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Pseudonym

Lyrisches Licht

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Location: milchstraße

1

Sunday, February 3rd 2008, 11:15am

zenit oder bruch

nah dir:
sind es land zungen
oder meer busen
ist es morgen
oder heute abend
stern oder venus
hügel oder tal
solen denen ich
das ebene holz
eben erlebe
oder elfen bein
küste oder verlaufs
form oder möglichkeit
oder tropen
nächte oder tage
im nadir oder
fern weh mir.

Lymielle

Moderator

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2

Friday, March 21st 2008, 12:50pm

Hallo Tao,

da habe ich natürlich in deinen Werken weiter gestöbert und auch gleich wieder etwas gefunden, dass mir sehr gut gefällt.

Ich lese hier pure Sehnsucht, fast schon übertrieben schmerzlich. Das lyrIch sehnt sich nach dem lyrDu, es will alles überbrücken. Und eigentlich ist es egal, wie weit die Entfernung reicht; erstens, weil Entfernung Entfernung ist, egal ob man nur 2 oder 500km von einander entfernt ist, man kann nicht bei dem anderen sein; und zweitens, weil das lyrDu alles geben würde um bei dem lyrDu zu sein, da spielen km keine große Rolle mehr.

Sehr schön, wie Du den Anfang doppeldeutig macht: nah dir - nadir.
...und ihn am Ende gleich doppelt wieder aufgreifst und im Titel in seiner Gegensätzlichkeit auch.
Das Gedicht ist Anfang und Ende - lyrDu und lyrIch und dazwischen einfach nur Entfernung, Weite, Unerreichbarkeit.

Du bringst die Distanz, die Sehnsucht und gleichzeitig auch noch die innere Verbundenheit, die innere Nähe dem Leser entgegen.
Aber vor allem: die innige Sehnsucht nach Nähe.
Das ist einfach klasse.

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

Schuh.Klebe.Set

Professional

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Occupation: Schüler

3

Sunday, March 23rd 2008, 6:28pm

Hi Tao

gefaellt mir auch sehr gut.

Ich verwundere mich bloss immer nur das du deinen verwirrenden (fuer mich?),schwer zu lesenden Schreibstil immer wieder topst.Ich blick immer nur nach 8fachen Lesen durch 8o

:wacko: :wacko: :wacko:

Naja jedenfalls gern gelesen.In diesem Sinne mfg Schuh



Todays Song in your head: Stiftungwarentest-Reinald Grebe

Nichts wirft ihn aus der Bahn...

*Judy*

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4

Sunday, March 23rd 2008, 7:09pm

Falls es dich beruhigt: ich habe gleich "durchgeblickt" wie der Herr vor mir sich ausdrückt. *g* Trotzdem ist es ein Gedicht zum mehrmals Lesen und mir gefällt ganz besonders das Sprunghafte. Dadurch konservierst du eine Energie von Anfang bis Ende und diese Energie will eigentlich gar nicht zu dem Inhalt passen...es sei denn man bezieht es darauf, mit aller kraft die Entfernung überwinden zu wollen. Gute Arbeit

lila

Unregistered

5

Wednesday, March 26th 2008, 3:37pm

hallo tao!
also ich schließ mich mal lymmel an, ich lese hier auch die absolute sehnsucht und langsam aber sicher springt mir ein verdacht ins auge: liebe is gerade dein thema, aber egal...
sehnsucht, große sehnsucht und der wunsch der überwindung. ich komm immer besser mit deinem stil zurecht, auch wenn eine textgebudene interpretation irgendwie sehr vielschchichtig wäre.
also langer rede kurzer sinn: danke dafür, dass du meine gedanken ausdrückst
gruß und so lila

Pseudonym

Lyrisches Licht

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Location: milchstraße

6

Friday, March 28th 2008, 4:45pm

danke für eure späte würdigung des textes,
es freut mich dass er eurem erstaunen entspricht
was soll ich sagen

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