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Perry

Lyrisches Licht

Date of registration: Jun 22nd 2007

Posts: 1,452 wcf.user.activityPoints: 9,420

Location: Bayern

1

Friday, November 30th 2007, 9:15am

Heute Nacht regnet es Sterne

stand in der Zeitung
ich freute mich
doch außer mir schien niemand
an Märchen zu glauben
und so legte ich mich allein
unter den Himmel

Ich musste eingeschlafen sein
denn plötzlich griffen
goldene Schlangen nach mir
und trugen mich zu all den Orten
an denen wir glücklich waren

Ich beschloss
nicht mehr zurückzukehren

lila

Unregistered

2

Wednesday, December 5th 2007, 9:57pm

hallo perry.
sooo erstmal ich stelle fest, dass ich langsam fan deiner werke werde :whistling:
also:
nachdenkliches und philosophisches...
für mich ist in diesem text von der hoffnung und den träumen die rede. es ist, als würdest du sagen wollen: leute, glaubt doch an euere träume. ich finde, dass das li am ende beschliesst, dass es nicht wieder in die welt der nicht träumenden zurück kehren möchte, zeigt allerdings auch eine gewisse resignation gegenüber der "realen" welt. das li träumt, stellt dies zumindest selber so dar. man könnte, um ein wenig zu philosophieren auch darüber nachdenken, ob vielleicht diese welt die er durch die "hand" der goldenen schlangen erreicht die "reale" ist.
beachtenswert finde ich vorallem, dass dieses kleine wunder, dass es sterne regnen soll in der zeitung steht und es niemand für voll nimmt, niemand ausser as li, obwohl doch so viele den lügen der bil... zeitung glauben... (ich weiß nicht ob ich sie hier nennen darf)... 8|
sooo... ich hoffe es bringt irgendwas, wenn ich hier so "rumphilosophier"
´tschuldigung, dass es so hin und her gsprungen ist :S
lieben gruß die lilaranerin

Perry

Lyrisches Licht

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Location: Bayern

3

Thursday, December 6th 2007, 12:35pm

Hallo lila,
danke für dein "zartes" Fanbekenntnis. Liegt wohl an meinem Überschuss an weiblichen Genen, die ich in mir herumtrage, dass meine Texte bei Frauen gut ankommen ;) .
Der Text bezieht sich in der Realbildebene auf den alljährlich im August einfallenden Meteorstrom der Perseiden. Inhaltlich lehnt er sich an das Märchen Sterntaler an, wobei der "Goldregen" hier erst im Jenseits zu fallen scheint. Die Zeilen sind von der Traumdeutung bis hin zur Todessehnsucht gespannt.
LG
Perry

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