich gerichtet) wieder hin zur Hoffnung. Solche Momente kenne ich persönlich sehr gut. Irgendwie drängt es einen zu denken, weil man ja doch entscheiden muss in welche Richtung man nun weitergehen will und doch hat man einfach keine Lust. Aber um des Denkens nicht aufzugeben, während man sich ertappt, dass man gerade nichts wirklich tut, suchst man sich Symboliken aus die Hoffnung in sich zu beschreiben und sie zu stärken. Zumindest solang bis man etwas hat, was einen wieder antreibt.

Zu Georg999: Ich finde das ist selbstglorifizierendes Geschwätz. Ein Kunstwerk besteht nicht immer darin sich über alles tausend Gedanken zu machen. Natürlich gibt es welche von der Sorte, die durchdacht und kalt etwas einfach nur repräsentieren. Aber ebenso gibt es solche, die organisch in sich selbst durch Erfahrungen des Künstlers wachsen. Und damit meine ich nicht intuitiv Kunst. Wissenschaftlich zerlegendes Denken (Die Suche nach dem Hiksteilchen) führt nicht immer zum Ziel.
Binats Werkesammlung - Nicht alles im Leben braucht einen schlauen Spruch.

Im Delirium der Extremitäten
Nachtschwärmerei

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

Date of registration: Jun 3rd 2005

Posts: 2,708 wcf.user.activityPoints: 15,210

Location: Wien

10

Saturday, February 28th 2009, 5:38pm

auch an dieser stelle georg und hier sogar noch konkreter, weil es hier auch hingehört: ich bin hier publikum und verwehre mich ENERGISCH dagegen, von dir als einfältig bezeichnet zu werden schließlich nenn ich dich ja auch nicht neunmalklug, oder?

Quoted

Was aber noch schlimmer ist als der schmerzhaft aufstoßende Wortsalat, das ist der Umstand, dass die Sache für mich völlig uninteressant ist. Ich will mein Zyklon-Antizyklon-Dingsda , das in der Zwischenzeit diskutiert wurde, nicht loben, bin ja kein Krämer, aber es handelt sich doch um Objekte, die einen interessieren könnten.


als die beschreibung von selbstkontemplation könnten einen nicht interessieren, die lyrische aufbereitung eines wetterberichts mit einem schuß doppeldeutigkeit schon? hmmmmmmmm..... so können sich interessen voneinander unterscheiden; würdest du zumindest die möglichkeit einräumen, daß der eine oder andere vielleicht doch interesse in einer stilistisch aufgearbeiteten betrachtung einer denkenden person finden könnte oder ist das deine angeprangerte einfältigkeit; schließlich weiß man ja nicht, was in dem/der betrachteten vorgeht, könnte man einwerfen; stimmt, weiß man aber bei der statuette von rodin auch nicht (zu grob behauen, könnte man hier tönen, anatomisch eingeschränkt, lahme pose; haben sicher viele auch, apropos zeitgeist!); trotzdem würde man bewunderer ebendieser nicht als einfältig bezeichnen (zumindest heute nicht mehr, oder aber präziser: heute die meisten nicht mehr), weil sie sich stattdessen nicht für anrüchige (durchaus gute) wetterpoesie entschieden, oder? (vergleich gewählt aus offensichtlichen gründen, ohne mich auf die unterschiedlichen kunstmedien näher einlassen zu wollen)

mfg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

georg999

Professional

Date of registration: Jun 21st 2008

Posts: 391 wcf.user.activityPoints: 2,215

Location: Wohnemond

Occupation: schlecht, falls erste Beruf-Silbe fehlt

11

Saturday, February 28th 2009, 11:47pm

Ja, ja, einfältig.
Ich habe bewusst dieses Wort gewählt und nicht etwa "geistig minderbemittelt" oder dergleichen, um zu beobachten, ob mir manch Torero in die semantische Falle torkelt. Plumps, da liegt er schon!
Einfältig hieß und heißt (für mich noch immer) das, was es bedeutet hat, bevor es einem peiorativen Bedeutungswandel (für manche) erlitt - Einfälle haben um der Einfälle willen.
Angewendet auf den konkreten Fall heißt das meinem Gefühl nach: einen mangelhaften Text durch Metaüberlegungen, die aus einem Minimum ein Maximum konstruieren sollen, durch pathetisches Brimborium, hinter dem wenig Substanz steckt, hochstilisieren zu wollen.
Die vergratschte Struktur der ersten vier Zeilen entspringt keiner lyrischen Relevanz, sondern scheint mir nur darauf hinauszulaufen, dass es nicht bieder, sondern geschraubt geheimnisvoll klingen soll.
Was Binat betrifft, so stört mich sein rotziger Spruch vom selbstglorifzierenden Geschwätz nicht im mindesten. Nur zu, binat, es fällt auf dich zurück.

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

Date of registration: Jun 3rd 2005

Posts: 2,708 wcf.user.activityPoints: 15,210

Location: Wien

12

Sunday, March 1st 2009, 10:23am

oi, humbug

georg, mann, du kannst mir doch nicht allen ernstes erklären ,daß du hier eine semantische falle gestellt hast
;
achtung in folgenden zeilen, weil überspitzte darstellung: versuch mal zu einem afrikanischstämmigen herrn das böse wort zu sagen und erklär ihm dann, daß du ihm eine falle gestellt hast, weil es ursprünglich das lateinische wort für schwarz war, bevor es kulturell belastet wurde; (wenn du dann keinen etymologen vor dir hast, dürftest du dich in einem gewissen dilemma wiederfinden)

ansonsten kenn ich diese vorgehensweise eigentlich nur von kindern, die etwas verbergen wollen, oder einen fehler nicht eingestehen; (ich laste DIR hier nur insofern einen fehler an, als daß du andere und auch mich als einfältig bezeichnet hast);
und ich bin dir echt dankbar, daß du nicht geistig minderbemittel geschrieben hast, wirklich, trotzdem ist es interessant, daß du dich (oder deine semantische falle, das sprichwörtliche rote tuch, daß du uns dann vor die nase gehalten hast) als stier bezeichnest und die anderen als torero (wir hatten kein rotes tuch, oder wirkten unsere beiträge dann doch so auf dich?), weil normalerweise wird doch der stier wild torkelnd in die falle gelockt und nicht der geistig überlegen torero (ich hoffe ich breche damit keine weitere diskussion vom zaune, wer denn nun wem von den beiden in intelektuellen dingen übertrifft, das wäre mir nämlich gar nicht lieb)

und niemand hat je behauptet, daß einfältig und geistig minderbemittel gleichgestellt ist, doch auch wenn du dem publikum (und darin inkludiert auch mir) vorwirfst, daß wir unsere einfälle äußern, nur um der einfälle willen (einfältigerweise) und du das nicht tust, dann stellst du dich selber in eine höhere position,. ist dann auch eine minderbemittlung im herkömmlichen sinne, oder?

anyway, georg
den satz von alexa kann man vergratscht nennen, wenn man will, hab ich keine einwände dagegen (auch wenn ich das wort vergratscht noch nie gelesen oder gehört habe), ich habe aber hier auch keinen beitrag gelesen, der gemeint hätte daß dies der beste satz aller zeiten wäre, was dann den satz in seiner kopnstruktion per se hoch - stil - isiert hätte, oder kenn ich da einfältigerweise den wortstamm auch nicht?

mfg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

13

Sunday, March 1st 2009, 3:40pm

Quoted

auf dem Weg
ohne Winkel
für den Blick
nur Fußspitzen


Hallo Binat,

ja, womöglich ist dieser Absatz zu schwer verdaulich. Da ich den gesamten Text sehr knapp gehalten habe, wird es schwer da noch was einzubauen oder zu ändern. Aber Ich werd sehen, ob ich damit noch was anstellen kann.
Vielen Dank für deine Gedanken zu diesem Text. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

@Erik: Danke für deine Unterstützung. Du schreibst das, was ich mir bisher nur denken konnte, denn irgendwie fehlten mir die passenden Worte :)

Georg: ich weiß nicht, was ich dir jetzt antworten soll, denn zum Text selbst hast du eigentlich ja nichts mehr geschrieben, bis auf die Tatsache, dass er dir nicht zusagt. Das find ich in Ordnung. Ich mag doch auch nicht jeden deiner Texte.

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Similar threads

wcf.user.socialbookmarks.titel