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Date of registration: Dec 23rd 2006

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1

Tuesday, July 24th 2007, 6:43pm

Nackter Tod

Nackter Tod

Hast Du noch Deinen Verstand,
dann blicke ins Leben, nach vorn!
Stiehl doch dem Tod sein Gewand
und wirf seine Sense ins Korn.

Nackt hat er keinerlei Macht.
Nun sieh ihn Dir an, was er ist:
Klappriges Wesen der Nacht,
das nicht einmal weiß, wer Du bist.

RPK 240707
Sammelsurium: Werkesammlung


Inspira

Unregistered

2

Tuesday, July 24th 2007, 7:18pm

RE: Nackter Tod

Lieber Ä,

den Tod entmachten? Ihm ins Hohlauge schauen und entlarven als (aus-) gebleichtes Skelett, welches nix im Kopf hat?
Wenn es nur so einfach wäre, wenn man sein Grinsen tatsächlich einmal vor sich hat oder seine knochige Hand auf der Schulter spürt...
So ist mir die Leichtigkeit, mit der Du in diesem Gedicht daherkommst, fast zu unrealistisch - zumindest für Augenblicke in denen man tatsächlich nah mit dem eigenen Ableben konfrontiert wird.

Zum Mutmachen bei einer subtilen Angst ist es allerdings stimmig und mit einem Lächeln zu Lesen, welches die fixierten Bilder vom Sensenmann im Inneren auflösen kann und entschärft. So gelesen passt es dann für mich eher in die humoristische Abteilung.

Schöne Idee!
Liebe Grüße, Inspira

Date of registration: May 18th 2007

Posts: 655 wcf.user.activityPoints: 3,955

3

Thursday, July 26th 2007, 4:03am

.
Hallo aNFANGENDe,

Inspira hat ja nun schon alles Wesentliche geschrieben.
Ich persönlich finde die Einschränkung "Wesen der Nacht"
nicht ganz treffend, da man hier den Eindruck gewinnen
könnte, dass der Tod bzw. die Todesangst ausschließlich
nachtaktiv sei: Demzufolge die mit dem Todgefühl
einhergehenden Befindlichkeiten nur nachts auftreten.

Ansonsten wieder sehr schön!!!=)

Liebe Grüße
Katerchen




.
Dämmerungskrallen
Versonnen
Im Schilf
die Kätzchen
Eines Nußbaumes

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