Ich weiß nicht, ob es spezielle Dinge gibt, auf die man bei Liebesgedichten achten muss. Aber ich kann versuchen, dir bei dem Metrum zu helfen. Ansonsten das Übliche: Gf ist keine Hausaufgabenhilfe usw. Aber du zeigst ja, dass du lernen willst, also los.
Das Metrum eines Gedichtes erkennst du daran, dass du, wenn du laut liest, betonte und unbetonte Silben hast. Um die deutlich zu erkennen, braucht's schon ein bisschen Übung. Ich gebe dir einmal ein Beispiel vor und dann kannst du versuchen, das Metrum bei deinem Liebesgedicht zu erkennen. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mir das Gedicht und dein Metrum mal per PN schicken und ich guck dann drüber.
Als Beispiel nehme ich mal Goethes Zauberlehrling:
Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben!
Seine Wort' und Werke
Merkt' ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu' ich Wunder auch.
Metrum:
XxXxXxXx
XxXxXxXx
XxXxXxXx
XxXxXxXx
XxXxXx
XxXxX
XxXxXx
XxXxX
Okay, die großen Xe stehen für eine betonte Silbe, die kleinen für eine unbetonte. Du siehst, dass hier das Metrum sehr regelmäßig ist. Auf jede Betonte Silbe folgt eine unbetonte usw. Goethes Zauberlehrling ist also im Trochäus geschrieben.
Dieser Faden hier ist auch sehr zu empfehlen:
Metrikübungen für Anfänger
Hoffentlich hilft's,
raba