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Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

1

Tuesday, January 27th 2009, 12:32pm

Kopfstand

Himmel
Erde
und irgendwo
dazwischen
reißt Schweigen
nackte Füße
vom Boden
hängen Bäume
fallen Blätter
nach oben auf
Hände
und Worte
berühren
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Lehrer Lämpel

Professional

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Occupation: evang. Pfarrer i.R.

2

Tuesday, January 27th 2009, 12:55pm

Himmel und Erde

Hallo Alexa,
Himmel und Erde: nein ganz real gemeint, nicht das schlesische Gericht
dazwischen: diesmal sind es nicht die Engel und die Spatzen
Schweigen reißt nackte Füße von Boden: nackte Füßesind naturnah, haben die besteBodenhaftung- und doch werden sie fortgerissen vom Schweigen. Was ist das für ein mächtiges, kraftvolles Schweigen.
Da hängen Bäume und Blätter fallen nach oben: alles steht Kopf, die Naturgesetze sind aufgehoben
fallen auf Hände: die Blätter, die nach oben fallen, fallen zugleich auf die Hände, die Bodenhaftung haben (oder auch nicht). An die Grenzen der Logik gestoßen, ist das die Umwertung aller Werte, von der Friedrich N. geschrieben hat?
...und Worte berühren: ja, wenn Worte mir nahe kommen, unter die Haut gehen, dann ist alles möglich; dann kann es sein, dass ich außer mir bin vor Freude oder Betroffenheit.
Alexa, ich danke Dir für Deine Worte, die mir unter die Haut gehen
Herzliche Grüße
LL
Ich will für die Utopie
den toten Baum verfeuern,
damit die Kälte nicht
das letzte Wort behält.


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3

Tuesday, January 27th 2009, 4:32pm

.

Hallo Alexa,

der Stand der Dinge gefällt mir sehr!
"Eine Allee von Purzelbäumen"; wer sagte das noch?
Mehr braucht es jedenfalls nicht. Zumal Dein Gedicht
keine hilfreiche Kritik nötig hat.

Lieben Gruß
Katerchen

.
Dämmerungskrallen
Versonnen
Im Schilf
die Kätzchen
Eines Nußbaumes

Alexa

Blickdicht(erin)

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4

Tuesday, January 27th 2009, 11:51pm

Hallo :)

@L.L.
manches Mal hilft es mir eine andere Sicht, als die, die mir gelehrt wurde, auf die Dinge in unserem Dasein zu werfen und wenn ich dafür auf dem Kopf stehen muss, mag es vielleicht auch unlogisch werden. Macht nichts, das war Absicht y)
Mit Nietzsches Umwertung aller Werte hat es nichts zu tun, zumal er meinen Grundgedanken zu diesem Text aus seiner Lebenseinstellung heraus, wohl niemals unterstützt hätte.
Vielen lieben Dank, dass du dich mit meinem Text befasst hast, ich freue mich, dass er dich erreichen konnte. Und L.L.
schön, dich wieder hier zu haben.

@Katerchen
„Ich hänge oft den Gedanken nach, die teilweis stürmisch, teils gemach die Gänge meines Hirns erfüllen“
Er war es ;)
ich denke, ich muss nicht viele Worte machen. Du weißt schon. Vielen Dank.
L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

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Perry

Lyrisches Licht

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5

Thursday, February 5th 2009, 11:02pm

Hallo Alexa,
ich bin dir gern in diese auf den Kopf gestellte Welt der Gefühle gefolgt. Nur das Schweigen reißt mich nicht von den Beinen, da wäre etwas Gegenständlichers wohl verständlicher gewesen.
LG
Perry

Alexa

Blickdicht(erin)

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6

Friday, February 6th 2009, 1:55pm

Hi Perry,

Danke für deine Rückmeldung. Für das Schweigen konnte ich leider noch nichts Greifbares finden. Vll. fällt mir noch was ein.

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

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7

Sunday, March 29th 2009, 9:49am

Hallo Alexa,

ich finde das nicht ganz greifbare Schweigen zwischen bekanntem Himmel und bekannter Erde passend, wie es ist. Da ist nicht viel direktes Bild, aber dafür ein Raum, in dem der Leser sehr viel Eigeninterpretation einbringen kann. Und Schweigen kann schließlich viel sein - was auch immer verschwiegen wird.
Die letzten drei Zeilen sind wunderbar treffen - und für die Übergange von Bild zu Bild, ohne das Grenzen da sind und doch alles für sich stehen kann, hast Du meinen Respekt. :thumbup:

Der Titel gefällt mir übrigens sehr. Er erscheint mir auf eine gewisse Weise widersprüchlich, weil in dem Gedicht schrecklich viel Bewegung ist. Aber andererseits ist es nur ein Moment, ein winziger Stillstand in der Bewegung. Ein Teil.

Liebe Grüße
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

Alexa

Blickdicht(erin)

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8

Monday, April 20th 2009, 10:58am

Hallo Lym, Marie
neuer Name, neue Texte ? =)

Leider etwas spät, aber ein Dankeschön für deine Worte sollten doch das Wenigste sein
Vielen Dank
L.G. von
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
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