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dann wollte doch perdu kein Schwein darauf bieten!
Hab' etwas schmunzeln müssen an der Stelle, weil sie sich so aufregt und ich das sehr gut kenne, aber sonst gibt mir dein Text nicht sehr viel. Ich finde das Ende sehr vorhersehbar und auch schwach geschrieben. "Nach all den Jahren." klingt aufgesetzt pathetisch. Ich kenne mich zwar medizinisch nicht so aus, aber dass ein Mensch nach jahrelangem Koma einfach so aufwacht, ist glaube ich verdammt unwahrscheinlich.
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Sie konnte es nicht glauben, wagte es nicht. Nach all den Jahren.
braucht dein Text nicht, das wird auch so deutlich genug.
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Sie brauchte Geld! Warum kam nichts auf ihr Konto, wenn es immer weiter ins Minus rutschte?
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Ja, genau! Danke!
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Du meinst "partout", oder?
Das kann ich nachvollziehen. Ich selbst halte den Text ebenfalls nicht für ein meisterwerk und werde daran noch feilen.
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sonst gibt mir dein Text nicht sehr viel. Ich finde das Ende sehr
vorhersehbar und auch schwach geschrieben. "Nach all den Jahren."
klingt aufgesetzt pathetisch.
Ich bin auch kein Experte, aber dass so ein Fall sehr unwahrscheinlich ist stelle ich mir auch vor. Unmöglich ist es aber nicht.
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Ich kenne mich zwar medizinisch nicht so aus, aber dass ein Mensch nach
jahrelangem Koma einfach so aufwacht, ist glaube ich verdammt
unwahrscheinlich.
Gefühlskalt soll die Protagonistin eigentlich nicht erscheinen, eher ausgepowert, wütend auf alles und jeden...Die Protagonistin kommt hier sehr gefühlskalt bei mir an, (Sache vor Mensch), was jetzt nicht heißen soll, dass du das nicht beabsichtigt hast.
Das ist eine Überlegung wert. Vielen Dank für den Hinweis.
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Allerdings ist dann für mich der Schlusssatz absolut fehl am Platz. Ich würde ihn streichen, die Zeitspanne (vor wie vielen Jahren der Unfall geschah) irgendwo weiter oben in den Text packen
Klasse! Der Titel hat mir das meiste Kopfzerbrechen bereitet und mit "Irland mit Folgen" bin ich selbst höchst unzufrieden. Dein Vorschlag gefällt mir viel besser. Danke!
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einen anderen Titel suchen.
- verloren- z.B. wäre mehrdeutig und jeder könnte sich seine eigenen Gedanken machen
Wenn er das nicht braucht, kann ich sie ja getrost streichen - und werde ich.
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so Sätze wie:
braucht dein Text nicht, das wird auch so deutlich genug.
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Er hätte tot sein und ihr Seitenairbag hätte streiken können, klar, schlimmer ging’s immer, aber dann hätte sie zumindest eine Witwenrente oder ein neues Leben vor sich. Stattdessen hatte Karen nun Svens Konkursfirma am Hals und täglich eine Mahnung im Briefkasten.
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dass sagt eigentlich nur jemand, der für den im Koma liegenden Partner nicht mehr allzu viel empfinden kann, in ihm eher eine Belastung sieht, natürlich spielt da die Zeitspanne und auch Wut eine große Rolle. Aber du beschreibst hier einen Gedanken, der bei mir so ankommt; wäre er doch tot, dann hätte ich zumindest ….doch er lebt und ich hab, statt der Witwenrente und dem „“neuen Leben, nur Ärger am Hals.
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Noch ein Anruf von geldeinfordernden Lieferanten oder Banken und sie würde sich die Kugel geben!
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Sie konnte es nicht glauben, wagte es nicht.
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Ich liebe ihn, aber wäre er tot, dann hätte ich den ganzen Ärger nicht!
Es mag dich verwundern und ausgesprochen unmenschlich klingen, aber das ist genau was die Protagonidstin denkt!
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Für einen Menschen, der eine solche oder ähnliche Situation nicht durchlebt hat oder durchlebt, ist das sicherlich kaum nachvollziehbar:
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Man liebt einen Menschen und doch sagt man sich es sei besser, wenn er tot wäre.
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Leider, Alexa, muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass einem in einer solchen/ähnlichen Situation solche Gedanken kommen und das nicht nur 1x. Man hasst sich selbst dafür aber: So sehr man den betreffenden Menschen auch liebt, das eigene Leben ist durch die Situation so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass man manchmal verzweifelt die Hände vor den Kopf schlägt und sich eingesteht, dass es einem besser gehen würde, wäre er/sie tot
Und zwar weil:
Der Tod setzt einen Schlusstrich. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das zwar emotional sehr anstrengend, aber danach kann man "die Sache abschließen". Einen Neuanfang starten, das eigene Leben ordnen und hat Klarheit.
Mit Klarheit meine ich: Tote sind tot, kommen nicht wieder, also ist die Situation klar.
Eine Koma-Situation oder ähnliche sind keineswegs klar, sondern von vielen Unsicherheiten geprägt. Man weiß nicht: Geht es ihm/ihr morgen besser oder schlechter? Habe ich schon alles versucht um ihm/ihr zu helfen? Wäre es in seinen/ihrem Willen, wenn ich das oder das tue? ...
Oftmals ist man in einem Zwiespalt, weil man Entscheidenungen treffen muss, die die betreffende person tangieren, die die diese aber nicht treffen kann. Z. B. Sollte ich ihn/sie in ein anderes Krankenhaus verlegen? Ich kriege einen Job im Ausland, kann ich weggehen? Soll ich das Haus verkaufen? Kann ich eine neue Partnerschaft eingehen?
Eine solche Situation kann einen emotional fertig machen, da man auch Entscheidungen treffen muss, die dem eigen Wohl oder dem des geliebten Menschen dienen, jedoch den eigenen Wünschen, Gefühlen oder der eigenen Moral widersprechen.
Schlimm ist es, wenn finanzielle Probleme, die emotialen ergänzen.
Manche Menschen können an dieser Last (der unerträgliche Situation) zerbrechen:
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Wahrscheinlich eher letztes, diesmal habe ich dich verstandenEntweder drücke ich mich echt unverständlich aus, oder du liest meine Antworten anders, als ich es mir dachte, dass du sie liest.
!
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Ich habe jetzt lediglich versucht, dir zu erklären, wie du trotzdem ohne große Änderungen, genau diesen deinen Gedanken in deinen Lesern hervorlocken kannst. Soweit, dass man sich fragt, warum erzählt diese Frau erst von Versicherungen und dann von dem im Koma liegenden Menschen, warum ist diese Frau nur so „kalt“ geworden und hätte lieber eine Witwenrente, statt den eben Erwähnten. Dadurch, dass du dem Schlusssatz eine Hoffnung verpasst, wirkt das alles nicht, weil der letzte Satz im Kontext zu unglaubwürdig ankommt.