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farion

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1

Wednesday, September 19th 2007, 12:43pm

irrgedanken

.
.
Ratlos schwirren Wortefetzen,
deren Sinn und Ziel vergessen,
rastlos durch Gedankengänge,
ausgesaugt und leer gefressen.

Sieben Geister, ungerufen,
die durch weites Chaos wanken,
sieben in den Nebelströmen
aus gebrochenen Gedanken.

Verblendet von der Dunkelheit,
erträum ich ungelebte Zeit.
Verpfändet an die Leidenschaft,
folg ich dem Spiel doch allzu weit.

Verirrt in meinem Seelenreich,
bezwing ich nichts, denn trotz Verstand
verwirrt mich meine eigne Welt
und fesselt mich im eignen Land.


.
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

lyrikel

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2

Wednesday, September 19th 2007, 9:48pm

Hallo Farion,

tja da hatte ich ne Weil dran zu knabber und bin immer noch ratlos.

Also fang ich erstmal mit den für mich einfachen Sachen an:
"Wortefetzen"? bist Du dir sicher? ich mein so passt es in den Lesefluss, aber klingt als Wort irgendwie seltsam??
Ein weitere Unregelmäßigkeit meines Erachtens: "aus gebrochener Gedanken" ich würde hier "aus gebrochenen Gedanken" besser finden.

OK, nun genug der kleinkarierten Anmerkungen, dann im Ganzen mag ich Dein Gedicht.

Deine kleinen Wortspiele sind großartig: ratlos-rastlos; verirrt-verwirrt; unglaublich wie ein Buchstabe ein Wort verändern kann.

Sieben ungerufene Geister. ich hab' gerade mal recherchieren müssen, da ich keineswegs bibelfest bin, aber sieben Geister für mich irgendwie religiös klang und ich habe mich nicht getäuscht, die sieben Geister Gottes, der Heilige Geist, der Weg, Wahrheit, Gerechtigkeit, Weisheit, Leben und Liebe? Hoffnungsvolle Geister, aber auch ein hoher Anspruch an dem sich der Geist des lyr. ichs verwirren kann und hier scheinen sie mir auch in Frage gestellt.

"Verblendet von der Dunkelheit" das gefällt mir besonders. Mir mag leider der Fachbegriff für dieses Stilmittel nicht einfallen ?( , aber ich mag es.
"ungelebte Zeit" Zukunft, also noch nicht gelebt, oder vergeudete Zeit???

Die letzte Strophe: ja, ja, ja, genauso, - ich finde mich wieder in diesen Zeilen es ist unglaublch wie Du hier diesen Kampf gegen sich selber beschrebst, dieses ewige Denken im Kreis, in dem ich mich auch gerade drehe, und drehe, und drehe ... stopp

Um es denn nun also endlich auf den Punkt zu bringen, es hat mir sehr gut gefallen und ich habs gerne gelesen und habe das Gefühl, dass Du dich unter meine Geister gemischt hast und weißt, was in meinem Kopf abgeht. :P

viele liebe Grüße
Franzi


farion

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3

Thursday, September 20th 2007, 4:10pm

Hallo ... Franzi,

warum hast du dich plötzlich umbenannt, ich bin davon noch irgendwie perplex. :wacko: :D


Quoted from "lyrikel"


"Wortefetzen"? bist Du dir sicher? ich mein so passt es in den Lesefluss, aber klingt als Wort irgendwie seltsam??

Ist nicht das ganze Gedicht ein wenig seltsam? :whistling:
Aber mal im Ernst, was genau gefällt dir daran nicht,
welches Wort passt deiner Meinung nach besser?

Quoted from "lyrikel"


Ein weitere Unregelmäßigkeit meines Erachtens: "aus gebrochener Gedanken" ich würde hier "aus gebrochenen Gedanken" besser finden.

Ich fürchte, zu diesem Schluss werden die meisten Leser kommen.
Dabei war die Formulierung genauso von mir beabsichtigt,
aber wahrscheinlich versuche ich hier einfach etwas übers Knie zu brechen. :S

Quoted from "lyrikel"


Deine kleinen Wortspiele sind großartig: ratlos-rastlos; verirrt-verwirrt; unglaublich wie ein Buchstabe ein Wort verändern kann.

An diesen Wortspielen hatte selbst ich so meine kleine Freude. :thumbup:

Quoted from "lyrikel"


Sieben ungerufene Geister.

Die möchte ich mal unkommentiert lassen :rolleyes:

Quoted from "lyrikel"


"Verblendet von der Dunkelheit" das gefällt mir besonders. Mir mag leider der Fachbegriff für dieses Stilmittel nicht einfallen.

Oxymoron?

Quoted from "lyrikel"


"ungelebte Zeit" Zukunft, also noch nicht gelebt, oder vergeudete Zeit???

Auch das möchte ich nicht weiter kommentieren. :whistling:

Quoted from "lyrikel"


Um es denn nun also endlich auf den Punkt zu bringen,
es hat mir sehr gut gefallen und ich habs gerne gelesen
und habe das Gefühl, dass Du dich unter meine Geister
gemischt hast und weißt, was in meinem Kopf abgeht.


OMG, was habe ich nur angerichtet! ^^
Anscheinend ist die Inhaltliche Wirkung des Textes
wesentlich stärker als von mir erwartet.
Ich habe nur keinen Plan, wie ich das geschafft habe
sonst würde ich noch mehr solcher Gedichte schreiben.

Schön, daß der Text bei dir soweit gefallen fand.

Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

machtwort

Unregistered

4

Thursday, September 20th 2007, 5:44pm

Hallo Schatz!

Schön, mal wieder was von Dir zu lesen (ausser was Du grade hörst.... :D )....
Da lese ich von einem lyrischen Ich, das sich wünscht, in diesem Leben zu bestehen,
dort seinen Platz zu finden, aber trotz vieler Erkenntnisse, die auf diesem Wege schon gemacht sind,
bleibt es in der eigenen Wahrnehmung gefangen.
Ein Text, der für mich eine nüchterne Art von Resignation in sich trägt, aber ebenso eine
Hoffnung, daß alle Erkenntnis vielleicht doch zu einem Durchbruch verhilft...

Quoted


Ist nicht das ganze Gedicht ein wenig seltsam? :whistling:
...nö, nur das hier:

Quoted


Sieben Geister, ungerufen,

die durch weites Chaos wanken,

sieben in den Nebelströmen

aus gebrochener Gedanken.
..denn da funktioniert meine Lesart Deines Gedichtes nicht mehr, da tauchen plötzlich sieben
unangenehm greifbare Geister auf und Winken mir mit der Eselsmütze, lieg ich mit der Richtung,
die meine Gedanken einschlagen noch ungefähr in Sichtweite Deiner Intention?

Ein schönes Gedicht!

Ach ja: Willst Du das denn absichtlich nicht einfach zusammenschreiben?

Quoted


aus gebrochener Gedanken
Neugierig: machtwort

Piratenbraut

Intermediate

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Location: Vom mittelpunkt der erde, durch das sieb´te tor ...

5

Thursday, September 20th 2007, 6:26pm

sooooooooooo,
hallo erstmal farion,
ich bin mittelmäßig hingerissen von deinen versen... :rolleyes: *schmacht*
vier strophen à vier versen (meine lieblingsform für meine eigenen gedichte ^^ ) à 8 silben, durchgängig, ziemlich perfekt... die ersten beiden strophen sauberen trochäen, macht einen einheitlichen lesefluss, soweit so gut - sehr gut sogar... :) und jetzt wirds nämlich interessant... die anderen beiden strophen sind durchgängig jamben, fließen in sich auch sehr gut, aber der augenblick, wo beide metren aufeinanderstoßen ist ein aufrüttelndes stolpern... das ist nämlich der moment, von dem du von der beschreibung der umwelt - oder in dem fall besser innenwelt - zur beschreibung deiner rolle darin übergehst, und mit dir auch die abbremsenden trochäen in die antreibenden jamben - deine gedanken sind eine starre kulisse ohne dich darin... :thumbsup:
soweit das, was ich sicher sagen kann. der rest sind eine menge :?: s......
das mit den sieben geistern beschäftigt mich auch...an religion glaub ich dabei aber ehrlich gesagt nicht... ;) sieben ist natürlich erstmal eine recht magische zahl, ein wenig verrucht meiner meinung nach, nicht umsonst sind es sieben todsünden... usw. was mich aber noch wesentlich mehr "stört" ist, dass diese geister - wasauchimmer - wanken. ?( geister wanken doch normalerweise nicht.... nebel wankt nicht und ektoplasma (ja, ich hab früher gerne ghostbusters geguckt :whistling: ) schon gleich dreimal nicht... Also frag ich mich doch, wieso deine geister wanken...
ich versteh die ungelebte zeit als verschenkte zeit, gestohlene stunden wie man so sagt... dazu passt die leidenschaft auch sehr gut, die ja in der nächsten zeile folgt...Wie man einem spiel allzu weit folgen kann weiß ich allerdings nicht... Wo ist weit? was ist zu weit? Was bezwingst du nicht? Ich würde sagen gerade wegen deinem verstand verwirrt dich deine gedankenwelt... :) Was ist dein eigenes land? die gedankenwelt?
insgesamt mag ich dein gedicht schrecklich gern, weil es irgedwie bittersüß schmeckt. die feste form außen rum , gib halt, ist fast wie ein bilderrahmen um ein bild, das dadurch noch schöner aussieht... Ich lieeeeeeeeeeeeeebe einfach metrik und reim :love:
Aber am besten hör ich jetzt mal auf rumzualbern und sags wies is:
Deine zeilen sind sehr schön, ich hoffe, ich werde noch etwas mehr dahinter steigen, das wäre fein.
liebe grüße von
:) der braut :)
Ich bin ein Mensch der Worte
Gleich Rosenblüten zart
Gefallen meine Worte
Der eitlen Frauen Art
Kein Tor bleibt mir verschlossen
ich kann zum Herzen sehen
Ich bin ein Mensch der Worte
Ein Poet

lyrikel

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6

Thursday, September 20th 2007, 9:48pm

Hi,

na so plötzlich war meine Umbenennung ja nu auch nicht. ;)

Zu den Wortefetzen - ich würde halt das e weglassen, also Wortfetzen, aber wahrscheinlich stört es dann Deine Metrik und das wäre ja dann auch schade drum.

Danke @machtwort: das Du mir das Brett vom Kopf genommen hast:

Quoted


Ach ja: Willst Du das denn absichtlich nicht einfach zusammenschreiben?

Quoted

aus gebrochener Gedanken

So ist das natürlich genial, mein Gott, das ich das nicht gesehen hab. 8|

ich hoffe sehr Dein nicht kommentieren währt nicht ewig, vielleicht kannst Du noch etwas Entwirrung stiften. :)

liebe Grüße
Franzi


ruelfig

Master

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Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche

7

Friday, September 21st 2007, 12:00am

Lieber Farion,
jetzt mische ich mich auch noch ein.
Ein ratloses LI streicht rastlos durch das eigene Hirn, den Geistern der Zeit (7 Tage, eine Woche) ausgesetzt, wankt an der Seite ausgebrochener Gedanken. Es ist so dunkel, dass LI nicht einmal mehr Schatten wirft auf seine Leidenschaften. Und jetzt ist, für mich als Leser, das Gedicht eigentlich beendet. Und es ist ein gutes Gedicht, das mich auch nach mehrmaligem Lesen beschäftigt, da es sehr vielschichtig ist. Die letzte Strophe jedoch, verzeih bitte, ist Luxus. Das, was du da beschreibst, geht aus dem eigentlichen Gedicht schon klar hervor. Ich erlaube mir also, nur bis zum Ende von S3 zu lesen und bin beeindruckt.
LG,
Rolf
Gegenismen

Alexa

Blickdicht(erin)

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8

Friday, September 21st 2007, 10:02am

Hi farion

dein Stück ist recht verwirrend, aber es hat was. Durch die sieben Geister wird es sogar spannend.

Aber ich weiß beim besten Willen nicht was ich daraus lesen sollte. Die erste Strophe krieg ich ja noch hin

Ratlos schwirren Wortefetzen,
deren Sinn und Ziel vergessen,
rastlos durch Gedankengänge,
ausgesaugt und leer gefressen.


So geht es mir immer wenn ich vergessen habe was ich eigentlich schreiben wollte.. =)

und jetzt weiß ich nicht weiter ,weil mir hier sieben Geister begegnen die ich nicht unter meine Mütze bekomme. Sieben Todsünden- sieben Engel- sieben Buchrollen...alles aus der Bibel. Wo gibts denn noch was mit sieben? Die sieben Zwerge..( ne scherz beiseite)

Vll. lege ich hier auch zuviel Wert auf diese Zahl und sie ist gar nicht der ausschlaggebende Punkt. ( Obwohl ...ich denke du hast dir was dabei gedacht...aber was..? ?( )

Verblendet von der Dunkelheit,
erträum ich ungelebte Zeit.
Verpfändet an die Leidenschaft,
folg ich dem Spiel doch allzu weit.

Verirrt in meinem Seelenreich,
bezwing ich nichts, denn trotz Verstand
verwirrt mich meine eigne Welt
und fesselt mich im eignen Land.


auch hier finde ich leider keinen Anhaltspunkt. Das Lyrich ist verblendet von der Dunkelheit in die es sich begeben hat weil es irgend etwas leidenschaftlich gern getan hat oder noch tut.O.K. es ist zu weit gegangen, zumindest denkt es das und bleibt total verwirrt in s einen eigenen Gedanken hängen.

Nur was es da so leidenschaftlich gern getan hat- bleibt offen. Und die sieben Geister schweben immer noch über mir.

Vll. ist dein Stück hier etwas zu verwirrend, oder ich komme noch dahinter...wer weiß

Auf jeden Fall hats Spaß gemacht mit deinen Geistern im Nebel zu wanken.

L.G.

Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

farion

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9

Friday, September 21st 2007, 12:57pm

Hui, so viele verwirrte Leser,
Da freue ich mich natürlich ganz besonders,
dass ihr euch gedanklich so sehr damit auseinandersetzt.

Eines mal vorweg, ich kann nicht genau erklären warum
und wieso ich den Text gerade so geschrieben habe,
er ist mehr oder weniger der Beifang als ich in meinem
Unterbewusstsein nach Gedanken gefischt haben.
Daher werden euch meine Antworten vielleicht nicht
ganz so befriedigen, wie erhofft.

Die 7 Geister sind keine festen Metaphern, sondern sollen
mit den Gedanken der Leser spielen. Daher kann ich euch
leider keine passenden Antworten geben, habe mich aber
über die verschiedenen Assoziationen von euch sehr gefreut. :)

Eine Frage noch an euch , ich überlege im Titel "Irrgedanken" durch "Gedankenlabyrinth" zu ersetzen.
Taugt das was?


Ich erkläre mich mal der Reihe nach:

Hallo Machtwort

Quoted from "Machtwort"


Schön, mal wieder was von Dir zu lesen (ausser was Du grade hörst.... :D )....

Ey, sooo schlecht ist mein Musikgeschmack nun auch wieder nicht! :P

Quoted from "Machtwort"


Da lese ich von einem lyrischen Ich, das sich wünscht, in diesem Leben zu bestehen,
dort seinen Platz zu finden, aber trotz vieler Erkenntnisse, die auf diesem Wege schon gemacht sind,
bleibt es in der eigenen Wahrnehmung gefangen.

Ja so ähnlich ist auch meine Interpretation.
Wobei weniger gefangen in der Wahrnehmung als in einer Traumwelt.

Quoted from "Machtwort"


..denn da funktioniert meine Lesart Deines Gedichtes nicht mehr, da tauchen plötzlich sieben
unangenehm greifbare Geister auf und Winken mir mit der Eselsmütze, lieg ich mit der Richtung,
die meine Gedanken einschlagen noch ungefähr in Sichtweite Deiner Intention?

Entschuldigung ich verstehe nicht, was du mit den "Eselsmützen" meinst. :huh:
Meine Intention ist hier auch nicht wirklich greifbar, ich habe lediglich versucht ein Phantasiegemälde
in Worte zu gießen.

Quoted from "Machtwort"


Ach ja: Willst Du das denn absichtlich nicht einfach zusammenschreiben?

Du hast es genau richtig erfasst, der eingelassene Fehler ist kein Zufall. :thumbup:
Ich gehe eben gern sehr weit für eine passende Doppeldeutigkeit. :whistling:
Es stellt sich nur die frage ob ich hier zu weit gegangen bin. :S

Hallo Piratenbraut

Quoted from "Piratenbraut"


ich bin mittelmäßig hingerissen von deinen versen...

8)

Quoted from "Piratenbraut"


vier strophen à vier versen (meine lieblingsform für meine eigenen gedichte ^^ ) à 8 silben,
durchgängig, ziemlich perfekt... die ersten beiden strophen sauberen trochäen,
macht einen einheitlichen lesefluss, soweit so gut - sehr gut sogar...

Danke, ich suche ja schon seit 3 Tagen panisch nach formalen Schwächen.
Es ist komisch noch Keine gefunden zu haben. ^^

Quoted from "Piratenbraut"


das mit den sieben geistern beschäftigt mich auch...

Was denkst du wie die mich erst beschäftigen. :D

Quoted from "Piratenbraut"


was mich aber noch wesentlich mehr "stört" ist, dass diese geister - wasauchimmer - wanken.


Hier muss ich an deine Phantasie appellieren.
Es handelt sich in dem Sinne weder um Totengeister oder ektoplasmische Entitäten.
Versuche sie als ein Konglomerat aus Geistern, Dämonen, Schergen, Teufel und Bestien zu sehen.
Sie wanken übrigends, weil sie in der Welt paralysiert sind und sich nicht so frei bewegen können wie sonst.

Quoted from "Piratenbraut"


insgesamt mag ich dein gedicht schrecklich gern, weil es irgedwie bittersüß schmeckt.

Ich werde mir die Aussage einrahmen müssen. :rolleyes:

Hallo lyrikel

Quoted from "lyrikel"


Zu den Wortefetzen - ich würde halt das e weglassen, also Wortfetzen,
aber wahrscheinlich stört es dann Deine Metrik und das wäre ja dann auch schade drum.

Jap, die Metrik bindet mich hier.
Als Alternative hätte ich noch: "Wörterfetzen"
Aber das gefällt mir weniger als die jetzige Version.

Quoted from "lyrikel"


So ist das natürlich genial, mein Gott, das ich das nicht gesehen hab.

öhem, naja wenn du das sagst. :rolleyes:
ich denke nur, das es eine Spur zu subtil ist.

Quoted from "lyrikel"


"ungelebte Zeit" Zukunft, also noch nicht gelebt, oder vergeudete Zeit???

Beides um genau zu sein ...


Quoted from "lyrikel"


ich hoffe sehr Dein nicht kommentieren währt nicht ewig,
vielleicht kannst Du noch etwas Entwirrung stiften.

Es verwirrt mich ja selber. :wacko:


hallo Ruelfig

Quoted from "Ruelfig"


den Geistern der Zeit (7 Tage, eine Woche) ausgesetzt

so habe ich das ja noch gar nicht gesehen, wie kuhl!

Quoted from "Ruelfig"


Die letzte Strophe jedoch, verzeih bitte, ist Luxus.
Das, was du da beschreibst, geht aus dem eigentlichen Gedicht schon klar hervor.
Ich erlaube mir also, nur bis zum Ende von S3 zu lesen und bin beeindruckt.

Da hast du nicht ganz unrecht, nur hatte ich die letzte Zeile auch vor der 3. geschrieben.
Aber das war mir persönlich zu unrund. Daher habe ich die 3. noch eingefügt.

Hallo Alexa

Quoted from "Alexa"


dein Stück ist recht verwirrend, aber es hat was.

Minnimalziel erfüllt! :rolleyes:

Quoted from "Alexa"


Vll. lege ich hier auch zuviel Wert auf diese Zahl und sie ist gar nicht der ausschlaggebende Punkt.


Stimmt!
Sie ist tatsächlich nicht der ausschlaggebende Punkt in der Zeile,
der einzige Zweck ist, mit den Assoziationen des Lesers zu spielen. :whistling:

Quoted from "Alexa"


Nur was es da so leidenschaftlich gern getan hat- bleibt offen.

Durch das Gedankenlayrinth zu streifen ...

Quoted from "Alexa"


Auf jeden Fall hats Spaß gemacht mit deinen Geistern im Nebel zu wanken.

Danke, es war mir eine Freude! :)

---

Euch alles einen ein dickes Dankeschön für eure sehr wohlwollenden Kommentare. :)
Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

Schneeflocke

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10

Friday, September 21st 2007, 10:19pm

Hallo Farion,
wie treffend ist dein Gedicht... aber du denkst hier sicher nicht an die sieben g u t e n Geister nicht wahr?
Denn - die Wahrheit bringt immer nur Klarheit, nicht Verwirrung...Das Gedicht hat mich sehr angesprochen..
:)

Liebe Grüße
Schneeflocke


.
"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

farion

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11

Friday, September 21st 2007, 11:03pm

Hallo Schneeflocke

Quoted


aber du denkst hier sicher nicht an die sieben g u t e n Geister nicht wahr?

Definitiv nicht ;)

schön das dir das Gedicht gefallen hat.

Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

Alexa

Blickdicht(erin)

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12

Sunday, September 23rd 2007, 4:54pm

Quoted

Eine Frage noch an euch , ich überlege im Titel "Irrgedanken" durch "Gedankenlabyrinth" zu ersetzen.
Taugt das was?


Nein! :thumbdown:

Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

farion

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13

Friday, September 28th 2007, 11:39am

Hallo Alexa,

Quoted from "alexa"



Quoted from "farion"


Eine Frage noch an euch , ich überlege im Titel "Irrgedanken" durch "Gedankenlabyrinth" zu ersetzen.
Taugt das was?

Nein! :thumbdown:


Du hast Recht, mann sollte nicht im nachhinein am ersten Geistesblitz rumfummeln ;)
Danke für deine deutliche Meinung :thumbup:

kleine Veränderung in Strophe 2.

"aus gebrochener Gedanken"
zu
"aus gebrochenen Gedanken"
verändert, da einfach zu oft als Fehler interpretiert.

Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

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