Thursday, May 24th 2012, 2:38am UTC+3
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Sanftbesaitete,
schlügen meine Finger dich,
oh Ton für Ton, entlockt,
kurz doch kraftvoll stockt
eine Melodie aus dir hervor,
schwängte deine Stimme hoch,
füllte aus den Raum mit Traum,
und fiele mir als Saum
in mein starres Angesicht.
Chepre
Unregistered

Quoted
kurz doch kraftvoll stockt
eine Melodie aus dir hervor,
Quoted
schwängte deine Stimme hoch,
Quoted
und fiele mir als Saum
in mein starres Angesicht.

Tod oder Schmerz kann ich hier so gar nicht herauslesen
Quoted
Der Rythmus kommt hier meiner Meinung nach besser. Aber das ist nur meine.
Im Ernst: So lange ich nicht willkürlich grammatisch falsch liege, bin ich für Vorschläge gerne offen, aber so, wie es da steht, ist das Gedicht nunmal, ich kann dir nur die Freiheit überlassen, es so zu lesen, wie du es rhythmisch für gut empfindest.
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"stockt" hast du sicherlich geschrieben, um den Reim zu retten ... der korrekte Konjunktiv 2 wäre aber "stockte" und das würd ich hier, zwar zu ungunsten des Reims, aber dafür zugunsten des Gedichtes, auch so schreiben
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hier muss es "schwänge" ohne t heißen. der Infinitiv ist "schwingen", Präteritum ist er/sie/es "schwang"
es sei denn du meintest schwenken oder schwanken, was ich nicht glaube
Quoted
... finde ich bissl problematisch zu lesen, weil von einer Zeile auf die andre zwei betonte Silben aufeinander knallen
Quoted
ich denke, man kann den Text anstatt nur auf das Instrument an sich auch auf einen Menschen gemünzt lesen.
Quoted
kann es sein, dass du etwas in der Kategorie verrutscht bist? Tod oder Schmerz kann ich hier so gar nicht herauslesen