Urteil einer sterbenden Kuh
„Immer nehmen, niemals geben
Ist ein selbstzerstörend Streben.
Das Urteil ist schon längst gefällt:
Es ist Natur schrecklich entstellt,
Denn Spuren tilgen wolltet ihr nicht
Vom geheimnisdurchtränkten Gesicht
Aus vergnügtem Wasser mit Strandpalmen,
Wilden Wüstensteppen und Grashalmen.
Aus weiten Himmeln und Sternenwolken.“,
Sprach die Kuh und starb als wir noch molken.
Nun ja, des Gedicht hat sich mehr zufällig ergeben, wobei ich's eigentlich sehr gelungen finde, und die Kuh so toll zum anderen Bild passt, weil's der ja genauso ergeht wie der Natur und es ist so schön zynisch. Wobei, es hat ja auch 'ne tiefergehende Seite, vielleicht hätte ichs lieber zu
"Nachdenkliches und Philosophisches" gesteckt

Ach und ich glaube, es wäre besser "geheimnisdurchtränkten" mit geheimnisgetränkten" zu
ersetzen, aber ich bin mir nicht sicher (sagt ruhig eure Meinung).Überhaupt: Seit wann intressieren sich Kühe für die Schönheit der Natur? Nun ja, viel Spaß damit...