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georg999

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Occupation: schlecht, falls erste Beruf-Silbe fehlt

1

Tuesday, August 19th 2008, 10:17pm

Wie man Nosferati erledigt

Nosferati



Es war in der letzten Nacht um Mitternacht. Oder in der vorletzten? Mein Hirn ist durch die entsetzlichen Vorfälle dieser Nacht stark in Mitleidenschaft gezogen worden, bin jetzt ziemlich gehirngeschädigt ... Jörg sagt aber, das wird schon wieder. Jörg wars auch, der mir dringend empfohlen hat, diese Geschichte niederzuschreiben. Er meint, das könne mich auf andere Gedanken bringen ... Hat sich was! Jetzt bin ich in Gedanken doch wieder mittendrin in diesem Horrorzirkus.

Elf Uhr fünfundvierzig wars, als wir auszogen... NEIN, nicht die Sachen aus und das Nachthemd an, wir zogen in die Schlacht! Jörg und ich, wir beide. Der Vampirjäger und ich, seine Knäppin. Er hatte mich für diesen Job auserkoren, obwohl ich erst vierzehn und ein Mädchen bin. Jörg hatte mir erzählt, seinem letzten Knappen (einem Jungen von fünfzehn Jahren) sei seine Ungeschicklichkeit zum Verhängnis geworden. Er habe sich dem damaligen Vampir so unvorsichtig genähert, dass es diesem ein Leichtes gewesen war, dem Jungen den Kopf abzubeissen. Drei oder vier Minuten sei dann der kopflose Torso noch unter Zuckungen herumgerannt, habe dabei allerhand Gegenstände beschädigt, Särge umgeworfen, anderes mit Blut versaut... kurzum, Jörg meinte, viel falscher könne ich es auch nicht machen, und ich wurde Vampirjagdazubi..

Also vorletzte oder letzte Nacht ... nach dem langweiligen Theorieunterricht durfte ich erstmals Jörg zu einer praktischen Übungseinheit begleiten. Die Ausrüstung war wie üblich: Das schwere Zeug, den geweihten Pfahl, Vorschlaghammer, und dazu die Zweilitersodawasserflasche durfte ich tragen. Jörg behauptete, das sei ganz wesentlich für die Ausbildung. Er selbst hatte nur einen Knoblauchkranz und mehrere Kruzifixe an sich genommen, und ein in Leder gebundenes Büchlein, über dessen Inhalt er sich ausschwieg. Ich hielt es damals für eine alte Kochrezeptsammlung.

Wir lenkten unsere Schritte zu dem wohlbekannten Künstlercafe mit dem großen Garten. Dass es auch einen großen, in viele Abteilungen gegliederten Keller besitzt, ist den wenigsten bekannt. Im Licht einer dicken Kerze, die ich auch noch halten musste, schlurften wir die Stufen in das spinnwebenverhangene und nach Leichenstaub süßlich riechende Gewölbe hinab.

Mit einem kleinen Kruzifix, das er wie einen Schlüssel benutzte, öffnete Jörg eine verrostete, widerlich quietschende Seitentür, ein paar Fledermäuse flogen auf, eine fette Ratte sprang davon, und wir standen vor einer ebenmäßig verputzten Mauer, die ein neues Hindernis darstellte. „Leuchte senkrecht nach oben, Schnüffl!“ befahl Jörg. Warum er mich immer mit diesem seltsamen Namen rief, ist mir jetzt noch ein Rätsel, aber ich gehorchte und hielt die Kerze mit ausgestrecktem Arm senkrecht nach oben. Auf der Decke war eine Art Fresko zu erkennen. Es sah aus wie der Grundriss einer Abstellkammer. „Hab ich’s mir doch gedacht“, triumphierte Jörg, sah sich das Bild genau an und entriss mir den Vorschlaghammer. Dann hieb er gegen den Boden, wobei er meinen großen Zeh nur knapp verfehlte, und die scheinbar unverrückbare Mauer wich knarrend zur Seite.

„Siehst du, Schnüffl, alles wie geplant. Vor uns liegt Nosferatis Gruft.“ Das flackernde Kerzenlicht ließ einen Sarkophag von Porphyr erkennen, der seltsamerweise und im Gegensatz zu Boden und Wänden des Gelasses nicht im Mindesten verstaubt war.

Der Vampirjägermeister machte nicht viel Federlesens. Es war genau zwölf (oder Null) Uhr, und Jörg begann am Deckel des Sarkophags zu zerren. Das Ding musste schrecklich schwer sein, denn es rührte sich keinen Millimeter. Schon wollte ich dem Meister zu Hilfe eilen, aber er gebot mir Einhalt.

„Die Kanaille soll selber was tun“, rief er, und dann setzte er mit sanfter einschmeichelnder Stimme fort „Komm doch raus, liebe Nosferati, wir haben was Schönes für dich“, und kratzte und klopfte dazu auf dem Sargdeckel herum. Mir kroch es kalt über den Rücken, als eine Stimme aus dem Inneren des Sarkophags antwortete. Es war eine echt scheußliche Stimme. Ein heiseres Nilkrokodil hätte sich dagegen wie ein Koloratursopran angehört. Denn Sinn des Gekrächzes verstand ich nicht, aber Jörg schien hocherfreut und antwortete in ähnlichem Tonfall.

Und dann wurde der Porphyrdeckel gehoben, fiel polternd zur Seite. Eine abscheuliche Gestalt, was sage ich, eine UNSAGBAR abscheuliche Gestalt erhob sich, zog sich zur sitzenden Stellung hoch, indem sie sich mit beiden Krallenhänden an die Seitenteile des Sargs klammerte. Am gelblichen Schädel des Monsters hingen verwesende Fleischfetzen, verschimmelte Haarsträhnen wucherten um die Ohrlöcher, im Maul die langen Eckzähne. Aus der toten Augenhöhle blinzelte eine kleine Spinne, und oben auf der Knochenglatze ging ein mittelgroßer Skorpion auf und ab und drohte mit seinem Giftstachelschwanz. Das Vieh machte einen zornigen Eindruck , denn die Störung durch uns Fremde war ihm zuwider. „Leider haben wir den Spinnenspray vergessen“;, sagte Jörg lächelnd und wandte sich dann an Nosferati. „Mit Rücksicht auf meine Assistentin Schnüffl werden wir Deutsch sprechen.“

Die Antwort Nosferatis war ein so gotteslästerlicher Fluch, dass selbst Jörg ein wenig zusammenzuckte. „So redest du mit mir?“ sagte er. „Wenn das so ist, will ich mich nicht lange mit Höflichkeiten aufhalten. Eben wollte ich dich freundlich fragen, ob du den letzten Kosmetiktermin verschlampt hast, aber so ....“

In diesem Moment sprang die Spinne, der offenbar das Kerzengeflacker lästig war, aus der linken Augenhöhle und verkroch sich in der Düsternis. Aus dem anderen Auge aber schloff ein Skolopender, den wir bisher gar nicht bemerkt hatten. Nosferati hingegen gewann dadurch erst ihre Sehkraft wieder und glotzte Jörg ins Gesicht. Der Effekt war umwerfend! Und zwar für Nosferati selber, denn sie stieß bei Jörgs Anblick ein Entsetzensgebrüll aus, riss ihre Pranken wie abwehrend vor ihre Augenhöhlen, verlor dadurch den Halt und sank wieder in ihre liegende Stellung zurück.

Jörg warf ihr ein paar Knoblauchzehen nach und sagte „ausgezeichnet. Das erleichtert die Therapie. Komm her, Schnüffl.“ Ich trat hinzu und konnte sehen, wie Nosferatis Körper noch immer zuckend am Boden des Sarkophags lag, während der Skorpion, offenbar verwirrten Gemüts, mit verzweifelten Anstrengungen die glatte Seitenwand hochzuklimmen versuchte, um ebenfalls die Flucht zu ergreifen. Auf des Meisters Wink reichte ich ihm den Pfahl. Er setzte ihn in des Vampirs Herzgegend mit der Spitze an und gebot mir, mit dem Vorschlaghammer tüchtig auf das obere Ende des Pfahls einzuschlagen. Hei, wie da das Blut spritzte! In allen dünkleren Farbtönen quoll es aus dem Vampirkadaver.

Nach einem Weilchen sagte Jörg „Jetzt müssten wir eigentlich durch sein. Es wundert mich nur, dass sich das Biest noch nicht in Asche verwandelt hat.“

In diesem Augenblick stockten die Blutströme, und plötzlich erschienen in Nosferatis vordem leeren Augenhöhlen weiße, mit orangfarbener Iris grässlich bleckende Augäpfel.

„Jörg! Du Esel!“ rief das Scheusal. „So kannst du mich nicht verwunden. Mein HERZ wolltest du mit deinem lächerlichen Zahnstocher durchbohren, aber har har groarrrh ICH HABE GAR KEIN HERZ! NIE EINS GEHABT!“

„So willst du mir kommen?“ schrie Jörg zurück. „Schnüffl, die Flasche!“ und ich reichte ihm eilends das Utensil.

Eine halbe Sekunde später traf der unbarmherzige Sodawasserstrahl die Vampirin, die sich gerade aufrichten wollte, um ihrem Widersacher die Kehle durchzubeissen.

„Nimm das!“ schrie Jörg, „heute steht Blut nicht auf der Getränkekarte!“

Der scharfe Wasserstrahl beutelte die Vampirfratze gehörig durch, fuhr in Zahnlücken und Augenhöhlen, wobei ein Teil des Wassers bei den Ohrlöchern wieder herauskam. Sprudelnd und spuckend winselte Nosferati um Gnade, aber unbarmherzig zog Jörg immer wieder den Abzugbügel der Sodaflasche durch, bis sich das heulende Bündel Vampir auf dem Boden des Sarkophags krümmte.

„Sieh dir diesen schwer abgespritzten Vampir nur genau an“, sagte Jörg lächelnd zu mir. „Sehr lehrreich“

„Wahrlich“, rief ich voll Staunen. „Du hast ohne Zweifel das Scheusal bezwungen. Aber so schön war Nosferati schon lange nicht mehr.“

Und in der Tat, der Schädel war vom Großteil der stinkenden Fleischfetzen befreit, auch die verschimmelten Haarsträhnen waren entweder ganz vom Strahl fortgerissen oder doch gesäubert worden. Das Antlitz Nosferatis sah nun nicht viel schlimmer aus als ein normaler Totenkopf.
Indes ...

„Meister“, rief ich, „Meister! Dadadada...“

„Was dadada?“ fragte Jörg und schien ein wenig ungehalten. Da er mir zugewendet und dem Sarkophag den Rücken zeigend stand, gewahrte er nicht das Unheil.

„Meister, dadadadadas Monster ist schon wieder lebendig!“

Ich beobachtete, wie sich die eine Krallenpranke gleichzeitig mit dem frischgewaschenen Schädel über den Rand des Sarges streckte und nach Jörgs Kragen tastete.

Der Meister sprang entsetzt in die Höhe, schleuderte der Bestie noch die leere Sodawasserflasche gegen den Unterkiefer, was zwar einen glockenklaren Ton erzeugte, uns aber nur eine kurze Atempause schuf. Dann rief er grimmig „Du hast es so gewollt. Jetzt werde ich dich endgültig vernichten.“

Und er zog das kleine braune Lederbüchlein hervor.

Wie will der Vampirjäger mit diesem kleinen Ding gegen die zählebige Bestie bestehen, dachte ich mir. Er muss endgültig verrückt geworden sein.

Aber dann schlug er das Büchlein auf und begann daraus zu lesen. Nosferati, die sich schon auf die Beine erhoben und bereits einen Fuß auf den Rand ihres Sargs gesetzt hatte, hielt inne, wie von unsichtbaren Backpfeifen paralysiert.

„Blütenduft ... die Liebe ruft ... traurige Tränen ... zu Ende wähnen ... wächsernes Starren ...“ diese und ähnliche Worte schleuderte Jörg dem wankenden Vampir entgegen. Als er wie in triumphierendem Gesang hinaustrompetete „Feuchte Wolken gleich milchigen Molken“, ging es wie ein mesmerisches Zucken durch die Vampirgruft.
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Der blankgespritzte Schädel Nosferatis zerbarst, die orangeweißen Augäpfel kullerten wie große Porzellanmurmeln über den Estrich, und das kopflose Skelett verlor sichtlich die Orientierung. Es krallte zwar noch mit seinen Knochenfingern herum, um den Vampirjäger oder wenigstens sein Poesiealbum zu ergreifen, aber Jörg wich dem tölpischen Gefuchtel mit Leichtigkeit aus und verhöhnte noch dazu das kopflose Gespenst mit spöttischen Bemerkungen. Ob der Torso viel davon verstand, möchte ich allerdings dahingestellt lassen.

Nachdem wir uns ein Weilchen an dem herumtorkelnden Knochengerüst erheitert hatten, sagte Jörg zu mir „Jetzt wird es langweilig. Gib gut acht, Schnüffl, wie man so einen Klappergeist dorthin bannt, wo er hingehört.“ Dann wendete er sich an das Skelett, das gerade einen Moment erschöpft innehielt, und brüllte es in voller Lautstärke an:
„Hör jetzt gut zu, schäbiger Schatten Nosferatis! Dein Denkzentrum ist, wie du ja gemerkt haben solltest, derzeit anderweitig beschäftigt. Es hat mich aber beauftragt, seine Belange vorübergehend wahrzunehmen. Du wirst mir also in allem gehorchen. Verstanden, du Kallusgewächs?“

Zu meinem Erstaunen schien das Knochengespenst trotz des Abhandenkommens aller Gehörknöchelchen verstanden zu haben. Es richtete sich zu einer strammen Haltung auf, hob den rechten Arm und führte ihn wie salutierend zu der Stelle, wo früher die Schläfe gewesen sein mochte.

Jörg verzichtete darauf, diesen militärischen Gruß zu erwidern, und fuhr in gleicher Lautstärke fort: „Du musst dich jetzt ausruhen und Kräfte sammeln, damit du in Form bist, wenn dein Oberstübchen wieder eintrifft. Dreh dich um hundertachtzig Grad und mach drei Schritte, dann stößt du ganz von selbst bei deinem Sarkophag an. Dort legst du dich rein und rührst dich nicht mehr von der Stelle.“

Dem kopflosen Skelett war nach diesen Worten sichtlich mulmig zu Mute. Es trat von einem Knochenfuß auf den anderen und zögerte, denn irgendetwas in ihm schien zu argwöhnen, dass Jörg nicht sein Bestes wollte.

Der Meister holte gerade Atem, und ich griff schon nach dem Vorschlaghammer, um bei einem etwaigen Angriff des Knochengestells klärend einschreiten zu können, aber Jörg nahm noch einmal seine ganze Stimmkraft zusammen und rief:

„Im Namen deines Schädels, du gehst jetzt ins Bettchen!“

Da drehte sich das, was einst Nosferati war, um präzise hundertachtzig Grad, machte gehorsam drei Schritte, kletterte still und artig, fast wie ein Lämmchen, in seinen Sarg und deckte sich eigenhändig mit dem schimmeligen alten Leichentuch zu. Wir beide mussten nur noch den schweren Porphyrdeckel hochhieven und auflegen, und der Meister sagte schnaufend „Dieser Fall wäre gelöst.“

Im Flackerlicht unserer Kerze verließen wir die Gruft. Beide waren wir erschöpft, aber erleichtert. Meister Jörg versetzte im Vorbeigehen noch dem am gestampften Lehmboden liegenden Unterkiefer Nosferatis einen Fußtritt, dass das Ding gegen die Wand prallte und in tausend Stückchen zersplitterte. Ich aber tauschte einen Blick mit einem der orange-weißen Augäpfel der Vampirin; der in einer staubigen Ecke lag. Irgendwie schien mich dieses böse Auge vielsagend anzuglotzen. Doch als wir oben, im sonnendurchfluteten freundlichen Gartencafe angekommen waren, hatte ich auf dieses hässliche Menetekel bald vergessen.


Ab der markierten (-------------------*------------------) Stelle liegt eine Neufassung der Endphase vor, die auch hier bedankten Hinweisen Alexas folgt.
Die ursprüngliche Fassung zitiere ich hier der Ordnung halber.

Quoted

Der blankgespritzte Schädel Nosferatis zerbarst, die orangeweißen Augäpfel kullerten wie große Porzellanmurmeln über den Estrich, und das kopflose Skelett kletterte still und artig wie ein Lämmchen in den Sarkophag und deckte sich eigenhändig mit dem schimmeligen alten Leichentuch zu.

Die Vampirin war durch diese grauenvolle Kur erlöst worden

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

2

Thursday, August 21st 2008, 6:31pm

Hallo georg 999

In Folge meiner gestrigen (oder war es doch schon heutigen?) Schlaflosigkeit habe ich mir deine Geschichte noch einmal vorgenommen, als Bettlektüre sozusagen, um die Schlussfolgerung, die ich beim erstmaligen Lesen zog, eventuell zu revidieren.
Doch weder das erneute Lesen noch die nächtliche Stunde brachte mir eine, wie ich leise erhoffte, neue Gedankenrichtung
Die Story erinnert mich an etwas. Vll. weil mir da gewisse Namen doch recht bekannt vorkommen? ;(

Kellerräume im Künstler- Cafe :thumbup: ( gibts da Kekse?)

Na ja, was soll ich sagen. Wenn aus solchen Begebenheiten Geschichten entstehen, hatte es ja wenigstens noch etwas gutes. Du hast spannend, wortgewandt und bildreich geschrieben, das muss ich schon zugeben. Allerdings ist mir das Ende noch etwas zu schwach. Mir ist es einfach zu …einfach? Lammfromm verschwindet die Kellerratte? Ich hätte mir ein offenes Ende gewünscht. Kein Spannungsabbau zum Schluss

Ein Nosferatu jetzt ohne Kopf, doch erlöst, mit der Schönheit und Kraft der Worte den Saft entzogen.
<<< Doch was Schnüffl und Jörg nicht wissen – sie irren. Nosferati sind nicht so einfach zu besiegen. Diese, in den Kellerräumen hausende, fleischlose Gestalt war nicht aus dem Clan der Verborgenen. Es war nur ein billiger Abklatsch. Ein niemand, der mit noch recht primitiven Mitteln besiegt werden konnte. Die Nosferati lauern indes noch irgendwo im Schatten und warten auf den geeigneten Moment den Menschen den Kuss der Verdammnis aufzudrücken.
Werden Jörg und Schnüffl stark genug sein, und wird Jörg immer hilfreich an Schnüffls Seite stehn oder sieht sich der Azubi womöglich irgendwann allein im Kampf gegen das Dunkle?
Fragen über Fragen, die sich vielleicht irgendwann in einer Fortsetzung beantworten lassen?

Ähm…geschlafen hab ich übrigens so gut wie gar nicht.
Also null Garantie
wenn meine Fantasie
hier etwas durchgeht

Gruß von Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

georg999

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3

Thursday, August 21st 2008, 7:57pm

Hallo Alexa,

freut mich, dass du dein Schlafdefizit so gut angelegt hast :thumbsup: , nein, ernsthaft, ich freue mich natürlich sehr dass die humorarme Humoreske doch noch von jemand so richtig gelesen worden ist, und noch dazu von so einem geistigen Schwerkaliber wie dir, liebe Alexa...
und aus dem Keller des Künstlercafes, das so einen großen (zoologischen?) Garten hat, hast du die story als literarischen Wiedergänger auch ins Tageslicht hinaufgeküsst, ... herzloser, was willst du mehr...

Mit dem misslungenen Ende der story hast du völlig recht ... vielleicht war ich nach den wechselvollen Kämpfen mit Nosferati und der "Mir zerbirst der Kopf von dieser kitschigen Lyrik"-Lösung so erleichtert, dass ich auf den ausklingenden Konflikt faulerweise vergessen habe. Aber nach deinem zu Dank verpflichtenden Hinweis wälzen sich schon ein paar Gehirnströme durch meine Synapsen. Sie habens eh schwer genug, wo sie ständig beträchtliche Kalkfelsen überklettern und manchmal sogar mit ihrem kleinen Presslufthammer plötzlich im wege stehende Gipsmauern durchbrechen müssen. Aber,wie angedeutet, eine verschlimmbesserte Lösung ist schon so gut wie in Arbeit.

Nochmals lieben Dank georg

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