Hallo AE,
dein Gedicht stimmt mich nachdenklich. Mir gefällt, dass du versuchst, es zu beschreiben, wie es ist, wenn man das Leben spürt und wie es ist, wenn man sich... naja, halb tot fühlt.
zieht mir den Saft aus meinem Fleisch.
Die Formulierung finde ich grauenhaft.
Saft aus meinem
Fleisch? Uäh! Vielleicht: Zieht mir die Kraft aus meinem Körper oder aus meiner Seele, wobei es sich dann nicht mehr mit Z2S2 reimen würde. Obwohl, das hat's bei Fleisch auch nicht getan

.
Wie die Schuppen auf der Haut,
so nah war mir das Leben mal,
Das ist meine Lieblingsstelle. Da kriegt man so richtig mit, worum's geht.
Wie die Schuppen von den Augen
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fällt die Welt und ich mit ihr
Auch super!
Morgen gehe ich von Bord
und werde angelandet.
Die letzte Zeile verstehe ich nicht und sie gefällt mir nicht. Theoretisch könntest du auch bei dem Bord aufhören, klingt dann aber etwas "abgehackt". Eine Verbesserung für die letzte Zeile hab ich aber leider nicht.
Trotzdem: Alles in allem gern gelesen!
Ciao
Wolke