Hallo aNFANGENDe,
Ich werfe meine Flaschenpost
so weit ich kann
gegen den Strom.
Das lyrDu bringt seine Meinung in die Menge, egal was alle anderen sagen. Es steht zu seiner Überzeugung.
Mir ist, als sei
sein Wasser wärmer gewesen,
als er noch andersherum floss.
Alles war einmal anders, jeder ging seinen Weg und einigen begleiteten die Meinungen und Ansichten des lyrDu. Jetzt schwimmen alle mit dem Trend, gehen in der Masse der Allgemeinheit unter und das lyrDu sticht immer noch als Individuum heraus.
Der Inhalt meiner stummen Briefe
ist dagegen immer gleich:
dicht verschlossen.
Das lyrDu fühlt sich vielleicht unverstanden, einsam. Doch es hält nicht ab, weiter dem eignen Weg zu folgen. Es möchte der Masse etwas mitteilen, aber wird weder verstanden, noch gehört. Verzweifelt wird gegen jenen Strom angekämpft...
Was mir persönlich noch dazu einfällt, dass die Meinung des lyrDu eventuell weitergegeben wird, falsch, verfälscht, in anderer Form. Alles ist dagegen und scvhwimmt mit der Anpassung...
~*~
Mir gefällt dein Gedicht. Schön kurz, aber doch sehr ausdrucksstark.
Allerdings finde ich den Titel etwas verwirrend, anfangs zumindest. Da du mit der Flaschenpost beginnst. Trotzdem passt die Überschrift zu dem Inhalt deines Gedichts.
Schöne Arbeit.
Liebe Grüße,
Lymielle
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."
Helmut Newton