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Milsam

Trainee

Date of registration: Sep 6th 2007

Posts: 3 wcf.user.activityPoints: 20

Location: Süddeutschland

Occupation: Student einer Naturwissenschaft

1

Thursday, September 6th 2007, 4:32pm

Herbst

Der Sommer übergibt uns

dem schönen, kühlen Herbst.

Als letzten Gruß ein Strahl noch,

der Dich golden färbt.



Der Wind empfängt uns herzlich,

führt uns ein in moosige Hallen,

gedeckt mit luftig-bunten Ziegeln,

getragen von den stärksten Säulen.



Zum Anfang unseres Endes

will der Herbst es festlich haben,

legt uns aus den bunten Teppich

und auch weiße Nebelschwaden.



Am Feldrand noch ein Kuss von Dir,

der Himmel jetzt in voller Pracht.

Lässt mich schmecken wie es war,

mit Dir zu tanzen in der Nacht.



Wenn der Winter uns umhüllt,

werden Wir Uns Treue schenken,

doch wenn der blaue Frühling blüht,

muss ich schon an andere denken.



Milsam

kleiner_goethe

Unregistered

2

Thursday, September 6th 2007, 9:51pm

Hi hab zwar noch kein Kontakt zu dir finden können aber versuchen kann mans ja...

Ich bin auch kein Lyrik Meister der dir dein Weg erklären gar richten kann.... aber ich habe mehr oder andere Erfahrungen sammeln können und kann dir damit vielleicht irgenwie in diesen Punkten helfen. Du scheinst mir noch in den anfangsstadium aber dein interesse entwickelt sich in richtige Bahnen. Die Wortwahl solllte man zügeln, zu viele 08/15 muster "golden z.b" diese sollte man wirklich von Anfang an weg lassen ! Ausser man knüpft das sehr geschickt an. Deine Bilder sind zu wenig tiefgründig und vorallem zu wenig zu einander verknüpft; sie bilden kein ganzes! Das lege ich dir zu Herzen. Würfle nicht einfach ein paar Bilder in deinem Kopf zu einem Lied, versuche erst eine Botschaft in eine Methapha oder mehrere zu verkaufen, damit die Bilder sinn machen. Aber bitte sehe meine Sachen nicht zu negativ an. Ich sagte dir schon du bist auf dem richtigen Weg. Lese noch mehr andere Werke wie du es schon tatest. Dan kannst du dich sicher weiter entwickeln!



Woher kommt eigendlich dein name???



Tung und ciao

Milsam

Trainee

Date of registration: Sep 6th 2007

Posts: 3 wcf.user.activityPoints: 20

Location: Süddeutschland

Occupation: Student einer Naturwissenschaft

3

Friday, September 7th 2007, 6:46pm

Lieber Ratgeber,

danke erstmal für deine Kritik. Finde ich sehr interessant. Also generell wollte ich keine Methapha in irgeneiner Weise einbauen. Um was es mir geht, ist die Stimmung einzufangen, die man bei einem Waldspaziergang im Herbst erleben kann. Kompinieren wollte ich das mit einer Art "Liebesgeschichte", eben einer Sommerliebe, die einem nichts anders als einige nette Momente bereitet, allerdings kein dauerhaften Bestand hat. Das ist eine Art von egosticher Liebe, die man zum Überstehen von melankolischen Zeiten nutzt.

Kann man diese Aussagen im Gedicht irgendwie nachvollziehen?

Ich habe auch bewusst einige Schminke wie "golden" und so weiter aufgetragen, da ich ein großer Fan von den guten alten Romanitikern bin und wenig halten von modernen Wortfetzen oder verzweifelnden Innovationsversuchen.

Aber das mir das nicht wirklich gelingt mit der Schminke stimmt wohl. Was meinst Du, wenn Du von "geschickt verknüpfen" sprichst?

Ich bin ganz neu hier und habe noch keine Zeit gefunden, mich genauer mit den Möglichkeiten dieser Seiten zu befassen, aber ich versuche jetzt gleich meine "Kontaktmöglichkeit" freizuschalten.

MIt besten Grüße,

Milsam

autumncat

Professional

Date of registration: Oct 26th 2006

Posts: 255 wcf.user.activityPoints: 1,520

4

Friday, September 7th 2007, 8:38pm

Hallo Milsam,

der Beurteilung von kl. göte ^^ kann ich mich nicht anschließen, denn dein Herbstgedicht
gefällt mir außerordentlich gut.
Im freien Vers geschrieben, hast du altbekannte und auch neue Wortwendungen neu aufbereitet.
Das liest sich wunderbar flüssig. Die zweite S mag ich am liebsten.

Nur eine Frage: warum schreibst du in der letzten S "wir uns" groß - wolltest du das so, weil es für dich
eine besondere Bedeutung hat?

Mit Gruß,
ac
Verzeichnis der Katzenspuren

Es gibt nicht viel, das ich bereue; das aber ungemein.

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