Thursday, May 24th 2012, 12:40am UTC+3
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Die Zeilen vermitteln ein Vertrautsein,
wie in einer alten Freundschaft. Eine
permanente Verbindung, ganz leicht,
auch ohne Worte möglich.
Hat aber auch eine wehmütig-vermissende Note, mit dem Wunsch "komm bald wieder". Aber dabei ja, das schon.
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still wärmend

![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
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Eine enge. Lange? Nö nicht mal so.
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bemerkenswert einfach und doch aussagekräftig hast du eine lange enge Freundschaft beschrieben
Nein, die Freundschaft macht eben nicht Pause, auch in Abwesenheit des lyrDu.
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die auch mal Pause machen darf, ohne gleich zu zerbrechen.
Mhh ich dachte an nicht einmal Telefon, also jedenfalls geht es hier nicht um rein örtliche Distanz.
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Man ist immer verbunden, in Gedanken, auch mal am Telefon, bis man eines Tages wieder zusammentrifft
Da endet der Text eigentlich vorher. Ein "Wiedersehen" findet hier noch nicht statt, aber das lyrIch wünscht/sehnt das herbei.
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und sich austauscht und das Wiedersehen feiert.....
Das freut mich, so sollte es wirken, warmherzig und vertraut, als kurzer Gruß an das lyrDu.
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Mir gefallen deine wie leicht hingeworfenen Zeilen.
Sie sagen mehr aus als manches mehrstrophige von Schwüren durchsetzte Gedicht![]()
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Klingt seltsam.Da frage ich mich als Leser ---Warum sollte sie/ er?
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Komm bald wieder.

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so würde ein Elektriker das sehen.
interessante neue Figur
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Ich sehe den Einsatz der Technik hier als Stilmittel; ein Oxymoron ("technische Freundschaft") -

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Von einem Energiesparmodus würde ich nicht sprechen. Energie sparen bedeutet abschalten, den Stecker ziehen und kein Standby.
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So gesehen kann man technisch alle Werke auseinandernehmen.
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da frag ich mich manchmal, will man wirklich nicht verstehen
oder ist es Provokation.


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Ja, WENN
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Zuerst einmal der Titel- Standby. Soweit ich weiß schreibt man das doch mit Bindestrich, wenn man die Bereitschaft eines elektronischen Gerätes andeuten möchte.
Es geht auf deutsch und auf englisch eigentlich beides: Der Duden akzeptiert für den Zusammenhang mit Flügen beide Schreibweisen. Wortschatz (Uni Leipzig) auch für die Bedeutung Geräte-Standby Modus.Dasselbe Problem. Technisch liegt sie an, übertragen auf „vorliegen“ musst Du schon selber, oder auch nicht.
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Die Grundspannung. Kann sie anliegen? Oder liegt sie vor? Es liegt eine Spannung an? Klingt seltsam.
Alternative wäre „einige“, aber ich mag das eigentlich so, denn es liegt darin schon auch die Aussage, dass es wenig ist, aber im Kontext eben auch, dass selbst dieses Wenige genügt.
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Ein paar Watt.....das hört sich bedingt durch das Wörtchen- paar- so schlaksig an und bekommt dadurch m.e. einen negativen Touch.
Warum soll diese Formulierung besser sein? Ich sehe keinen Gewinn. Zudem will ich eine unbetonte Silbe vor dem nächsten Vers für einen guten Lesefluss.
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morgen läuft auf allen Programmen... - (da gefiel mir besser- morgen läuft auf jedem Programm - )
ähhhm –Alexa, Du liest auf einer Ebene, die mir zu negativ voreingestellt und zu flach erscheint. Kontinuität und den Ausdruck von Ungestörtheit (miss)verstehst Du als „Stress“.
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Ununterbrochen- das hört sich ja schon nach Stress an.

Eben.
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Von einem Energiesparmodus würde ich nicht sprechen. Energie sparen bedeutet abschalten, den Stecker ziehen und kein Standby.
Ich finde nicht nur Geschmackssache, das ist schon objektiv begründbar, was Du das sagst. Ich sehe es genauso.
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Von der Betonung gefällt mir "auf allen Programmen" weitaus besser als "auf jedem Programm" -aber das ist wohl Geschmackssache.
Ich fand es klanglich auch schön leicht und passend zum sonstigen Ton des Textes, nur passt mir hier die gleichgültige Note nicht, die in dem „mal“ läge. Ich lasse es daher draußen.
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@AnfangendE: Das "mal" fehlt mir. Jetzt ist die Aufforderung zu hart. Mit dem "mal" klang es weicher, wie mit einem Lächeln gesprochen.
Ja, ich halte auch genau das für Alexas Problem. Genaue Textanalyse und Textarbeit ist ja schön und gut, aber nicht, wenn man vor lauter Wald keine Bäume mehr sieht bzw. Bäume so isoliert und abstrakt betrachtet, dass man nicht erkennt, dass sie einen Wald ergeben.
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@Alexa:
So gesehen kann man technisch alle Werke auseinandernehmen. (…)
Nun, soweit würde ich hier nicht gehen, aber du hast den Text schon arg zerpflückt
Ja, ist es, sieh meine Antwort als Gegenüberstellung meiner Assoziationen und nicht als Vorschrift. Eine Gebrauchsanleitung für Gedichte wird ja zum Glück nicht mitgeliefert
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Ich sah deinen Text so - und ist es nicht erstrebenswert,
mehrere Sichtweisen auf einen Text zu finden...?

Genau Alexa, Du liest diese technischen Bilder einfach viel zu technisch. Das ist das Problem. Manche schaffen den Sprung von technischen Bildern auf die 2. Ebene, mache nicht, weil sie an dem Technischen haften bleiben. Du gehörst zu letzteren, und das muss ich eben so hinnehmen.
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sag ich doch...zu technisch.

und Du machst gerade „Metametakritik“
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A-E weiß was ich von Metakritik halte...
Ich halte nichts von der Verurteilung von Diskussionen zwischen Kommentatoren als „Metakritik“, solange es sachlich bleibt. Kritik eines anderen Kommentators steht daher nur insoweit in einem Textfaden zur Diskussion, als es die Objektivität bei der Bewertung von Textstellen betrifft. Isoliert, also als reine Kritik an Kritik ist nicht sachdienlich.„Leisten“, ja. Das ist diskutabel, normalerweise sage ich in solchen fällen, das ist kein Physiklehrbuch, das ist ein Gedicht, aber wenn Strom nicht „in Watt“ fließt, sondern das die Leistungsaufnahme ist, dann muss man schon ansehen, ob es so lyrisch auszudrücken geht, oder ob es selbst für lyrischen Ausdruck physikalisch zu falsch ist.
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Watt fließt nicht...das ist Amper.
Das habe ich oben ja selbst schon so festgestellt. Aber ich kann und werde als Autor bestimmte Lesetypen nicht zurechtbiegen, daher stelle ich das einfach neutral und ohne Wertung fest, als Erklärung für das Misslingen eines Zugang zum Text.
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AC:
Mir fehlt bei solchen Kritiken wie die deine doch etwas Phantasie.
Lol, das ist wirklich nicht viel Beitrag, aber mir als Leserstimme trotzdem viel wert.
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Ich hab nicht viel beizutragen außer das mir das Gedicht rundum gefällt. Daumen hoch!
Beides wohl richtig.
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was die technischen Zusammenhänge anbelangt, ist das Werk tatsächlich etwas unscharf formuliert. Ich denke, das sollte hier aber nicht im Vordergrund stehen.
Ja, ich denke, auf dieser aussagelogischen Ebene passt es besser zusammen, als auf der vordergründig-technischen, sie zugegeben nicht mit makelloser elektrotechnischer Exaktheit aufwartet.
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Wichtiger ist meiner Meinung die beschriebenen Freundschaft und da sind die Formulierungen wie
"nie unterbrochen, Grundspannung liegt an, ein paar Watt (Gedanken) fließen immer etc." gut gesetzt.
Sehr gerne!
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Falls du an den technischen Feinheiten arbeiten willst, mache ich dir gerne einen Vorschlag.
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