Der Torwurf
Der Torwurf
Das Handballfeld vibriert nicht mehr,
die Spieler stehen still,
kein Spielfluss, tja das wird nun schwer,
weil’s so der Schiri will.
Schon wird sich aufgestellt am Kreis,
man sucht nach festem Stand.
Die Zuschauer, sie werden leis’
steh’n auf der Bühne Rand.
Der Torwart tut’s dem Werfer gleich,
zeigt Schweiß auf seiner Stirn,
die Knie der beiden werden weich,
ei, Himmel, Po und Zwirn.
Dann kommt der Wurf, der angesagt,
aus sieben Metern, bumm,
der Keaper ist schon sehr verzagt,
und nimmt’s dem Schützen krumm.
Schon ist’s geschehen, welch ein Mist,
der Ball im Tor nun liegt,
des Gegners Mannschaft glücklich ist,
sich in den Armen wiegt.
Uve
Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden.
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