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Es ist klar, dass zum sarkastischen Gesamtbild auch eine ein wenig holprige Zeile nicht übel passt, aber "was man kleptomanisch kaufen kann" tanzt aus der Reihe, während alle anderen Zeilen rhythmisch o.k. sind. Außerdem ist "kleptomanisch kaufen" einerseits witzig, aber andererseits ein kleiner Bruch. Mir fällt ein "Was Kleptoman' ergattern kann (muss)"
Quoted
In den Geschäften schaut man dann,
was man kleptomanisch kaufen muss.
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!Vollkommen richtig erkannt!Verstehe ich die Sache so richtig, dass die ersten beiden Zweizeiler zum Einstimmen sind, dass der Leser dann anschließend die "richtigen" ersatzweisen Reimwörter selbst ergänzt?
Toller Vorschlag. Vielen dank, das werde ich so ändern! Gefällt mir so gleich viel besser
Quoted
Mir fällt ein "Was Kleptoman' ergattern kann (muss)"
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und dich zu eigenem Dichten beflügelt!Naturlich nicht. Deine Version finde ich ( & mein Mann ebenfalls) einfach genialWeil’s mir so gut gefällt, habe ich es mal auf meine Weise
Überarbeitet und hoffe, Du bist mir nicht gram.
Das man ist einfach überflüssig und stört den Sprachrhythmus!
Quoted
steckt man noch eine in die Tasche –
und wird man auf frischer Tat ertappt
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Geschenkejagd
Zur Weihnachtszeit wird viel geschenkt,
weil jeder an den and'ren denkt.
Für Mama, Papa, Tochter, Sohn
verprasst man schnell den halben Lohn.
Man kommt vom Schoppen müd' und schlapp,
die Tüten voll, das Geld ist aus.
Wenn dann doch noch Geschenke fehlen,
geht man fix in die Stadt zum Klauen.
In den Geschäften schaut man dann,
was Kleptoman ergattern muss.
Die Vase für die Frau Mama,
den Alkohol für Herrn Molaire.
Am Weinregal greift man die Flasche
und lässt sie gleiten in die Tüte.
Und denkt man dann, es hat geklappt,
wird man auf frischer Tat erwischt.
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Wie ich das Gedicht exhumiert und beantwortet habe, bin ich ohne viel Nachdenken davon ausgegangen, dass der Herr Papa gemeint ist (wobei ich gestehen muss, dass mir Messieur Molaire nicht bekannt ist, ich weiß von ihm nur, dass er zur Trunksucht neigt).
Quoted
Die Vase für die Frau Mama,
den Alkohol für Herrn Molaire.
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Danke!den Anglizismus "shoppen" bitte ohne "c".
So ist es!
Quoted
ab der dritten ist es aus mit der Reimharmonie. das ist ja offensichtlich gewollt
Ich finde, wenn das "lyr. man" bereits beim Einkauf mit dem Klauen anfängt, erscheint es eher krankhaft klepomanisch, als jemand, der erst zuhause feststellt, dass etwas fehlkt und daraufhin beschließt den Rest Geschenke durch steheln zu "erwerben"!
Quoted
warum muss man erst umständlich vom Einkaufen kommen um dann doch wieder retour zu gehen?
Das ist der Sinn der abweichenden Reimpartner! Georg999 bringt es auf den Punkt:
Quoted
(müssen die Abweichler immer Synonyme sein?)
Das ist es, was das Gedicht ausmacht
Quoted
Andere als bedeutungsähnliche Wörter für die Reimlücken zu verwenden, würde völlig an deiner netten kleinen Idee vorbeigehen, Sarisand. Auf derlei solltest du dich nicht einlassen, sonst ist das Gedicht zum Wegwerfen.
Einen zwingenden Grund sehe ich nicht, mich aber spricht es in der Zentrierung besser an - wohl Geschmachssache.
Quoted
einen zwingenden Grund für die Zentrierung kann ich nicht erkennen. die könnte man vielleicht rausnehmen. für mich würde es dann optisch ansprechender.
Richtig!
Quoted
Wie ich das Gedicht exhumiert und beantwortet habe, bin ich ohne viel Nachdenken davon ausgegangen, dass der Herr Papa gemeint ist
Offen gestanden, ist der Name Molaire hier recht willkürlich gewählt: ich brauchte einen Namen o. ä. der zwei Silben und die Betonung auf der 2. Silbe hat.
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wobei ich gestehen muss, dass mir Messieur Molaire nicht bekannt ist, ich weiß von ihm nur, dass er zur Trunksucht neigt
Problem erkannt. Dieser Reim bereitete mir das meiste Kopfzerbrechen.
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Aber gerade bei dieser fixen Vorgabe, dass statt des Austauschworts ein Reimwort erforderlich ist, kann man "Mama/Papa" nicht zulassen. Was für ein Familienmitglied aber reimt sich auf "Papa"? Mir fällt verflixt absolut keins ein.
Interessante Alternative. Vielleicht übernehme ich sie!
Quoted
Wie wärs mit
"Ein Katzenklo für Mamas Kater
und Alkohol für unsern Onkel"