Thursday, May 24th 2012, 12:14am UTC+3
You are not logged in.
This post has been edited 1 times, last edit by "aNFANGENDe" (Jan 2nd 2008, 7:43pm)
Date of registration: Jan 8th 2006
Posts: 589 wcf.user.activityPoints: 3,185
Location: Faithland- Niedersachsen

Quoted
Alles an der Oberfläche
wenn Du nicht zwischen den Zeilen liest
bleibt Dir erdrund verbogen
was sich hinter dem Horizont verbirgt,
und nichts wird Ganzheit sein,
verstecktes Innenleben aus Mark,
nur Pfennigweises lässt dich arm.

Da du dieses nicht vollendete in deinem ganzen Gedicht aufgreifst.
Z2 ist soweit klar, denn wer kennt nicht dieses Ausdruck, man lese zwischen den Zeilen, denn es gibt vieles was nicht ausgesprochen wird, aber angedeutet wird. Mit dem Horizont wird das hier auch wieder angesprochen, so hast du 2 verschiedene aussagen in deiner ersten Strophe. Zum einem die Unvollendung und zum anderen, dass man zwischen den Zeilen lesen soll. Finde momentan noch keinen geeigneten Überbegriff dafür.
Quoted
Alles in diesen Zeilen ist halb,
wenn Du nicht weiter liest,
der Apfelkern ist mitgespalten,
wird so wohl nie ein Neues werden,
die Früchte tragen andere davon,
mit roten Wangen voller Blut
sind sie verloren zwischen Zeilen?
Z5 empfinde ich so, dass zum Beispiel auch deine Arbeit andere davon tragen, du hast dann im Endeffekt nichts davon, wie in einem Supermarkt zum Beispiel, man räumt die Ware ein, und andere kaufen sie. Ich weiß, doofes Beispiel, aber ein besseres ist mir dazu jetzt nicht eingefallen. Ich hänge schon wieder an der Blutzeile, da sie mir auch nicht Recht ins Bild passen will... 