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farion

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1

Sunday, September 7th 2008, 2:56pm

Hingabe



Hingabe

Schmiede mich in deiner Glut
und forme mich nach deinem Willen
tränke mich in Feuerflut
um deinen Durst mit mir zu stillen

Nur von einem Ziel getrieben
wandel ich mich, Stück für Stück
von dir geweiht um dich zu lieben
zu dem Werkzeug für dein Glück

~~~

Wohl geschmiedet in der Glut
geformt nach meinem freien Willen
tränk ich dich in Feuerflut
um meinen Durst an dir zu stillen

Du wirst, vollendet mit Facetten
deines neuen Sinns bewusst
so befreit und doch in Ketten
als edles Werkzeug meiner Lust



.
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

Inspira

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2

Wednesday, September 10th 2008, 12:38pm

Hallo farion,

zu diesem Stück gibt es aus meiner Sicht nichts anzumerken. Im Sinne von: der Genießer schweigt und liest.
Mir gefällt besonders Deine Idee mit diesem ersten und zweiten Teil, in dem der aktivere und passivere Beziehungspart beschrieben ist.
Einzig und allein stößt mir das Wort Werkzeug etwas auf - das hat dann doch zu sehr den Beigeschmack des Hörig-seins und nicht mehr der Hingabe.
Aber schließlich macht es dann auch die Intensität des Gedichtes noch dichter.
Einfach schön zu lesen.

Grüße, Inspira

farion

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3

Thursday, September 11th 2008, 11:43am

Hallo Inspira,

danke für dein Lob.
Was es das Werkzeug angeht, so sei dazugesagt das der Satz: "Ich will das Werkzeug für dein Glück sein" schon relativ lange in meinem Kopf rumspukte
und in diesem Gedicht eben seine Ausführung findet.

Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

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4

Thursday, September 25th 2008, 3:48pm

Hallo du ungeduldiges Drachending.

Hiermit der nächste Versuch, dir dazu einen Kommentar zu schreiben, mit dem du vielleicht was anfangen kannst. :rolleyes:
Also: Ich mag den Text. Mir gefällt er, er ist rund und stimmig und ganz nebenbei noch wunderschön. Ich stimme Inspira zu: Der Genießer schweigt und liest. Und liest wieder und wieder und wieder.

Die einzige Stelle, die mir minimal aufstößt ist in Strophe 3 Zeile 3:

Quoted

tränk ich dich in Feuerflut

Im Gegensatz zum Rest deines Gedichtes, der sanft vor sich hin fließt, klingt diese Zeile für mich abgehackt. Gegenvorschläge habe ich nicht, aber meckern kann ich. :D

Vielleicht hast du ja 'nen Geistesblitz, wenn nicht, lese ich deinen Text trotzdem immer wieder gerne.
Schön, dassde wieder mal hier warst,
rablabla :)
Wir müssen nur wollen.

farion

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5

Wednesday, October 15th 2008, 12:32pm

Heho,

ich habe deinen Kommentar unbeantwortet gelassen, bitte entschuldige.
Die Kritik zur Zeile "tränk ich dich in Feuerflut" ist für mich gut nachvollziehbar.
Es stellt sich aber für mich die Frage warum sich "tränke mich in Feuerflut" sich besser
ins Fließgefüge der Worte einpasst. Ist es Die Betohnung?
käme ich daher z.B.mit "tränke dich in Feuerflut" besser?

Danke für deine Meinung.

Liebe Grüße,
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

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