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Conarin

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1

Friday, February 29th 2008, 11:58am

weiter


Fast zieht mich mein Blick,
wie ein Hund an der Leine.

Schon schlägt mir mein Herz,
wie ein Marsch um zu gehen.

Bald ruft mich die Sehnsucht
wie die Liebreiz-Sirene.

Nun drückt der Wanderschuh
am großem Zeh,
noch etwas zu ändern
bevor ich geh.
Conarin

Wer einen Stein wirft trifft auch etwas.

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2

Friday, February 29th 2008, 3:03pm

hallo Conarin

hattest du das "Schweigen der Sirenen" von Kafka gelesen?

jedenfalls erinnerte mich die Z4-"Stolperzeile" daran. hier hat man Mühe die Betonungen zu finden.
"wie die Liebreiz-Sirene" würde der Vorgabe der ersten zwei Strophen entsprechen. die und der Rest klingen nämlich sehr anmutig.

auch die kleinen persönlichen Wehwehchen relativieren sich schön am Wegrand.
mir gefällt der Text.
selbst das Foto vermag mich nicht groß zu stören, wahrscheinlich weil ganz vorne im Gras zwei hellblaue Krokusse besänftigen.

Gruß
Alcedo

Conarin

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3

Friday, February 29th 2008, 4:47pm

Grüße dich Alcedo,

das Schweigen der Sirene habe ich noch nicht gelesen. eine Empfehlung?

Der Tipp mit der Betonung ist sehr hilfreich. Danke! ich war mir des Problems bewusst stand aber wie "der Ochs vorm Berg"

das Foto vermag nicht groß zu stören?!

Lieben dank für deine konstruktiven Worte


Conarin
Conarin

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4

Friday, February 29th 2008, 10:46pm

ja. eine Empfehlung. es ist ein kurzer, kompakter Text (gibts auch bei Gutenberg und anderswo im Netz) und er ist absolut empfehlenswert für alle die über Sirenen schreiben, oder noch schreiben wollen.

hallo Conarin

hatte gar nicht bemerkt dass wir uns hier in der Fotoecke befinden. sorry.
zum Foto:
der gewundene Feldweg schlängelt sich schön und noch erahnbar diagonal bis zum rechten Bildrand. der Himmel wirkt nicht zu dominant, und kontrastiert frühlingshaft mit dem schlafenden Grün und dem dunklen Acker. das gefällt mir. die Hütte liegt aber etwas zu zentral im Blickfeld. ich hätte vielleicht noch eine Idee nach links geschwenkt, so weit bis das störende Gebäude das am rechten Bildrand angeschnitten wird, verschwindet. ach, aber links fällt ja auch noch ein Schatten zum Weg, da stand also noch was störendes. hier hätte also vielleicht ein Schritt weiter nach vorne insgesamt geholfen. jetzt kannst du aber nurmehr schneiden wenn du möchtest.

Gruß
Alcedo

Conarin

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5

Thursday, March 6th 2008, 9:28pm

Durch das Haus im rechten Bildrand wollte ich dem Foto mehr weite verschaffen...
Ich werde es jetzt mal so lassen, auch weil mich die Schneide-Experimente nicht überzeugen konnten.

Danke fürs genau hinsehen

Conarin
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Wolke

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6

Saturday, March 8th 2008, 11:56am



(etwas abgeändert, ich hoffe das geht in Ordnung)

Faszinierender Blickfang
Meine Beine, gefangen in der Leine, wollen weiter

Mein Herzschlag,
wie ein Soldatenmarsch, will weiter

Die Sehnsucht zieht mich immer der Nase nach
höher, stärker, länger, weiter.
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

Conarin

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7

Saturday, March 8th 2008, 6:44pm

Hi,

wirklich schönes Foto Wolke! Nur die Farbe des Himmels hätte eine kürzere Belichtung benötigt vielleicht dann mit aufhellblitz für den Vordergrund?! egal wirklich zum Träumen. Auch deine "etwas" abgeänderten Verse gefallen mir echt gut.

gruß


Conarin
Conarin

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Wolke

Master

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8

Saturday, March 8th 2008, 10:30pm

Hi Conarin,

freut mich, dass dir mein Bild (+ Gedicht) gefällt. Ja, das mit dem Himmel finde ich auch etwas schade, wobei ich finde, dass die Wolken dadurch ne irre Farbe bekommen haben. Hast du auch auf den Special Effect geachtet? Die Bäume rahmen das ganze ein wenig ein, sodass es wie eine Art Gefängnis wirkt, aus dem man gerne ausbrechen will, vor allem, wenn man diesen wundervollen Weg in die Unendlichkeit sieht.

LG

deine kleine Verehrerin :D
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

Chepre

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9

Friday, March 14th 2008, 4:45pm

die Wege sehen echt überall anders aus. Das finde ich in gewissem Sinne schon faszinierend. :)
Conarin, zu welcher Jahreszeit hast du dein Bild denn gemacht? Ich vermute mal, zum Frühherbst? (oder auch Spätsommer) ô.o

Darf man den Faden im Sinn einer allgemeinen Themenüberschrift uminterpretieren? Ein, zwei Bilder hätte ich dan nämlich auch noch, die hier passen könnten ^^ - hab denn eben auch versucht, zwei, drei Zeilchen dazu zu schreiben
vielleicht kanns dem einen oder andern gefallen





if I could reach the coast tonight

wenn ich heut nacht noch an die Küste käme
wäre mein Aufbruch nicht mehr fern

dann schlüge mich das Meer
mit Wind und Salz und Sphärenlicht

der Boden unter meinen Füßen ist
die beweglichste aller Grenzen

wirf die alten Fesseln ab
tanz dich frei
im n-dimensionalen Raum

in der Fläche verliert
die Weite ihre Tiefe

nicht fangbare Momente


.

Conarin

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10

Friday, March 14th 2008, 9:05pm

es war im Spät Winter :P

ja natürlich! Rückt mit euren besten Weg-Bildern raus!

Gruß Conarin

ps. Deine zwei gefallen mir recht gut, ich finde nur, dass sich nicht all zu viel Weite ausstrahlen.
Conarin

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Inspira

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11

Thursday, March 20th 2008, 10:11am

hier mein W E I T E -Bild vom letzten Sommer in Cantabrien (rechts der Atlantik, links die Picos de Europa)


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Tuesday, March 25th 2008, 12:27pm

Heute:

Wir müssen nur wollen.

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13

Saturday, April 5th 2008, 4:16pm

Hallo Conarin!

Dein Photo gefällt mir sehr gut und das Gedicht finde ich auch sehr passend, es bringt die Gedanken und Gefühlen des Betrachters wunderbar zum Ausdruck. Irgendwie musste ich beim betrachten deines Photos sofort an eine bestimme Stelle in "der Herr der Ringe" denken...die Stelle als Bilbo sich auf die Reise macht das Auenland zu verlassen(vll kennst dus ja^^):

"Die Straße gleitet fort und fort, Weg von der Tür, wo sie begann, Weit überland, von Ort zu Ort, Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fußes nach, Bis sie sich groß und breit verpflicht, Mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiß es nicht“
als ob Gefangenes sich drinnen rege,
das ein Entfernter groß zusammengreift.
(Rilke)

Wolke

Master

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Location: Am Ende des Regenbogens, in einer Schüssel voll Gold

14

Wednesday, April 9th 2008, 8:21pm

Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

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