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Sarisand

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Date of registration: Jan 10th 2007

Posts: 291 wcf.user.activityPoints: 1,755

Location: Dransfeld (Niedersachsen)

Occupation: Studentin (Ägyptologie/Ur- und Frühgeschichte) und MAMA ;)

1

Friday, April 27th 2007, 3:40pm

Warum?

Warum?

Der Regen fällt mir ins Gesicht,
es ist schon nass, drum stört´s mich nicht.
Warme Tränen sprudeln sacht.
Warum hast du das gemacht?

Warum hast du mich betrogen?
Glätten wollten wir die Wogen,
die uns zu ertränken drohten.
War`n sie uns`re Schicksalsboten?

Was hat er, was ich nicht habe,
diese miese Küchenschabe!
Was ist es, was er dir gibt?
Glaubst du denn, dass er dich liebt?

Ich tu es und lass dich gehen,
werden uns nie wieder sehen.
Der Regen fällt mir ins Gesicht,
ich drücke ab - und seh`das Licht.

Inspira

Unregistered

2

Tuesday, May 1st 2007, 11:25am

RE: Warum?

Hallo Sarisand!

Dein Gedicht ist zwar sehr nach dem Schema "Reim dich oder ich fress dich" und daher kein unbedingter dichterischer Höhenflug...
aber
ich finde das unterstreicht nur das Gefühl in dem das jammernde lyr. ich steckt: Da ist kein Platz für ausgemalte Phrasen und macht das ganze plakativ und klassisch für eine solche Szene. Das der Arme sich zum Schluß einen Schuß verpasst ist vielleicht ein bissl zu dick aufgetragen.

Ich hab´s trotzdem gern gelesen.

Grüße, Inspira

Sarisand

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3

Wednesday, May 2nd 2007, 8:35pm

Quoted

Original von Inspira
Da ist kein Platz für ausgemalte Phrasen und macht das ganze plakativ und klassisch für eine solche Szene. Das der Arme sich zum Schluß einen Schuß verpasst ist vielleicht ein bissl zu dick aufgetragen.


Danke für deine Antwort, Inspira! Warum sollte man auch große Reden schwingen, wenn man in einer Situation, wie der des lyrischen Ichs, ist! Da stimme ich dir zu! Das "der Arme" sich zum Schluss das Leben nimmt, hatte ich anfangs gar nicht so geplant, hat sich beim Schreiben einfach so ergeben und geändert habe ich diesen Schluss dann auch nicht! Vielleicht wirkt der deswegen so abgehoben!

Gruß Sarisand

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