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rude66

Master

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1

Friday, December 5th 2008, 11:07am

es (was

es (was auch
immer treibt es
immer voran
schritte stolpern
zukunft entgegen
auf krücken der
zukunft entflohen

es (was auch
immer es treibt
in gehässiges grinsen
hilflos verfangen
in ketten der
erwartung gelegt am
rande zum wahnsinn

jeden tagt treibt
es (was auch
immer es
treibt wohin und
wenn (warum treibt
es keine flausen aus
lG

versbrecher

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Inspira

Unregistered

2

Friday, December 5th 2008, 3:25pm

Hallo rude,

ich finde diese drei Strophen enthalten eine interessante Auseinandersetzung mit dem linearen Lauf der Zeit, in dem wir alle stecken und so manches Mal entfliehen wollen. Die Flausen müssen wir uns wohl selbst austreiben, dieses "es" lässt und die Freiheit dazu ...

Gern gelesen von Inspira

PS
Ich würde noch eine Klammer zu hinter "immer" machen - dann ist es noch klarer zum Lesen.

rude66

Master

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3

Friday, December 5th 2008, 4:50pm

Hallo Inspira,

und vielen Dank für dein Feedback. Die Klammer hab ich ganz bewußt so gesetzt (obwohl mein erster Gedanke natürlich gewesen ist, sie wieder zu schließen), so jedoch bleibt dem/der Leser/in die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wo er/sie sie wieder schließen möchte.

Bin ein fürchterlicher Demokrat :rolleyes:

Liebe Grüße
lG

versbrecher

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derjoker

Trainee

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Location: Metropolis

4

Monday, January 5th 2009, 11:20pm

Nettes Gedicht. Allerdings finde ich, dass die Fügung " was auch immer treibt es" in der ersten Strophe besser ist als die Fügung "was auch immer es treibt" in der zweiten und dritten Strophe. Würde empfehlen, es in allen drei Strophen der ersten Strophe gemäß zu vereinheitlichen. Finde erstere Fügung ist flüssiger und macht einen dynamischeren Eindruck, warum es, meines Erachtens, besser zum Inhalt passt.
Grüße

rude66

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5

Tuesday, January 6th 2009, 11:36am

Und nochmal hallo Joker,

was die von dir angesprochenen Fügungen angeht überlege ich selbst seit geraumer Zeit, diese aneinander anzugleichen. Allerdings sträubt sich irgend etwas in mir dagegen, ohne daß ich sagen könnte, was das ist. Ich bin ganz schlecht darin, Gedichte (eigene oder die anderer) zu analysieren & bewege mich mich i.d.R. auf einer eher emotionalen Ebene. Ich werde aber weiterhin nachgrübeln...

lG

rude66
lG

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