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Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

1

Thursday, January 10th 2008, 6:52pm

wenn ich...

Weißt du,
wenn ich Flügel hätte,
dann würde ich dich jetzt
umarmen
und dir die Welt
mit meinen Augen zeigen.

Aber leider habe ich nur
eine Feder.
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Lymielle

Moderator

Date of registration: Jan 31st 2007

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2

Thursday, January 10th 2008, 8:08pm

Hallo Alexa,

ich kann hier zu leider nichtsl Konstruktives abgeben.

Muss Dir einfach sagen: wunderschön in seiner Kürze und so zärtlichen Traurigkeit.
Es erscheint mir wie ein sehnsuchtsvolles Seufzen nach dem Unerreichbaren.
Wirklich gelungen.

Sehr gerne gelesen,
danke für die Zeilen.

Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

erikroderickandara

Glasphasen-Moderator

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Location: Wien

3

Thursday, January 10th 2008, 8:32pm

hallo, alexa

ich verstehe das leider im letzten satz nicht ganz; diese feder (wenn ich da wortspiel richtig verstanden hab)ermöglicht es dir doch, dem gegenüber die welt durch deine augen zu zeigen; was doch die hauptintention im ersten teil ist, oder liegt das gewicht doch eher auf der umarmung und der losslösung vom boden?
ein schönes gedicht, das eine zugängliche, melancholische atmosphäre schafft, aber für mich persönlich in seiner aussage leider nicht stimmig ist;

mfg
erik
under the sea, is where I'll be
no talking 'bout the rain no more

Ralph

Intermediate

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Location: Mosbach (BaWü)

4

Thursday, January 10th 2008, 9:20pm

Hallo Alexa,

mir gefällt vor allem das Bild der Feder, das durchs ganze Gedicht durchschimmert unter Ausnutzung des Synonyms (Feder als Schreibuntensil, andererseits eine Notwendigkeit fürs Fliegen) und zwar in einer Anordnung, die einer Abschwächung folgt (Antiklimax), vom Euphorischen bis hin zum traurigen Eingestehn des Unvermögens (Flügel (Plural, eine wohlgerichtete Anordnung von Federn); Feder (Singular)).

Eine EINZIGE Feder ist außerdem für mich auch ein Indiz für die Nacktheit, das nicht Eingekleidetsein der Gefühle in warme Worte.

Schön ... und gelungen!

Quoted


mit meinen Augen zeigen.



Vielleicht -und das soll jetzt keine Kritik sein- hättest du das Schwingende, Beflügelnde der Federn irgendwie noch in den Augen transportieren können, z.B. im fächelnden Lid-oder WimpernSCHLAG, Adler- oder liebschwingenden Taubenaugen , wobei letztes vielleicht wiederum zu triefend erscheint.



Ebenfalls gern gelesen,

Ralph, dem momentan auch irgendwie die lyrischen Federn gestützt sind

kleiner_goethe

Unregistered

5

Friday, January 11th 2008, 9:35am

Oo Alexa genau diesen gedanken hatte ich letzte Zeit, mit einer Frau durchspielt. Ich war schuechtern und konnte sie enicht anprechen, ich hatte diese Vorstellung sie mit mein Fluegel zu umschliessen und ihr dan meine Liebe zu gestehen, dann einfach in den Himmel mit ihr schweben: ich glaub das diese Szene ein Traum war:)... naja ich finde das Bild ist das genau gleich wie meines!

EINFACH Unfehlbar :love:

gruss KG

laughing_lupa

nicht einzig

Date of registration: Jun 18th 2007

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Location: dazwischen

Occupation: fragmentarier

6

Friday, January 11th 2008, 1:53pm

hach alexa!

das ist einfach :]

dieses "Weißt du,..." haut richtig rein. diese naiv hilflose, träumerisch vage stimmung rührt mich an. schön!

lass dich umarmen! ^^

gruß, gruß!

lalalupa
in uteri zur winterszeit


Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen, daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern und verstehe die Freiheit aufzubrechen, wohin er will.

Friedrich Hölderlin

Date of registration: Dec 16th 2006

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Location: Neuseeland

Occupation: Schwarzbuntes verstreuen

7

Friday, January 11th 2008, 2:50pm

Hi Alexa.

Auch ich bin wieder einmal restlos begeistert und schließe mich meinen Vorrednern bedingungslos an. Naja, fast. ^^
Genau wie lupa lese ich etwas naives und ein wenig hilfloses aus diesem Text. Er berührt den Leser zart, wie eine Feder eben.

Danke für diesen Text, auch mit einer Feder kann man Wunderbares erreichen. :)
raba
Wir müssen nur wollen.

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

8

Saturday, January 12th 2008, 9:21pm

Ich versinke soeben im Erdboden...sooo viele positiven Antworten hatte ich nicht erwartet.

Raba

Quoted


auch mit einer Feder kann man Wunderbares erreichen.

=) Danke

lalalupa :D

Quoted


lass dich umarmen!

man bist du knuffig... =)

K.G.
schön, dass du deine Gedanken in meinem Text gefunden hast.

Ralph

deine Änderungsvorschläge sind gar nicht mal so schlecht. Ich lass das Stück aber trotzdem unverändert, denn ich denke es ist angekommen was ich ausdrücken wollte.

Erik:
wenn ich Flügel hätte würde ich mit dem Lyrdu durch meine Welt fliegen.
Da ich aber keine habe - bleibt mir nur die Feder, mit der ich u.a. meine Welt beschreiben kann... ;)
Ich habe auch hier versucht das Stück mehrdeutig hinzubekommen. (ich glaube Ralph hat das schon gut erkannt)Eine einzelne Feder sollte für die Schwäche- das Unvermögen etwas zu tun, stehen....die Flügel ermöglichen ein Loslösen von der Schwere...(
Danke

Lymielle:

Quoted


Muss Dir einfach sagen: wunderschön in seiner Kürze und so zärtlichen Traurigkeit.
Es erscheint mir wie ein sehnsuchtsvolles Seufzen nach dem Unerreichbaren.
Wirklich gelungen.

Du hast ein gutes Gespür für Gefühle...
Danke Lym

Danke an euch und L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

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