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Date of registration: Apr 7th 2008

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Location: In den Wolken

Occupation: Traumpilotin

1

Friday, May 2nd 2008, 12:15am

Für was kämpft ihr?

Jaah, ich hab mal dieses Thema erstellt, weil es mich interessiert ob ihr was habt, wofür ihr kämpft.
Also zum Beispiel, dass eure Katze endlich ihre eigene Toilette benutzt und nicht mehr euren Teppich.
Oder um den Ex-Partner
Oder vielleicht auch gegen Neo-Nazis oder so.

Mich interessiert es einfach ob ihr um was kämpft :)


Also, ich mach dann mal mutig den Anfang ...
Ich denke im Moment kämpfe ich um meinen Exfreund.

Liebe Grüße und viel Spaß ;) ,
Primaballerina
Primaballerina - mehr Prima, als Ballerina ;)

Wolke

Master

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Location: Am Ende des Regenbogens, in einer Schüssel voll Gold

2

Saturday, May 3rd 2008, 12:08pm

Ich kämpfe am allermeisten darum, mal wirklich glücklich zu sein, einfach mal zu merken, dass mein Leben (das andere als perfekt oder zumindest echt toll beschreiben würden) wirklich toll ist... Irgendwie gelingt mir das nie so wirklich.
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

lila

Unregistered

3

Saturday, May 3rd 2008, 7:04pm

gerade im moment kämpfe ich darum die motivation fürs lernen für meineletzte schriftliche aufzubringen :S

Sarisand

Professional

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Location: Dransfeld (Niedersachsen)

Occupation: Studentin (Ägyptologie/Ur- und Frühgeschichte) und MAMA ;)

4

Saturday, May 3rd 2008, 7:09pm

:D oh, ich kämpfe einen ähnlichen Kampf wie lila, nur, dass ich mich zum Lernen für meine Zwischenprüfung (Studium) durchringen muss!

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Occupation: singender tanzender abschaum der welt

5

Saturday, May 3rd 2008, 8:56pm

*kämpft wie lila und sari um lern motivation*...wie man sieht war dieses unterfangen bis jetzt noch nicht von erfolg gekrönt ;D *lieber vorm pc zeit vertrödelt*
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

Pseudonym

Lyrisches Licht

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6

Sunday, May 4th 2008, 1:52pm

spiegelschrift

für mich,
und ich bin ein spiegel
wie alles spiegel ist.

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Occupation: Traumpilotin

7

Tuesday, May 6th 2008, 10:18pm

Ich glaub ich kämpfe für nichts was sozusagen feststeht.
Aber mir gefällt, was Wolke geschrieben hat, ich denke das darum vllt jeder kämpft ...
Und für Prüfungen zu lernen ist langweilig, aber wichtig.

Tao hat was Schönes geschrieben.
Primaballerina - mehr Prima, als Ballerina ;)

Schuh.Klebe.Set

Professional

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8

Wednesday, May 7th 2008, 7:25am

für meine Hausaufagaben -_-



Todays Song in your head: Stiftungwarentest-Reinald Grebe

Nichts wirft ihn aus der Bahn...

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Occupation: Schwarzbuntes verstreuen

9

Thursday, May 8th 2008, 10:17pm

Klingt kitschig, ist aber so.
Unabhängigkeit.
Wir müssen nur wollen.

Inspira

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10

Saturday, May 10th 2008, 8:32pm

ich versuche in letzter Zeit aufzuhören für oder gegen etwas zu kämpfen
bisher war das alles dann nur ein Krampf

für mich geht es gerade eher um Hingabe
an das was gerade ist
an mich
an das Leben

klingt so einfach...
wurde aber anders antrainiert über die Jahre
aber irgendwann führt sich das Hirn selbst ad absurdum - hier werde ich nicht die Antworten finden, die ich suche

:)

*Judy*

Trainee

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Occupation: Studentin in spe

11

Saturday, May 10th 2008, 8:35pm

Wolke und Inspira treffen es so ziemlich...... aber irgendwie muss jeder kämpfen oder?

Ich glaube, ich kämpfe dafür, einfach so sein zu dürfen, wie ich sein will...und der Kampf wird mein ganzes Leben lang andauern...

Inspira

Unregistered

12

Saturday, May 10th 2008, 8:38pm

das Problem dabei ist halt @Judy , dass man sich während dem Kampf letzendlich von sich selbst entfernt

*Judy*

Trainee

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13

Saturday, May 10th 2008, 8:42pm

Das ist allerdings meist Schuld der anderen Menschen...Inspira. Würde ich nicht dauernd blöde Sprüche zu hören bekommen und müsste mich sogar mit änden wehren, dann hätte ich ganz andere Probleme...

Inspira

Unregistered

14

Saturday, May 10th 2008, 8:46pm

ich glaube nicht daran, dass die anderen "schuld" sind - man hat doch sehr viel (wenn nicht sogar alles) selbst in der Hand... siehe auch den Beitrag von Tao

aber ich verstehe was Du meinst - leicht ist es sicher nicht
ich glaube, oft macht man es sich unnötig schwer (zumindest geht es mir oft so) und verkrampft sich in einen Kampf, den der Kopf meint kämpfen zu müssen, weil er´s nicht anders gelernt hat
es dauert bis man sich selbst auf die Schliche kommt - immer wieder neu

*Judy*

Trainee

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Occupation: Studentin in spe

15

Saturday, May 10th 2008, 8:56pm

Selbst in der Hand hat man und auch das nur bis zu einem bestimmten Punkt, sein eigenes Handeln ... Ich würde zwar zu gerne manchmal auch andere kontrollieren können, aber das geht nunmal nicht...

Naja bei manchen Sachen macht man es sich unnötig schwer, stimmt schon, aber die wirklich wichtigen Dinge (das hat auch etwas mit dem inneren Schweinehund zu tun) sind bezeichnend...und wenn man dann aufhört zu kämpfen...und für sich einzustehen, dann hat man (meistens) verloren...

jonny

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16

Sunday, May 11th 2008, 2:42pm

weißt du judy,

manchmal ist es notwendig, das verändern zu wollen, was man im spiegel sieht. du hast in jedem anderen spiegel ein anderes spiegelbild (mutter, vater, freunde), klar ist es da schwer, sich aus diesen vielen spiegelbildern ein ganzes zu basteln, deswegen achte nicht darauf, wie DU in all diesen spiegeln aussiehst, sondern wahre dein eigenes für immer, denn nur dein eigenes bestimmt, wer du wirklich bist.

passe dich an und schwimm mit dem strom, aber vergiss nie, wie dein eigenes spiegelbild aussieht. hast du dich einmal integriert, kannst du dein eigenes spiegelbild in die freiheit führen.

sim

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17

Monday, May 12th 2008, 12:11am

Ich finde es schwierig, denn die "inneren Ziele", die hier als das genannt wurden, wofür gekämpft wird, erreicht man durch Kampf weniger, als durch "geschehen lassen". Die Beobachtung "Kampf verkrampft" ist also gerade da wirklich zutreffend.
Vielleicht ist es ein Generationsproblem, in einer Zeit Teenager oder Twen, in der gegen den Vietnamkrieg oder Kernkraftwerke, Nuklearwaffen und für so abstrakte Begriffe wie Demokratie und Freiheit gekämpft wurde, sehe ich die Fragestellung des Threads vielleicht auch viel idealistischer, pragmatischer und nach außen gerichteter: Was für Ideale oder politische und gesellschaftliche Ziele lohnen euren Einsatz.
Zur Zeit fiele mir da in diesem Land ein. Demokratie schützen und erhalten gegen die, die sie unter der Vorgabe, sie erhalten zu wollen schädigen (z.B. durch Vorratsdatenspeicherung) ; auch wenn es ein Schlagwort ist, soziale Gerechtigkeit. Solange die soziale Schere immer stärker auseinanderklafft, ein wichtiger Kampf; gegen Rückschritte. Viele demokratische Errungenschaften wie Gleichberechtigung der Frauen, 35 Stunden- Woche, Betriebsräte, Arbeitnehmerrechte, werden schleichend immer weiter zurückgedrängt und abgeschafft. Und für Repolitisierung. Denn das hier bisher kaum politische Ziele Erwähnung fanden, scheint mir eine gesellschaftliche Stimmung zu spiegeln.
Aber wie heißt es so schön? "Glaubt nicht, dass ihr kneifen könntet, wenn ihr in die Eigenheime zieht, wer sich auf sich selbst zurückzieht, kommt erst recht in feindliches Gebiet".

Lieben Gruß
sim
Texte einer multiplen Persönlichkeit

I've always considered writing the most hateful kind of work. I suspect it's a bit like fucking — which is fun only for amateurs. (Hunter S. Thompson)

*Judy*

Trainee

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18

Monday, May 12th 2008, 1:32pm

Irgendwie kann ich das Wort Politik nicht mehr hören...warum wohl? Wer weiß denn wirklich, was da läuft? Ich meine die reden doch alle viel, wenn der Tag lang ist...

jonny

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19

Monday, May 12th 2008, 9:17pm

allgemein denken viele so wie du, ohne zu wissen, wie "dumm" sie sich dabei selbst anstellen. informiere dich und nutze deine chancen in der politik, die dir gewehrt sind. ich meine, es gibt die politik seit den griechen oder römern, also kann an ihr nichts allzu falsches sein. wenn man sagt, das man keine ahnung hat von dem, was in der politik geschieht, hat man keine ahnung. hast du dich selbst schon mal gefragt, weshalb du wählen gehst, bzw. deine eltern es tuen? das ist wohl der erste schritt, den ein jugendlicher in die politik macht, ohne wirklich zu wissen, wieso. ich finde das schade und es zeigt ganz einfach, das vieles ohne weiteres in die ecke gekehrt wird, obwohl es in jedem leben eine rolle spielt.

Schneeflocke

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20

Monday, May 12th 2008, 9:19pm

Die Antwort von Inspira gefällt mir. Kampf ist definitiv nicht die glücklichste Methode. Ich hab`s u.a. erprobt, und das bis zum äußerstem.
Es funktioniert nicht oder nur teilweise. Man gewinnt etwas und verliert dabei manchmal viel, viel mehr.
Und dann kommt man einmal zu einem Punkt, wo man sich fragt: ob es nicht möglich wäre, etwas zu erreichen, ohne bis zur Erschöpfung zu kämpfen.
Dem Kampf so zu sagen - den Rücken zu kehren. Und die Kräfte auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Es geht. - Die chinesischen Meister sagen: "Kämpfe weich wie das Wasser fließt".
Ich denke darüber nach. Man bleibt nicht immer stark wie ein Bär. Denn mit der Zeit lassen einfach die Kräfte nach. :D

Mit neuklug ausgeschlüpften Grüßen
Schneeflocke
.
"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

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