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Date of registration: Dec 23rd 2006

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1

Wednesday, May 30th 2007, 10:44pm

Blinde Schrift

.

Blinde Schrift


Alles an der Oberfläche
wenn Du nicht zwischen den Zeilen liest
bleibt Dir erdrund verborgen
was sich hinter dem Horizont verbirgt,
und nichts wird Ganzheit sein,
verstecktes Innenleben aus Mark,
nur Pfennigweises lässt dich arm.


Alles in diesen Zeilen ist halb,
wenn Du nicht weiter liest,
der Apfelkern ist mitgespalten,
wird so wohl nie ein Neues werden,
die Früchte tragen andere davon,
mit roten Wangen voller Blut
sind sie verloren zwischen Zeilen?


RPK 300507

.
Sammelsurium: Werkesammlung

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Date of registration: Jan 8th 2006

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Location: Faithland- Niedersachsen

2

Tuesday, June 12th 2007, 9:41pm

+seufz+
Also gleich vorweg ich hab das verdient Roland.... O,o
Ich werde vielleicht genauso lange für brauchen wie du für meinen Kommentar aber ich versuch mich dran.... ;(

Quoted

Alles an der Oberfläche
wenn Du nicht zwischen den Zeilen liest
bleibt Dir erdrund verbogen
was sich hinter dem Horizont verbirgt,
und nichts wird Ganzheit sein,
verstecktes Innenleben aus Mark,
nur Pfennigweises lässt dich arm.


Ich glaube man kann dein Gedicht wirklich nur aufschlüsseln, wenn man ein Kommentar zu schreibt, denn ich muss wirklich sagen, ich hatte arge Probleme, deine Überschrift dem Gesamtkontext zusammenzufügen.

Ich finde die einzelnen Zeilen wirklich gut gelungen, wenn man sie jetzt so zusammen liest verliert dein Gedicht ein wenig Gewicht...

Z1+Z3 unter erdrund verborgen verstehe ich eigentlich, dass etwas eingeschlossen wird und keiner es sehen kann, sozusagen in diesem Ball, was man ja auch auf den Menschen führen kann, denn weiß man, wie es in dem Kopf des anderen aussieht?
Z5+Z7 Ja ich dir bereits schon gesagt habe, komm ich nicht ganz mit der Pfennigweise klar, zum anderen da wir jetzt Cent haben. :P
Z5 ist ja soweit klar.^^ Da du dieses nicht vollendete in deinem ganzen Gedicht aufgreifst.
Z2+Z4 Ich muss ehrlich sagen, dass ist wirklich harte Kost für mich, aber umso besser, lerne ich schon mal weiter, bzw. bilde.^^ Z2 ist soweit klar, denn wer kennt nicht dieses Ausdruck, man lese zwischen den Zeilen, denn es gibt vieles was nicht ausgesprochen wird, aber angedeutet wird. Mit dem Horizont wird das hier auch wieder angesprochen, so hast du 2 verschiedene aussagen in deiner ersten Strophe. Zum einem die Unvollendung und zum anderen, dass man zwischen den Zeilen lesen soll. Finde momentan noch keinen geeigneten Überbegriff dafür.
Z6 wird wieder darauf hingedeutet, dass nichts so ist wie es scheint, sondern immer noch einen anderen Kern hat. Gott Roland du bringst mich mit deinem Gedicht noch um, mir qualmt schon der Kopf...

Quoted

Alles in diesen Zeilen ist halb,
wenn Du nicht weiter liest,
der Apfelkern ist mitgespalten,
wird so wohl nie ein Neues werden,
die Früchte tragen andere davon,
mit roten Wangen voller Blut
sind sie verloren zwischen Zeilen?


*droP* Also weiter....
Mit Z1 spielst du wohl auch auf deine Form des Gedichtes an, da ich hier finde, dass es nur Sinn gibt, wenn man diese letzte als ganze Strophe liest, jedoch finde ich dieses bei S1 unpassend, dort finde ich ergibt es eher einen Sinn, wenn beide aufgespalten sind. Und so hat es auch einen schöneren Klang. Das einzige was mich hier wirklich stört ist deine Zeile mit dem Blut, also ich kann es sooft lesen wie ich es will, aber ich stolper immer über diese Zeile. :( Z5 empfinde ich so, dass zum Beispiel auch deine Arbeit andere davon tragen, du hast dann im Endeffekt nichts davon, wie in einem Supermarkt zum Beispiel, man räumt die Ware ein, und andere kaufen sie. Ich weiß, doofes Beispiel, aber ein besseres ist mir dazu jetzt nicht eingefallen. Ich hänge schon wieder an der Blutzeile, da sie mir auch nicht Recht ins Bild passen will... ?(

Also dein Gesamtgedicht find ich in sich stimmig, auch wenn ich über die Blutzeile nicht drüber weg komme, da das Hauptthema so finde ich tote Zeilen sind, dass man nicht zwischen ihnen liest, man nicht den Schmerz der anderen aufnimmt (erdrund) und alles versteckt wird und nie vollendet sein kann, wenn man sich nicht die Mühe macht und die Wörter auf sich wirken lassen lässt.

Ich denke ich habe soweit alles gesagt, ich hoffe du bist mit mir zufrieden

Liebe Grüße

Faith
~Glaubenslicht~

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