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Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

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Location: von draußen vom Walde...

1

Thursday, November 1st 2007, 1:23pm

Im Stundenschlag



Schwarz gespiegelt
würgt sich das Wasser
durch Kanäle
leckt
an den hölzernen Beinen
schmutziger Häuser

Nebelschwaden
in der Enge
der Gassen
unter dem Laternenlicht
glänzt Kopfstein
Ratten huschen

unter blutigen Zeitungen
ein zerknitterter Hut
neben der leeren Flasche
eine Puppe
zertreten
das bunte Papier
mit der Schleife
weht im Flügelschlag
des Löwen
über die Ponte dei Pugni
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Inspira

Unregistered

2

Thursday, November 1st 2007, 1:35pm

V e n e d i g ! ^^

Der Herbst zwischen dreckigen Kanälen, mondäne Schönheit, alternde leere Gassen
und vor allem Einsamkeit spiegelt das Gedicht wieder. Man riecht es förmlich.

Da hast du mich sogleich gepackt, liebe Alexa, mit dieser schönen Wortmalerei.

Der Text kommt auch ein wenig daher wie die Krimireihe von Donna Leon.
Man tappt mir Dir durch die Stadt, ein wenig wie auf der Suche...

Klasse! Inspira

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

3

Friday, November 2nd 2007, 4:56pm

Hi Inspira

man warst du schnell... =)

du hast natürlich recht- Venedig- war nicht schwer zu durchschauen, oder?

Quoted


Da hast du mich sogleich gepackt, liebe Alexa, mit dieser schönen Wortmalerei.

:]
Danke Inspira
L.G.
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

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