Thursday, May 24th 2012, 1:13am UTC+3
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Dir ist hier in wenigen Zeilen gelungen, wiederzugeben, was man einen
wahrhaftigen Alptraum nennen könnte.
Danke. Ja, die wirklichen kommen ganz ohne Monster aus.Oder es geht ineinader über, macht es durch die Wiederkehr im Traum real.
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Ein zerfressendes Erlebnis/Gefühl, gießt sich tausendfach in Traumbilder
oder in die Realität?
Deine Assoziationen schließen sich gegenseitig nicht aus, es kann durchaus all dies darin zusammen darin liegen.
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Möglicherweise handelt es sich hier um die Feststellung,
verlassen zu sein oder die zweisame Einsamkeit?
Vielleicht handelt es aber auch von einem Zustand, um eine vergangene (glücklichere) Zeit zu trauern; genau kann ich's leider nicht beschreiben.

Ja, das ist der formelle Ausdruck der nicht loslassenden Wiederkehr.
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Ich will nur mal kurz auf diese Wiederholungen eingehen, die sich ja eigentlich konsequent durch das Gedicht ziehen.
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Stellt sich die Frage, wie es im letzten Vers zu verstehen ist oder wo da die Parallelität besteht:
Ja, darin stekrt es. Es ist zwar keine wortgleiches Paar wie in anderen Versen, aber es ist funktional eine entsprechende Wendung wie etwa "Tag für Tag"
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wohl steckts hier im "eh" und "je".
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Gerade da ist dir was Schönes gelungen, nämlich die Räumlichkeit mit der Zeit in Verbindung zu bringen, und das doppelt!
Danke, ja, Ferne ist mehrdimensional an Ort und Zeit festzumachen.Schone Feststellung, die passt gut zu meiner Intention.
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einerseits die Trennung zwischen Traum und Realität, andrerseits die innere Verbundenheit.
Naja, einen Anspruch auf Überragendes hatte ich mir so einem kurzen Gedicht und dieser inhaltstragenden Formidee auch nicht aufgestellt, ich wollte einmal mehr eine Möglichkeit umsetzen, die die Lyrik für das Zusammenspiel von Form und Inhalt bietet. Und den Albtraum eben, wie Katerchen schon sagte, einmal in seiner realen Grausamkeit darstellen, wie sie ohne Grusel und Monster eigentlich umso gruseliger und moströser ist.
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Ehrlich gesagt, abgesehen von den Schlussversen fand ich das Gedicht nicht überragend, auch wenns mir gefallen hat