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Date of registration: Dec 16th 2006

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Location: Neuseeland

Occupation: Schwarzbuntes verstreuen

1

Monday, September 10th 2007, 11:08am

Verrutscht

Verrutscht

Ich kann Geschichten
erzählen,
aber nur mit
zerbrochener Stimme.

Im Herbsttau
jongliere ich mit Worten
und hole mir nasse
Fingerspitzen.

Warum
wärmt der Mond nicht?

Und die Erde
ist doch eine Scheibe.
Schräg
liegt sie im Raum.
Ich stehe am
unteren Rand,
abwartend.

Irgendwann rutsche ich
wieder nach oben.



7.9.07
Wir müssen nur wollen.

ruelfig

Master

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Location: Von

Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche

2

Monday, September 10th 2007, 6:43pm

Hallo Rabenballade,
diese stimmungsvolle Versammlung von Gedanken sagt mir sehr zu, wobei ich beim ersten lesen ein Problem hatte mit dem Mittelteil, dem Mond, als Überleitung zur flachen Erde. Beim zweiten lesen nehme ich es einfach hin (wusstest du übrigens, dass man blass wird, wenn man Mondbäder nimmt?) :)
Schön die Wendung aus dem melancholischen in eine Art von resignativer Hoffnung. Das LI scheint sich über seine Fähigkeiten keine Illusionen zu machen, statt aufzustehen und hochzusteigen, wartet es ab.
Gerne gelesen, dein schönes Gedicht.
LG,
r
Gegenismen

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Location: Neuseeland

Occupation: Schwarzbuntes verstreuen

3

Tuesday, September 11th 2007, 1:37pm

Hallo Rolf.

Quoted


Beim zweiten lesen nehme ich es einfach hin

Danke besonders dafür, ich hätte nicht gewusst, wie (und ob überhaupt) ich es verändert hätte. :)

raba
Wir müssen nur wollen.

Alexa

Blickdicht(erin)

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Location: von draußen vom Walde...

4

Tuesday, September 11th 2007, 5:29pm

Hi Raba

das erinnert mich an die, die am Rand des Himmels standen und riefen ; Hilfe

wir fallen. Doch dann wurden sie geschubst und sie...flogen ( ich weiß nicht wo ich das gelesen habe.)

Dein Stück gefällt mir gut. Du beschreibst hier eine traurige aber nicht hoffnungslose Stimmung

Vor allem diese kleine Frage hier



Quoted

Warum
wärmt der Mond nicht?


bringt unheimlich viel rüber. Die klingt so .....traurig, kindlich ( nicht kindisch)

auf jeden Fall total schön, wie auch die anderen Zeilen.

Auch den Titel hast du gut gewählt.

gefällt mir ausgesprochen gut und ich denke ich werde es noch ne Weile in mir nachklingen lassen

Sehr gern gelesen.

Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

farion

Professional

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Location: Drachenhort

Occupation: Hausdrache

5

Tuesday, September 11th 2007, 7:18pm

Hallo Raba,

wieder eines der Texte deren Stil für dich bezeichnend ist. :rolleyes:

Quoted


zerbrochener Stimme.

Hier wäre mir ein "gebrochener" lieber.
Mir ist durchaus bewusst das es auch auf etwas zerbrochenes hindeuten soll,
aber es ist mir zu endgültig und zu ... unangenehm als das ich es akzeptieren könnte.
Denn alles Schlechtes hat auch sein Gutes. ;)

Quoted


Schräg
liegt sie im Raum.


"Schief" wäre mir lieber, man sagt auch schiefe Bahn oder schiefe Ebene.
Vergleiche dazu doch mal: "schräge" Typen. :whistling:

Quoted


wartend.


Hier habe ich eine ideelle Kritik! Zu "warten" ist nur so lange gut,
wie man sich auch gleichzeitig vorbereitet auf dem Moment, in dem sich die Welt wieder dreht.
Das kommt aus dem Text nicht ganz so hervor.
Vielleicht ist "abwartend" besser, es signalisiert möglicherweise das man auf dem Sprung ist,
was wesentlich besser wirken würde.
Aber ich bin mir leider nicht sicher ob ich mit dem Vorschlag richtig liege.... :S

Quoted


Irgendwann rutsche ich
wieder nach oben.


Ich mag immer wieder diese Gedichte, welche zum Schluss nochmal auf die Pauke hauen, so wie hier... :thumbup:
Der Titel ist auch sehr gekonnt gewählt, du weist ja, auf sowas lege ich Wert ^^


Liebe Grüße
Farion
Omnipräsenter Orthodoxer Orthografie Oligarch

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Location: Neuseeland

Occupation: Schwarzbuntes verstreuen

6

Wednesday, September 12th 2007, 1:55pm

Hi Alexa,
Danke Dir fürs Lesen und so, freut mich. :)


Hallo farion.

Gebrochen? Nein, in dem Fall gehört dort das "zerbrochen" hin.
Aber Zerbrochenes lässt sich auch wieder kleben. ;)

Schräge Typen? Gibt es, und die Welt ist mindestens genau so schräg. ^^

Dein "abwarten" überschlafe ich nochmal eine Unterrichtsstunde lang. :D
Aber ich denke schon, dass ich es übernehmen kann (und werde).
(EDIT: Ja, änder ich. :) )

Quoted

Ich mag immer wieder diese Gedichte, welche zum Schluss nochmal auf die Pauke hauen, so wie hier... :thumbup:
Der Titel ist auch sehr gekonnt gewählt, du weist ja, auf sowas lege ich Wert ^^

Ich weiß. ^^ Sowas von dir zu hören... :] :D

Danke und so,
raba
Wir müssen nur wollen.

Schneeflocke

Professional

Date of registration: Aug 17th 2007

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Location: Märchenland

7

Saturday, September 15th 2007, 2:21pm

Hallo Raba,
dein Gedicht hat mich sehr angesprochen, besonders die letzten Schluss-Zeilen signalisieren die Hoffnung.... :)
Sehr gerne gelesen.
LG Schneeflocke
.

"Der Unterschied zwischen mir und einem Verrückten besteht darin, dass ich nicht verrückt bin."
Salvador Dalí

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