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Lymielle

Moderator

Date of registration: Jan 31st 2007

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1

Wednesday, June 25th 2008, 6:45pm

zwischen Dunkel

In den Nächten,
in denen du im Kissen
deiner bleichen Angst versinkst,
spielt der launische Mond Ebbe
mit dem Sand der Träume
und die Sterne
tropfen
in die Stille.

Es ist so viel tiefer
als unten.
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

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Occupation: singender tanzender abschaum der welt

2

Wednesday, June 25th 2008, 7:00pm

Hallo Lymielle
Kann nicht wirklich nachvollziehen, warum dein Gedicht "ohne Titel" heißt. 1. Ich sehe keinen Inhaltlichen Zusammnenhang, 2. Gerade dir würde bei so einem Thema doch sicher etwas ultra kreatives einfallen ;D
In diesem kurzen Gedicht stört mich die Wiederholung von Tief ein wenig. Vll bezieht sich der Schluss auf auf den Anfang...aber nein, dann wären die nächte ja...tiefer als unten ôo und das ergäbe keinen Sinn.
"in denen du im Kissen
deiner bleichen Angst versinkst,"
Ein weiches, schönes Bild...und das ist das Problem, ein Kissen...da assoziiere ich Wohlfühlen, Gemütlichkeit, Ausruhen...und das in Verbingun mit Angst? Andererseits wissma ja alle(dank CSI Miami und was weiß ich füra Schmarn), dass Kissn auch hervorragende Mordwerkzeuge sind. Erstickungstod. Da kriegt das Versinken "im Kissen deiner bleichen Angst" doch gleich einen ganz anderen Aspekt. Auch wenn man das ganze vll nicht so drastisch sehen muss. Das lyrdu wird auf jedenfall von der Angst bedrängt, denke ich mal.
"spielt der launische Mond Ebbe
mit dem Sand der Träume"
Ein gewohnt interessantes Bild von dir. Und wie gewöhnlich kann ich es mit nichts konkreten in Verbindung bringen. Sand der Träume. Sandmann wirft Sand in die Augen, damit man einschläft. Ebbe...zurückziehen...das lyrdu kann nicht einschlafen?
"und deine Sterne tropfen
Schreie in die Stille."
Klingt schön mit den ganzen S ;D
Auch wenn tropfende Sterne ein seltsames Bild bei mir im Kopf ergeben. Was mich auch zum grübeln bringt ist das "deine sterne"...sterne sind doch eigentlich positiv. Aber hier tropfen von ihnen Schreie in die Stille. Nein darunter kann ich mich nichts vorstellen. Auf das bald ein andere dein Gedicht interpretieren möge =D
greez
nighty
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

Lymielle

Moderator

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3

Wednesday, June 25th 2008, 7:26pm

Hallo nighty,

was den Titel angeht, hatte ich einfach noch nicht genügend Zeit, um mir Gedanken zu machen. Hier wird sich sicherlich noch etwas finden.

Das Kissen hast Du ja bereits in zwei Möglichkeiten assoziiert und beides passt irgendwie in den rahmen des Gedichtes. Denn vielleicht sucht das lyrDu ja Geborgenheit in der Wärme der Kissen, sucht im Schlaf die Flucht vor seiner Angst. Aber auch dein Mod, bzw. Selbstmord-Aspekt bietet Interpretationsgrundlage für den Rest des Textes.

Was ich mir bei Mond, Ebbe und dem Sand der Träume gedacht habe, weiß ich auch noch nicht genau. Nicht umsonst steht dieser Text unter "Gedankenfetzen" und ist somit weder bearbeitet noch sonst wie ausgearbeitet. Aber ich denke hier ganz spontan, an Traumlosigkeit - eventuell an Hoffnungslosigkeit. Kein Platz für Wünschen zwischen den Wänden der Realität. Ja und vielleicht einfach nur Schlaflosigkeit, da der Mond darauf hinweisen würde.

Die Sterne sind Augen und sie tropfen Schreie in die Stille. Das lyrDu weint.
Ganz einfach.

Und danke, dass Du mir die Wiederholung des tief aufgezeigt hast. Das war mir gar nicht bewusst. Und ja - die nächte sind tiefer als unten. Das ist richtig, für wie absurd Du es auch halten magst. Daher werde ich das tief in der ersten Zeile streichen.

Danke.

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

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4

Wednesday, June 25th 2008, 7:42pm

Und wieder ich^^

Quoted

Und ja - die nächte sind tiefer als unten. Das ist richtig, für wie absurd Du es auch halten magst.

Dafür müssten Nächte aber erst einmal "unten" sein können. Ein eher unpassendes Adjektiv, findest du nicht? Inhaltlich weiß ich, was du ausdrücken möchtest(denk ich mal). Wenn sich das unten auf das lyrdu beziehen würden, fände ich es wesentlich logischer. Das lyrich ist unten, am Boden zerstört und noch viel mehr als das (tiefer).

Quoted

Das Kissen hast Du ja bereits in zwei Möglichkeiten assoziiert und beides passt irgendwie in den rahmen des Gedichtes

Wenn es einfach nur das Kissen wäre, würde ich den Geborgenheitsaspekt nachvollziehen können, doch es ist "das Kissen deiner Angst", so bleibt mir persönlich nur noch die Verbindung zum ersticken.

Quoted

Was ich mir bei Mond, Ebbe und dem Sand der Träume gedacht habe, weiß ich auch noch nicht genau. Nicht umsonst steht dieser Text unter "Gedankenfetzen" und ist somit weder bearbeitet noch sonst wie ausgearbeitet.

Also irgendetwas denkt man sich doch immer, man schreibt ja nicht einfach drauß los und interpretiert sich dann selbst ôo Und wo der Text steht habe ich nicht drauf geachtet sry ^^ Ich hoffe mein Kommentar war dennoch erwünscht.
Aber wie auch immer, die Traum- bzw. Hoffnungslosigkeit ist ein Aspekt auf den ich gar nicht gekommen wäre...gibt den Zeilen noch eine zusätzliche Ebene, gefällt mir gut =D
Wenn die Sterne tatsächlih Augen sind(was meine erste Assoziation war), dann muss ich leider sagen.... gefällt mir nicht...deine Sterne tropfen...Sterne in Verbindung mit Augen hat so etwas schrecklich kitschiges :(
So, genug zugeschwafelt ;D
Liebe Greez
nighty
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

Lymielle

Moderator

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5

Friday, June 27th 2008, 3:01pm

Hallo nighty,

Quoted

Dafür müssten Nächte aber erst einmal "unten" sein können. Ein eher unpassendes Adjektiv, findest du nicht? Inhaltlich weiß ich, was du ausdrücken möchtest(denk ich mal). Wenn sich das unten auf das lyrdu beziehen würden, fände ich es wesentlich logischer. Das lyrich ist unten, am Boden zerstört und noch viel mehr als das (tiefer).

Da hast Du doch den richtigen Ansatz. Mit der Nacht meine ich ja nicht das, was wir als Nacht beschreiben. Man kann die Nacht metaphorisch deuten oder nicht. Ich habe es auf eine metaphorische Ebene abgesehen, in dem die Nacht für eine dunkle Zeit, einen Moment, für ein Tief steht. Und die letzten zwei Zeilen bedeuten soviel wie: das lyrischeDu ist nicht nur am Boden zerstört, diese Traurigkeit, diese Krise greift in die Seele. ;)

Quoted

Also irgendetwas denkt man sich doch immer, man schreibt ja nicht einfach drauf los und interpretiert sich dann selbst

Doch, bei diesem Gedicht ist das teilweise der Fall, ob Du es glaubst oder nicht.

Und bei den Sternen bin ich nicht wirklich bereits was zu ändern - das bleibt so, weil Sterne für Hoffnung stehen.

Nochmals danke für die Rückmeldung.

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

Hinrich

Intermediate

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Location: mit beiden Beinen auf der Erde

Occupation: Berufung

6

Friday, July 4th 2008, 8:53am

Zwischen Dunkel


Liebe Lymielle,

je länger ich mich mit Deinem Gedicht befasse
und in die oberflächlich betrachtet belanglosen
Aussagen der einzelnen Verse vertiefe, umso
Mehr beeindruckt mich dieser schlichte Text.

Ich komme nicht von dem Gedanken los, dass
In Dir so etwas wie ein fernöstliches Denken
Steckt. Die Konzentration auf das Wesentliche,
die m. E. nur Deiner völligen „Abwesenheit“
zuzuschreiben ist, lässt solche Gedanken aus
der „Tiefe“ Deiner Seele emporsteigen.

Insofern glaube ich Dir, wenn Du andeutest,
Du habest „teilweise ohne groß nachzudenken“
drauflos geschrieben. Dieses Gedicht sieht nicht
danach aus, als sei es rational konstruiert. Und
dass Du im nachhinein selbst nach einer plausiblen
Interpretation suchst, ist durchaus zu verstehen.

Nicht jeder hat die Gabe, aus dem „Unbewussten“
zu schöpfen. Bei vielen Deiner Gedichte habe ich
mich gefragt, wo Du diesen „Gehalt an Weisheit“
hernimmst – das sieht mir nicht nach erlerntem
Wissen aus.

Quoted

In den Nächten,
in denen du im Kissen
deiner bleichen Angst versinkst
Diese ersten Verse hast Du möglicher Weise
Noch bewusst geschrieben, doch alles was folgt,
vor allem, was ich Deinem Text zwischen den
Zeilen entnehme, entspringt einer Gefühlswelt,
die bewusst nicht zu erklären ist.

Wie dem auch sei, mich beeindrucken solche Aussagen wie

Quoted

Kissen bleicher Angst – launischer Mond spielt Ebbe mit dem
Sand der Träume – Sterne tropfen Schreie in die Stille – tiefer als Unten
sie sind für mich sehr bedeutungsvoll.
„Kissen bleicher Angst“ – bedeutet das nicht auch:
Sich aus Verzweiflung gegen alles Äußere abschotten – ?
„launischer Mond…“ – heißt das nicht soviel wie:
Unberechenbarkeit der „kosmischen“ Einflüsse - ?
„…spielt Ebbe mit dem Sand der Träume“ –
Kann man das nicht so deuten, dass:
…diese „äußeren Einwirkungen“ einem jeden Halt nehmen - ?
„Sterne tropfen Schreie in die Stille“ – diese Schreie mag
mancher noch nicht erlebt haben, doch wer in seiner seelischen
Verlassenheit, einmal in sternenklarer Nacht in diese Stille
hineingehorcht hat, der weiß, wie schmerzlich diese gewaltigen
Schreie des unbegreiflichen Kosmos sein können, unvergleichlich
schmerzlicher als ein Schauer millionenfacher Nadelstiche, der
einem manchmal vor Ergriffenheit über den Rücken läuft - !
Und ist nicht auch dieses „Tiefer als Unten“ eine Unbeschreiblichkeit
für dieses unbegreifliche „Nichts“ in das man in seiner Aussichtslosigkeit
zu fallen meint - ?

Ich empfinde Dein Gedicht, dessen Tiefe Dir vielleicht erst in späteren
Jahren bewusst werden wird und Dir einen Schauer des Erstaunens
über den Rücken jagt, als außergewöhnlich.

Ich werde mich diesem „zwischen Dunkel“ – übrigens ein dem ganzen
Gedicht angemessener, aussagestarker Titel – bestimmt noch oft widmen.

Deine Gedichte lese ich stets mit großem Interesse, wenngleich ich
nicht ein jedes kommentiere.

Liebe Grüße
Hinrich
© whp

Schneeflocke

Professional

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7

Friday, July 4th 2008, 10:47am

Hallo Lymielle,
ja, da stimme ich Hinrich voll zu, das Inhalt ist beeindruckend tief.
Und weil er hier bereits fast alles gesagt hat, muss ich eigentlich nicht viel hinzufügen.

Quoted

Es ist so viel tiefer als unten

ja, wenn ich mal Himmel betrachte, bekomme ich genau DAS Gefühl... du hast es sehr schön in Worte gefasst... :)

Betr. des Titels fällt mir spontan ein:"Freier Fall" oder "Einsamkeit"
Sehr gerne gelesen.

Liebe Grüße
Schneeflocke

.
"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

Alexa

Blickdicht(erin)

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8

Tuesday, July 8th 2008, 10:04pm

hallo Lymielle

Mir gefällt das hier, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die dem Text etwas von seiner Kraft nehmen:

– bleich – bleiche Angst
Bleich assoziiere ich mit blass, also wenig Farbe. Angst stellt aber doch meist etwas dunkles dar. Für mich nimmst du der Angst mit dem Wort– bleich- die Farbe- und schwächst sie m.E. damit ab.
Ohne dieses Wort finde ich übrigens auch den Lesefluss angenehmer.
Und:

>>und deine Sterne tropfen
Schreie in die Stille.>>

mir wollen die Schreie hier nicht so richtig funktionieren. Schreie die von den Sternen in die Stille tropfen. Wenn ich diese Zeile ohne das Wort Schreie lese, gefällt sie mir besser und im Gesamtkontext passender.
Sterne, die in die Stille tropfen-
das hat für mich mehr und vor allem eine tiefere Wirkung, als ein Schrei.

die Schlusszeilen. Es wird hier nicht ganz deutlich, was denn nun tiefer als unten ist. Ein – es- ?

Zitat von Lymielle ( ich muss hier ein wenig tricksen, die Textbearbeitung funktioniert bei mir immer noch nicht)
>>>Mit der Nacht meine ich ja nicht das, was wir als Nacht beschreiben. Man kann die Nacht metaphorisch deuten oder nicht. Ich habe es auf eine metaphorische Ebene abgesehen, in dem die Nacht für eine dunkle Zeit, einen Moment, für ein Tief steht.>>>

wie wäre es, wenn du die Stille da tiefer als unten einbauen würdest?

Sie ist so viel tiefer
als unten.


Mein absoluter Favorit:

spielt der launische Mond Ebbe
mit dem Sand der Träume

Wahnsinn, wie viele Bilder diese zwei Zeilen beinhalten ( hier denk dir jetzt ein - Doppeldaumenhoch Smiley )

L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Lymielle

Moderator

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9

Wednesday, July 23rd 2008, 6:44pm

Hallo Hinrich,

vielen Dank für intensive Auseinandersetzung mit meinem Text. Es freut mich, dass mein Text auf soviel Interesse und Anklang stößt.
Danke für den Einblick in deinen Einblick. ;)

_______________________________________

Hallo Schneeflocke,

auch Dir vielen Dank für die Zuwendung und die positive Rückmeldung.
Sowas liest man doch immer wieder gerne.

________________________________________

Hallo Alexa,

Dir danke ich ebenfalls für die Auseinandersetzung mit meinem Text und dafür, dass Du ihn auseinandergesetzt hast.

Das bleich habe ich so assoziiert, dass man "bleich vor Angst" wird um gleichzeitig das weiß eines Kopfkissenbezuges anzumerken. Vielleicht soll es auch ein wenig die Kraft der Angst - die Angst selber nehmen. Ich habe es abgeleitet von meiner Idee "Ich suche unter meiner Bettdecke Geborgenheit" und gleichzeitig den Aspekt des -in der Angst versinken- eingebracht. Daher belasse ich es bei der Blässe. Trotzdem freut es mich, dass Du mir die eventuelle Schwäche aufgezeigt hast, die das -blass- auslösen kann.

Und die Kritik an den schreien kann ich vollkommen nachvollziehen und werde die Stelle wie von Dir vorgeschlagen ändern. Vielen Dank.

Und das Ende bleibt wie es ist - das muss. Tut mir leid, dass ich hier so dickköpfig bin.

Und ich muss sagen, deine Lieblingsstelle empfinde ich als am schwächsten, am unwichtigsten. So ists.

Danke nochmals.

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

Perry

Lyrisches Licht

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Location: Bayern

10

Sunday, August 3rd 2008, 2:55pm

Hallo Lymiele,
ein Text, der einen richtig mit hinabzieht in die Tiefe.
Der Titel überzeugt mich noch nicht, weil es zwischen Dunkel ja Hell wäre und das meint der Text ja nicht.
Wie wärs mit "Nächtliche Flut" oder Ähnlichem.
LG
Perry

PeachesInTheOcean

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11

Tuesday, August 5th 2008, 3:51pm

Hallo Lymielle,
spielt der launische Mond Ebbe
mit dem Sand der Träume
Diese Zeilen hier sind auch mein absoluter Favorit. :thumbsup: (auch in Stellvertretung für Alexa :D )

Die ersten drei Verse finde ich nicht ganz so stark wie diese hier, aber dennoch schlüssig. Das "bleich" habe ich so verstanden wie du es hier schreibst:

Quoted

Das bleich habe ich so assoziiert, dass man "bleich vor Angst" wird um
gleichzeitig das weiß eines Kopfkissenbezuges anzumerken.
Ich finde gar nicht unbedingt, dass der Angst die Kraft genommen wird. Auch nicht durch die Weichheit des Kissens und das Versinken darin. Vielmehr sagt es für mich aus, dass man leicht in Angst flüchtet.

Quoted

und die Sterne

tropfen in die Stille.
Ohne "Schreie" auf jeden Fall besser, finde ich. Unterstützt die Stimmung aus den beiden Versen vorher auch sehr gut. Je öfter ich mir dein Gedicht durchlese, desto besser gefällt es mir. Ich weiß nicht, ob du das beschreiben wolltest, was ich dabei fühle, aber es löst auf jeden Fall etwas in mir aus. Ein Gefühl, was ich selbst gar nicht wirklich beschreiben kann.

Über die letzten beiden Verse bin ich noch unschlüssig und mit dem Titel kann ich leider wenig anfangen. ?(

LG

Spiele kein Lied, das du selbst nicht hören kannst.

Lymielle

Moderator

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12

Friday, August 29th 2008, 10:48pm

Hallo,

ich möchte mich entschuldigen, dass ich auf die letzten Kommentare so verspätet antworte - aber lieber spät als nie. ;)

Vielen Dank, Perry,
für die Auseinandersetzung mit meinem Text und den Hinweis zum Titel. Ich muss eingestehen, dass ich selbst nicht mit ihm zufrieden bin, aber ich möchte meine Titel immer wieder etwas abseits des Textes stehen haben.

Hallo Peache,

auch Dir ein ganz herzliches Dankeschön für die Beschäftigung mit meinem Text und die liebe Rückmeldung. Für mich selbst ist dies immer noch ein Text, mit dem ich nicht ganz im reinen bin und ich kann gar nicht genau sagen, was meine Absicht beim Schreiben war. Aber dennoch...

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

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