Kater Paul
Kater Paul liegt auf der Lauer, im hohen Gras am Gartenzaun.
Die kleine ahnungslose Maus, verfängt sich überrascht in seinen Klauen.
Sie beisst ihn mutig, der Kater zieht die Krallen ein,
und fängt laut, die Pfote blutig, an zu schrei`n.
Schnell nach Haus die Wunde lecken,
wird er angegriffen von zwei Zecken.
Er flucht, doch sie sitzen fest auf seinen Rücken,
es hilft kein wenden, drehen und bücken.
So läuft er weiter, wie ein Blitz,
doch zu seinem Pech vorbei an Fritz.
Der Schäferhund, einer Bestie gleich,
verbeisst sich in des Katers Fleisch.
Der arme Kater wehrt sich mutig,
entkommt, ... jedoch das weisse Fell ganz blutig.
Er schleppt sich weiter, weil er bis nach Hause kommen muss,
und übersieht an der Ecke einen großen Bus.
Er kommt zu sich, nach Minuten
und sieht sich aus dem Maul raus bluten.
Am besten lauf ich durch den Wald,
da bin ich sicher und zu Hause bald.
Man möcht es ahnen und könnte weinen,
es ist nicht zu spaßen mit zwanzig wilden Schweinen.
Als auch das letzte über ihn drüber rannte,
erlösend ihn die Ohnmacht übermannte.
Nach einer Stunde er erwacht, was für ein Glück,
doch da kommt die Wildschweinrotte schon zurück.
Alle Knochen total kaputt,
und überall sein rotes Blut.
Doch Katzen haben sieben Leben,
drum schleppt er sich weiter seinem Heim entgegen.
Noch ein paar Schritte bis zum Haus,
trifft sein Auge ein Stein vom Katzenhasserklaus.
Er spürt nichts mehr drum lässt´s ihn kalt,
Hauptsache zu Hause bald.
Die Tür ist auf, was für ein Glück,
als sie plötzlich schließt, bricht sein Genick.
Paul ist tot, nun ist es aus,
und begonnen hat´s mit einer kleinen Maus.