Thursday, May 24th 2012, 1:01am UTC+3
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Occupation: Ökologische Ausgleichsfläche
.ist daher ganz normal alternierend: xXxXxXxXxX
Quoted
gekettet an Vergangenes aus Staub.
Quoted
Als Dichter wäre es dein Pflicht zu sagen, wie die Welt so gerne wäre? Das klingt in meinen Ohren reichlich zynisch.
Ja, stimmt, eigentlich hätte man erwartet, dass darüber gedichtet wird, wie die Welt ist, nicht wie sie gerne wäre. Da liegt schon eine Wertung darin, ob die gleich zynisch ist, wie Du es empfindest, nun ja, das überlasse ich dann auch den Gedanken des Lesers.wieso unklar? Erst die Grundaussage, dann die nähere Beschreibung.
Quoted
ketten? Das wirkt unklar
Wunderschön interpretiert
Quoted
an Vergangenes aus Staub gekettet, was ja nicht geht. Das Angekettetsein ist illusorisch, nur scheint man sich nicht davon losmachen zu können.
![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
Da scheinst Du den Bezug misssverstanden zu haben. "Sie" ist hier doch das Plural-LyrDu und nicht Goethe und Schiller.
Quoted
Für unser Treiben seid ihr dafür taub
Dass sie taub für unser Treiben sind, ist logisch, weil tot
Quoted
welches mir viel Freude bereitet
![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
Auch nah an meiner Intention interpretiert. In den ersten beiden Terzinen beschreibt das LyrIch seine empfundene Lage, danach setzt er diese in Beziehung zu Ursachen, um dann sein Fazit zu ziehen.
Quoted
Der "Pflicht", der Welt etwas mitzuteilen mit seinem Werk, gehorcht das LyrI hier explizit nicht, es gibt nichts her. Sein Stift kreist im dunklen, über dem leeren Blatt, wird unnütz.
Das trifft meine gewolte Aussage, bist aus den Punkt, dass die "titen Gesetze und Regeln" das lyrIch vom Schaffen abhalten. Es ist vielmehr so, dass es sich von ihnen noch immer gefesselt fühlt. Es vergeht ihm die Lust an seiner freien, modernen, ungebundenen Lyrik, weil noch immer althergebrachte Reimgedichte gepriesen und als "das" Gedicht angesehen werden.
Quoted
Jetzt läuft LyrI Amok, es fackelt die zahlreichen Behältnisse toter Gesetze und Regeln ab, die ihn vom Schaffen abhalten, auf dass aus der Asche der Phönix des nix erstehe.
.natürlich nicht ganz abwegig
Quoted
P.s. Hätte auch gut bei Satire eine Heimat finden können.
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