Hey El Chipso - - - Hi Perry - - -
Vielen Dank für's Lesen und Kommentieren!
Lange nichts mehr von dir gelesen.
Jau, wohl wahr ... liegt ganz an mir.
Mein Eindruck hiervon war zwiegespalten (wie ja so oft)
Freut mich!
Auffällig zunächst, dass wir es hier mit einem Sonett zu tun haben, wobei ich ja bei aller Liebe zur Toleranz das nur mit einer gewissen Süffisanz sagen kann.
Tolerante Süffisanz ist eine durchaus ehrbare und höchst passende Geisteshaltung.
... ein Sonett ist das durchaus.
Fast nur Hauptsätze, die sich auf das Wesentlichste ihrer grammatischen Struktur begrenzen ...
Korrekt.
Ich habe mich hier von Erich Kästners striktem Zeilenstil anregen lassen ... den versuche gerne immer mal wieder gegen den Strich in die "gehobene" Sonettform zu verpflanzen.
Eleganz suche ich weniger - eher Diskrepanz.
Die schreiende Stille klingt abgegriffen. Gottseidank bleiben Verse dieser Art relativ isoliert.
Hm, sehe ich nicht ganz so.
Natürlich gibt's hier ein absichtliches Spiel mit dem Floskelhaften, das durch die von Dir genannten Widersprüche auf-gereizt wird.
Die erste Zeile will erst mal harmlos beginnen, nicht zu viel verraten.
... ein eher platter Humor, der aber im Kontrast zu dem durchaus ernsten Unterton zur Nachdenklichkeit anregt
Ach.
Gut!
Als Leser frage ich mich (Rätsel) natürlich, ...
Noch besser!!
"Die Menschheit will betrogen werden, doch dieser Satz ist eine Lüge" fand ich überhaupt nicht anregend ...
Das ist schade.
Irgendwie steckt hier der in der Abfolge der Aussage dieser beiden Zeilen mein inhaltlicher Konstruktions-"Clou".
ich gehe wohl mit dem zwiespältigen Gefühl aus dem Text heraus. Immerhin, ich hab mich damit auseinandergesetzt, das gibt mir zumindest den Eindruck, dass es sich gelohnt hat. Und ohnehin.
Danke sehr. Das ist schon etwas ... und nicht wenig.
Der Text will sich [und das Denken des Lesers?!] "öffnen" ... es gibt keine Antworten ... nur Rätsel.
Eine Agnostiker-Suhle.
Perry:
... scheinbar wahllos Bilder der Vergänglichkeit aneinandergereiht hast. Irgendwie schwebt über dem Ganzen eine leicht ironische Schicksalsergebenheit.
Oh Perry

... ich glaube, Du hast hier SEHR recht - vielleicht mehr, als es mir anfangs selbst bewusst war.
Danke!
Gruß @ all,
Odra.