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Original von hera dam
UND DANN DAS!!
schön wie ein Chanson ...


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... ist das im Zusammenhang mit deiner "roten Ampel an der Strassenkreuzung" und der "ab etferntem Ort lebenden Liebsten" entstanden?
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Heide-
kraut leise im Nachwind
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Original von hera dam
Also bitte ich hiermit um eine weitere Erklärung zu meinem Versuch, das Gedicht noch besser zu verstehen


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Ich nehme an, dass der Rubinschein von den roten Rücklichter herrührt, Die Erinnerung ist somit Bildgeberin am Gedichtanfang und es simmert (wie noch immer) durch die Blätter; denn diese Farb-Sensation ergibt sich nicht mit Zypressen oder Wachholder, die soviel ich weiss keine rote Beeren haben.
.
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Der Rubinschein erinnert auch an einen Opferkelch oder ganz allgemein ans Herz ...
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Durch die Pflanzennamen und das
Heide-
kraut leise im Nachwind
wird eine grosse Melancholie sichtbar, weil sie in Geschehen einbezogen sind (durch sie schimmert etwas, auf sie fällt Schatten, sie winken im Nachwind).

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Wer verbleibt sind ja wir, die Nach-fahren (zuerst gucken wir ihnen nach, danach fahren wir selber dahin).

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Irgendwie schreibt einer ja nicht ein Gedicht an alle Toten ...
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Wer genau in Odradeks Gedicht gemeint ist, kann ich hiermit ja fragen?
... Ein Hauch "Geschichte" liegt für mich über diesem Gedicht - aber ich könnte mir auch vorstellen, dass Leute gemeint sind, welche mit unserer Generation direkter (oder noch immer) etwas zu tun haben?
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... Frage ist, wie weit man hineingeht im Verstehen oder ob die eigene Lesart genügt.


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Hera - ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich nun erst so säumig Deiner Bitte nachkomme.
Und das bei Deiner im wahrsten Sinne des Wortes tiefgehenden Kommentierung dieses Textes, der mir ein wirklich wichtiger ist ...
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Diese Assoziation ist interessant ... wobei sie - in wiederum katholischer Sicht - mehr noch auf das "Ewige Licht" (am Tabernakel) verweist.
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Das Flex-Zitat ist jedoch ein absoluter Zufallsfund - mit dem patriotisch-nationalchauvinistischen Urvater der jugendbewegten Kameradschaftsliteratur hab' ich nu' nix am Hut.
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Ich denke, dass die eigene Lesart des Rezipienten eigentlich doch das Weitergehende ist.
Oder?
Die entstandenen Texte (zumal lyrische) wissen doch meist (stets?) mehr als die Dichter. Also hat auch der Leser ein Recht auf sein eigenes Verstehen.
Im Idealfall kann der Dichter ja noch etwas über seinen Text lernen.
So mag zum Beispiel der Text tatsächlich eine historisch-politische Ebene haben, auch wenn ich diese selbst anfangs nicht sah.
, hera dam