Villanelle der schmerzhaften Trennungen
Villanelle der schmerzhaften Trennungen
Zeiten reifen langsam; dennoch hinter-
lassen ihre Bisse blutge Waden-
beine, unschulds-tapfer wie ein Winter-
feld. Der spröde Lauf der Zeiten spinnt er-
bärmlich dünne Fäden, dünne Faden-
zeiten. Dennoch reifen langsam Hinter-
bliebne wie in Beckett- oder Pinter-
Dramen, lehrt uns Leibniz (Li-)Monaden-
Beinah-Unschuld. Tapfer wie ein winter-
fester Untersetzer dort zylinder-
förmig Kälte trotzt, verharren Laden-
zeiten dennoch langsam, reifen hinter-
her der Ladenöffnungszeiten inter-
nationalem Stand. Der Kameraden-
beine Unschuld, tapfer wie ein Winter-
reif’ (gespickt mit Spikes), ist spitz wie Sinter-
zapfen: elf-fach spitz auf Fußball-Sieger-
zeiten. Doch nur langsam reifen Hinter-
beine (Unschuld-Stapfer!) wie ein Winter ...
.
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
(Afrikanisches Sprichwort)