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Wird gleich geändert!lila
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Du hast es erfasst!ich seh hier eine oder einen wartenden, der einen lieben menschen verloren hat und zwar an den tod. nun ist es auch für diese person zeit. sie sieht den tunnel und am ende ein licht, hier die goldene mähne.
Das mag gut sein. Da ich das Gedicht ursprünglich eigentlich als Liedtext gedacht war, habe ich mir nie sehr viele Gedanken über den Titel gemacht, sondern habe, wie es auch bei vielen (Volks)liedern ist, einfach nur die erste Zeile, hier verkürzt, genommen. ich werde mir aber mal über einen neuen Titel nachdenken!
Quoted
der titel. der ist mir zu langweilig, er macht nicht wirklich neugierig
Die Rubrik ist einer der Gründe, warum ich lange gezögert habe den Text zu posten.
Quoted
die rubrik. ich finde, es ist mehr hofnung die vermittelt wird. klar, es handelt vom tod, aber in diesem fall ist das für das li etwas gutes, eine hoffnung. vielleicht denkst du drüber nach? ich fänd es in hoffnung, sehnsucht, räume besser
100%ig zufrieden bin ich mit meiner Wahl nicht und ich war mir bisher auch nicht sicher, ob diese Grenzwertigkeit des Themas auch von anderen wahrgenommen wird. Daher danke für deine Bemerkung!
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An einen ähnlichen Titel wie "Wiedersehen" habe ich auch gedacht, denn die Wiedervereinigung der beiden liebenden Menschen ist der Kern des Gedichts! Das Wort "Wiedersehen", verbinde ich aber gleichzeitig auch mit der gängigen Abschiedsformel "(Auf) Wiedersehen" und diese Assoziation empfinde ich als zu gegensätzlich zur Aussage des Gedichts.Der Titel ist tatsächlich etwas unglücklich gewählt, er sollte konsequenter
Weise ein Wegweiser durch das Gedicht sein, und was wäre in diesem Falle
passender als auf das Licht hinzuweisen, von dem Du in Deinem Text in
Metaphern sprichst, z.B. "LICHT", VERHEISSUNG" oder "WIEDERSEHEN"
Das Gedicht hinterlässt sicherlich viele Fragen, jedoch denke ich, müssen diese nicht umbedingt näher beantwortet werden. Diesen kurzen Ausschnitt aus dem Leben des lyrischen Ichs, der nur den Moment des "Hinfortgehens" und die damit verbundenen Erinnerung und Vorfreude auf den geliebten Menschen zeichnet, halte ich für ausreichend.
Quoted
Je öfter ich Dein Gedicht lese, desto mehr vermisse ich einen Vorspann,
vorangestellt als eine Strophe, die "neugierig" machst, die einläd, Dich ein
Stück des Wegs zu begleiten, so dass ich Fragen stelle auf die Antworten,
die Du Vers für Vers bereit hältst.
Auch wenn ich (wahrscheinlich) noch ein gutes Stück Lebensweg vor mir habe, ist der Tod und die Bewältigung bzw. Verarbeitung des Todes für mich schon immer ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Lebens gewesen. Manche mögen sich in jungen Jahren darüber wenig Gedanken machen, für mich war dieses Thema aber seit Kleinauf sehr gegenwärtig, beschäftigt mich und ist oft ein sehr zentrales Motiv in meinem schriftstellerischen Schaffen.
Quoted
Du bist noch so jung und hast noch einen weiten Weg vor Dir, ehe Du überhaupt
in die Nähe jenes Tunnels gelangst
Quoted
Als der Großvater beerdigt wurde habe ich
(zum Entsetzen der Angehörigen) gelacht, denn ich freute mich mit ihm.
Ja, manche können in solche einem Moment nur die eigene Trauer ausdrücken, andere wiederum habe die Fähigkeit über die eigene Traurigkeit hinweg, die Freude des Anderen zu teilen. Beides hat seine Berechtigung, doch gerade letztere Menschen empfinde ich als große Bereicherung für unsere Welt!