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ist das das erste Gedicht von dir in diesem Forum (dein senryu notturno mal ausgenommen), was mir gefällt 
, der Rest klang mir oft zu gestelzt oder zu geschwollen
das hier ist schlicht und ergreifend direkt 
, dieses leuchtende, seifenblasenartige Etwas, und manchmal ein dumpfes Rauschen in der Luft hängt wie von Turbinen. die Atmosphäre stelle ich mir ähnlich vor.
) "das so unerbittlich stieß die Nacht vom Thron" finde ich seltsam und unnötig. Man könnte doch stattdessen "das so unerbittlich die Nacht vom Throne stieß" nehmen?Date of registration: Jun 21st 2008
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Aber was hat man schon von der eingefrorenen Zeit ... alle Denkprozesse und Bewusstseinsinhalte sind natürlich zeitlich
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ja ja, ich weiß selbst dass ich zu Gestelzt-und Geschwollenheiten neige und versuche so gut es geht diese üblen Gesellen zu bekämpfen
ich drück dir die Daumen. Aber "nur", weil mir dein ansonsten üblicher Stil nicht zusagt, wollte ich damit nicht ausdrücken, dass er grundsätzlich schlecht sei oder so etwas.
Ist mir persönlich halt nur zu "klassisch". Wobei "klassisch" auch wieder ein relativ schwammiger Ausdruck ist. 
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Ich bin ja bestimmt nicht der erste der an dem Gedanken herumdenkt, dass im Moment des Todes die Zeit einfriert.
Höchstens dann, wenn das Universum implodiert oder so.
Ansonsten ist man halt ein menschlicher Körper weniger auf der Welt. Obwohl man das so auch nicht sagen kann - so viele Menschen, wie immer neu geboren werden... Jedenfalls kann doch die Zeit erst dann eingefroren sein, wenn eben nix mehr stattfindet (so wie Alexa es auf die Denkprozesse bezog), was Zeit verbraucht, also kein Denken, kein Wachsen, kein Freuen oder Trauern und nichtmal Verwesen. Alles eben. Dennoch finde ich dein Gedicht damit vereinbar - Da es Aufforderungen sind, wie Wünsche, und keine festgestellten Fakten. Date of registration: Jun 21st 2008
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. ich könnte jetzt obergscheit antworten
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Aber was hat man schon von der eingefrorenen Zeit ... alle Denkprozesse und Bewusstseinsinhalte sind natürlich zeitlich
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. Allerdings konstruiere ich, lieber Tinus, diese Situation anders. Wenn die Zeit subjektiv im Sterbenden steckenbleibt, gibt es kein "Nachher" und damit kein "endgültiges Aus" mehr. Der Moment freilich wird, wie du mich völlig richtig interpretierst ... zur "Ewigkeit" ... allerdings zu einer Ewigkeit, die nichts mit dem naiven "Fortleben" zu tun hat, denn ein Leben, sei es auch das Fortleben, bedarf der zeitlichen Dimension.
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Entscheidend ist das rein subjektive einfrieren der Zeit, kurz vor dem endgültigen Ableben eines (wie ich annehme) attheistischen lyrich, wenn nochmal "bewusst" wird, dass es nun gleich aus ist mit dem Bewusstsein, für immer und alle Ewigkeit, aus ist mit der subjektiven Zeit. Dann friert die Zeit ein, der Moment wird zur Ewigkeit, gleichwie ein verzweifelter Versuch, die Ewigkeit zu überlisten, zu übertölpeln, sie auszutricksen, kurz vor dem endgültigen Aus

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