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Sarisand

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Date of registration: Jan 10th 2007

Posts: 291 wcf.user.activityPoints: 1,755

Location: Dransfeld (Niedersachsen)

Occupation: Studentin (Ägyptologie/Ur- und Frühgeschichte) und MAMA ;)

1

Thursday, April 12th 2007, 5:39pm

Hannes

Mit einem Ruck fuhr Lisa aus dem Schlaf hoch. Sie lauschte in die Stille, und obwohl sie nicht hätte sagen können, was sie geweckt hatte, brach ihr plötzlich der Schweiß aus.
„Lisa?“
Die Stimme ließ sie herumfahren.
Im Dämmerlicht, das durch die halb heruntergelassenen Jalousien fiel, erkannte Lisa einen Mann in der Ecke des
Schlafzimmers. „Johannes!“, entfuhr es ihr. „Was machst du hier?“
Noch ehe sie ihre Frage beendet hatte, wurde ihr bewusst, dass etwas nicht stimmte. Johannes konnte nicht hier sein, er war tot! Tot, gestorben bei dem Autounfall vor zwei Wochen. Er war nicht hier, nicht wirklich! Vermutlich träumte sie noch und wieder einmal von Johannes, wie in jeder Nacht seit dem Unfall.
Hannes war auf einer Party gewesen, hatte getrunken und gegen Morgengrauen seinen Kumpel gebeten, ihn nach Hause zu fahren. Dabei war der Typ genauso zu gewesen wie er selbst! Sie hatten sich dennoch ins Auto gesetzt und die Halbschranken am Bahnübergang offensichtlich ignoriert.
Jetzt stand Johannes hier, im Zimmer, in seinem Simpson-Schlafanzug und sah sie mit großen Augen an. Er hatte sie oft nachts geweckt, wenn er nicht schlafen konnte, sei es, weil seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hatte oder weil die Welt ihm anderweitig auf den Kopf zu stürzen schien. Sie hatte ihn jedes Mal wieder aufbauen müssen, immer sie, besonders nachdem Mama und Papa ein one-way-ticket zu den Engeln gebucht hatten.
„Lisa, bist du wach?“ Kaum merklich nickte sie, gleichzeitig aber protestierte eine laute Stimme in ihrem Hirn, die meinte, sie müsse noch träumen. Ein verschmitztes Lächeln flog über das Gesicht des jungen Mannes. Lisa runzelte die Stirn. Kein Darf ich dich stören? oder Kann nicht schlafen!, was war das für ein komischer Traum! Was wollte Hannes? Ein mulmiges Gefühl pflanzte sich in ihrem Magen fest, doch sie wünschte sich trotzdem nicht aufzuwachen. Träume waren schließlich der einzige Ort, an dem sie mit Hannes zusammensein konnte, wie früher.
In der Ecke drehte sich Johannes unerwartet um, öffnete die Zimmertür und winkte ihr. „Na los, steh´ schon auf!“, sagte er mit drängender Stimme und verschwand in den Flur. Einen Moment lang zögerte Lisa, dann warf sie die Decke beiseite, schlüpfte in ihre kuschelig-pinken Hausschuhe und folgte ihm. Misstrauisch spähte sie durch die Tür auf den kleinen Flur der Drei-Zimmer-Wohnung, Niemand da. Lisa ging langsam ein paar Schritte vorwärts, dann steuerte sie auf die halboffene Wohnzimmertür zu.
Als sie den größtenteils Ikea-eingerichteten Raum betrat, sah sie Johannes vor dem großen Regal stehen, er wirkte ungeduldig. „Na endlich, du Schlafmütze!“, sagte er erleichtert uns wandte seine Aufmerksamkeit dem Regal zu. „Was ist denn?“, wagte Lisa endlich zu fragen, nervös, dieser Traum gefiel ihr irgendwie nicht. Johannes sah sie nicht an, sondern deutete mit der rechten Hand auf das Holzregal. „Ich hab`s diesmal richtig gut versteckt. Richtig gut, damit du`s nicht wieder mal zu früh findest!“, erklärte er und grinste. Verdammt, wie sie dieses Grinsen liebte! „Was versteckt?“, hackte Lisa nach, worauf Johannes` Grinsen nur noch breiter wurde. „Als ob ich dir das sage, schau doch selbst nach!“, sagte er und trat einen Schritt zur Seite, um ihr Platz zu machen. „Es liegt im Spielestapel, in Papas Schachspiel. Da du ja nie damit spielst, hielt ich es für bombensicher!“ Er trat einen weiteren schritt zurück und winkte sie geregt heran.
Immer noch nicht sicher, was sie von all dem halten sollte, kam Lisa näher und stand schließlich vor dem Regal. Johannes indes beobachtete die junge Frau gebannt und nickte zustimmend. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, mit etwas zittrigen Händen griff sie nach der Schachtel des Schachspiels und zog sie aus dem Stapel Gesellschaftsspiele hervor. Mit beiden Füßen wieder fest auf dem Boden nahm Lisa die graue Spielpackung in die linke Hand und hob mit der Rechten den Deckel ab.
Der Unterkiefer klappte ihr herunter, wie benommen ging sie zu einem der alten Korbsessel und sank darauf nieder. Ihr Blick indes haftete auf einem A4-großen Blatt, das zu oberst in der Packung lag. Ein farbenfrohes Aquarell zeigte Hannes und sie selbst zwischen Strandmuscheln, Handtüchern und Sandburgen an der Ostsee. Sie kannte das Motiv, ein anderer Strandgast hatte das Foto von ihnen geschossen, weil der Selbstauslöser von Hannes` Kamera schon seit Jahren nicht mehr funktionierte. Das war im Sommer vor vier Jahren gewesen.
Lisa hob den Kopf, „Hannes, warum...“, begann sie, verstummte jedoch, als sie bemerkte, dass sie allein im Zimmer war. Johannes war verschwunden. „Hannes?“ Keine Antwort. Wieder überkam Lisa dieses komische Gefühl. War das Ganze nur ein Traum gewesen oder Einbildung? Oder hatte Johannes` Geist sie heimgesucht? Was war hier nur los? Mit vielen ungelösten Fragen im Kopf wandte sie sich wieder dem Aquarell zu. Behutsam nahm sie es aus der Schachtel, betrachtete es von Nahem und drehte es schließlich instinktiv um.
Auf der Rückseite, quer über das Blatt, liefen drei Zeilen in krakeliger Handschrift.

Liebe Lisa,
alles Liebe und Gute
wünscht Dir dein Hannes!

Ein stummer Schluchzer schüttelte Lisa, hastig legte sie das Bild beiseite, damit ihre Tränen die Farben nicht auflösten. Das Gesicht in den Ärmeln ihres Nachthemdes verborgen sackte sie in sich zusammen. Bei all dem Stress von Trauerfeier, der Beerdigung ihres Bruders und zahllosen Behördenschreiben hatte sie ihren Geburtstag völlig vergessen.

Wolke

Master

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2

Thursday, April 12th 2007, 6:04pm

Hey Sarisand!

Ich weiß nicht wirklich, was ich zu deiner Geschichte schreiben soll, habe aber trotzdem das Verlangen, sie zu kommentieren.

Ich steh ja nicht so auf den ganzen übernatürlichen Kram.... Hab mir schon zuviel davon durchgelesen und Sachen im Fernsehen geguckt... Und trotzdem gefällt mir deine Geschichte in gewisser Weise... Ich weiß nicht, du bist ja (vermutlich) erwachsen =) und ich weiß nicht, ob du X-Faktor (oder Factor ?() kennst. Auf jeden Fall, wenn man sich ungefähr zwölf Folgen davon mal angeschaut hat, kann man das Ende meist voraussehen. Einer ist tot, die Freundin/Schwester/Bekannte liegt im Bett und träumt von der toten Person, sieht sie, folgt ihr, findet etwas, die Person verschwindet, die Sache ist noch da, es war kein Traum. Oder sieht irgendeine Person vor sich, verliebt sich, ist wirklich wach und erfährt dann, dass diese Person schon tot ist. So in etwa ist das oft aufgebaut. Natürlich kommen kleine Änderungen vor, wie z.B. bei dir halt ein Geburtstagsgruß. Aber richtig überrascht hat mich das Ende nicht.
Nun weiß ich leider auch nicht, wie man bei solchen Geschichten Spannung aufbauen soll, denn wenn man so etwas (wie ich) kennt, ist es einfach nur langweilig.

Trotzdem finde ich deine Geschichte irgendwie gut, weil du sie mit schönen, passenden Worten geschrieben hast und nicht lieblos dahingekritzelt. Aber wie geschrieben - nicht überraschend.

Ciao

Wolke
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
aus den Resten bauen wir ein Haus.

hohlZahn

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Occupation: Arsch vom Dienst / Achterbahnpilot

3

Thursday, April 12th 2007, 6:04pm

RE: Hannes

juhüü y)

alles wa sich fett markiert habe gehört zum standardvokabular von bastei-roman-autoren und sollte tunlichst durch weniger ausgelutsche wendungen ersetzt werden. das aber vorab ;)

das einzelne folgt weiter unten.

Quoted

Original von Sarisand
Mit einem Ruck fuhr Lisa aus dem Schlaf hoch. Sie lauschte in die Stille, und obwohl sie nicht hätte sagen können, was sie geweckt hatte, brach ihr plötzlich der Schweiß aus.
„Lisa?“
Die Stimme ließ sie herumfahren.
Im Dämmerlicht, das durch die halb heruntergelassenen Jalousien fiel, erkannte Lisa einen Mann in der Ecke des
Schlafzimmers. „Johannes!“, entfuhr es ihr. „Was machst du hier?“
Noch ehe sie ihre Frage beendet hatte, wurde ihr bewusst, dass etwas nicht stimmte. Johannes konnte nicht hier sein, er war tot! Tot, gestorben bei dem Autounfall vor zwei Wochen. Er war nicht hier, nicht wirklich! Vermutlich träumte sie noch und wieder einmal von Johannes, wie in jeder Nacht seit dem Unfall.
Hannes war auf einer Party gewesen, hatte getrunken und gegen Morgengrauen seinen Kumpel gebeten, ihn nach Hause zu fahren. Dabei war der Typ genauso zu gewesen wie er selbst! Sie hatten sich dennoch ins Auto gesetzt und die Halbschranken am Bahnübergang offensichtlich ignoriert.
Jetzt stand Johannes hier, im Zimmer, in seinem Simpson-Schlafanzug und sah sie mit großen Augen an. Er hatte sie oft nachts geweckt, wenn er nicht schlafen konnte, sei es, weil seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hatte oder weil die Welt ihm anderweitig auf den Kopf zu stürzen schien. Sie hatte ihn jedes Mal wieder aufbauen müssen, immer sie, besonders nachdem Mama und Papa ein one-way-ticket zu den Engeln gebucht hatten.
„Lisa, bist du wach?“ Kaum merklich nickte sie, gleichzeitig aber protestierte eine laute Stimme in ihrem Hirn, die meinte, sie müsse noch träumen. Ein verschmitztes Lächeln flog über das Gesicht des jungen Mannes. Lisa runzelte die Stirn. Kein Darf ich dich stören? oder Kann nicht schlafen!, was war das für ein komischer Traum! Was wollte Hannes? Ein mulmiges Gefühl pflanzte sich in ihrem Magen fest, doch sie wünschte sich trotzdem nicht aufzuwachen. Träume waren schließlich der einzige Ort, an dem sie mit Hannes zusammensein konnte, wie früher.
In der Ecke drehte sich Johannes unerwartet um, öffnete die Zimmertür und winkte ihr. „Na los, steh´ schon auf!“, sagte er mit drängender Stimme und verschwand in den Flur. Einen Moment lang zögerte Lisa, dann warf sie die Decke beiseite, schlüpfte in ihre kuschelig-pinken Hausschuhe und folgte ihm. Misstrauisch spähte sie durch die Tür auf den kleinen Flur der Drei-Zimmer-Wohnung, Niemand da. Lisa ging langsam ein paar Schritte vorwärts, dann steuerte sie auf die halboffene Wohnzimmertür zu.
Als sie den größtenteils Ikea-eingerichteten Raum betrat, sah sie Johannes vor dem großen Regal stehen, er wirkte ungeduldig. „Na endlich, du Schlafmütze!“, sagte er erleichtert uns wandte seine Aufmerksamkeit dem Regal zu. „Was ist denn?“, wagte Lisa endlich zu fragen, nervös, dieser Traum gefiel ihr irgendwie nicht. Johannes sah sie nicht an, sondern deutete mit der rechten Hand auf das Holzregal. „Ich hab`s diesmal richtig gut versteckt. Richtig gut, damit du`s nicht wieder mal zu früh findest!“, erklärte er und grinste. Verdammt, wie sie dieses Grinsen liebte! „Was versteckt?“, hackte Lisa nach, worauf Johannes` Grinsen nur noch breiter wurde. „Als ob ich dir das sage, schau doch selbst nach!“, sagte er und trat einen Schritt zur Seite, um ihr Platz zu machen. „Es liegt im Spielestapel, in Papas Schachspiel. Da du ja nie damit spielst, hielt ich es für bombensicher!“ Er trat einen weiteren schritt zurück und winkte sie geregt heran.
Immer noch nicht sicher, was sie von all dem halten sollte, kam Lisa näher und stand schließlich vor dem Regal. Johannes indes beobachtete die junge Frau gebannt und nickte zustimmend. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, mit etwas zittrigen Händen griff sie nach der Schachtel des Schachspiels und zog sie aus dem Stapel Gesellschaftsspiele hervor. Mit beiden Füßen wieder fest auf dem Boden nahm Lisa die graue Spielpackung in die linke Hand und hob mit der Rechten den Deckel ab.
Der Unterkiefer klappte ihr herunter, wie benommen ging sie zu einem der alten Korbsessel und sank darauf nieder. Ihr Blick indes haftete auf einem A4-großen Blatt, das zu oberst in der Packung lag. Ein farbenfrohes Aquarell zeigte Hannes und sie selbst zwischen Strandmuscheln, Handtüchern und Sandburgen an der Ostsee. Sie kannte das Motiv, ein anderer Strandgast hatte das Foto von ihnen geschossen, weil der Selbstauslöser von Hannes` Kamera schon seit Jahren nicht mehr funktionierte. Das war im Sommer vor vier Jahren gewesen.
Lisa hob den Kopf, „Hannes, warum...“, begann sie, verstummte jedoch, als sie bemerkte, dass sie allein im Zimmer war. Johannes war verschwunden. „Hannes?“ Keine Antwort. Wieder überkam Lisa dieses komische Gefühl. War das Ganze nur ein Traum gewesen oder Einbildung? Oder hatte Johannes` Geist sie heimgesucht? Was war hier nur los? Mit vielen ungelösten Fragen im Kopf wandte sie sich wieder dem Aquarell zu. Behutsam nahm sie es aus der Schachtel, betrachtete es von Nahem und drehte es schließlich instinktiv um.
Auf der Rückseite, quer über das Blatt, liefen drei Zeilen in krakeliger Handschrift.

Liebe Lisa,
alles Liebe und Gute
wünscht Dir dein Hannes!

Ein stummer Schluchzer schüttelte Lisa, hastig legte sie das Bild beiseite, damit ihre Tränen die Farben nicht auflösten. Das Gesicht in den Ärmeln ihres Nachthemdes verborgen sackte sie in sich zusammen. Bei all dem Stress von Trauerfeier, der Beerdigung ihres Bruders und zahllosen Behördenschreiben hatte sie ihren Geburtstag völlig vergessen.


ich will nicht auf jedem einzelnen satz herumreiten, daher sag ich nur einige generelle dinge.

-- formulierungen: "war ... gewesen" ist eine sehr ungelenke und unfeine formulierung. "nicht wirklich", "zu" (i.s.v. besoffen) & einige mehr sind zu umgangssprachlich im vergleich zum rest des textes.

-- too much information!: dass die wohnung drei-zimmer hat, mit ikea-möbeln eingerichtet ist, dass sie kuschelig pinke hausschuhe hat, auch die passage über hannes tod - das sind nutzlose informationen. nutzlos, weil sie überhaupt keinen einfluss auf den verlauf der geschichte haben. das streckt den text zwar, aber wirkt wie aufdringlicher schmuck, das benötigt man nicht. lieber auf das wesentliche beschränken. ich meine: ob hannes nun einen autounfall hatte oder von einem ausgebrochenen babyeisbär zu tode sodomiert wurde spielt eigentlich keine rolle, oder? ;)

-- flüchtigkeitsfehler, z.b. "geregt" ;)

ansonsten bin ich positiv überrascht von der idee, dass ein foto zu einem aquarell wird und von einem geist gebracht wird - das hat was! wenn man jetzt noch die ganzen bastei-formulierungen rausnehmen würde wäre das eine richtig gute geschichte.

herZlichst
hZ
neulich dachte ich, mir wären beim kacken die augen geplatzt, dabei hat nur jemand versehentlich das licht ausgeschaltet.

Wolke

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4

Thursday, April 12th 2007, 6:10pm

@hohlZahn:

Vielen lieben Dank auch, genau das, was ich kritisiert habe, findest du toll und was ich gut finde, machst du kaputt. Du bist mir einer...

Und noch was zu den Informationen, auf die du angespielt hast:
Wenn du ein Buch liest, findest du lauter solche überflüssigen Informationen. Ich weiß nicht, ob der Autor das macht, um es in die Länge zu ziehen oder einfach, weil es ihm Spaß macht, aber solche Informationen, finde ich, sind zwar in gewisser Weise überflüssig, aber dennoch gehören sie dazu.

Ciao

Wolke
Nimm die Dinge und schmeiß sie an die Wand,
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hohlZahn

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5

Thursday, April 12th 2007, 6:14pm

Quoted

Original von Wolke
@hohlZahn:

Vielen lieben Dank auch, genau das, was ich kritisiert habe, findest du toll und was ich gut finde, machst du kaputt. Du bist mir einer...

Und noch was zu den Informationen, auf die du angespielt hast:
Wenn du ein Buch liest, findest du lauter solche überflüssigen Informationen. Ich weiß nicht, ob der Autor das macht, um es in die Länge zu ziehen oder einfach, weil es ihm Spaß macht, aber solche Informationen, finde ich, sind zwar in gewisser Weise überflüssig, aber dennoch gehören sie dazu.

Ciao

Wolke


gern geschehen ?(

ich weiss nicht was du mit "buch" meinst, aber bei einem roman ist das etwas anderes als bei einer kurzgeschichte.
und ja, es gibt informationen die nicht direkt nötig sind, und die dazu dienen eine gewisse atmosphäre aufzubauen.
aber dazu zählt gewisslich nicht, dass eine wohnung mit ikea-möbeln eingerichtet ist oder drei-zimmer hat, bei der vorliegenden geschichte jedenfalls sind sie nicht nötig y)

und dass man sowas oft in büchern zu lesen bekommt bzw. in gedruckten kurzgeschichten liegt halt einfach daran dass unheimlich viel müll gedruckt wird =)

küsschen y)
hZ
neulich dachte ich, mir wären beim kacken die augen geplatzt, dabei hat nur jemand versehentlich das licht ausgeschaltet.

Sarisand

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6

Friday, April 13th 2007, 9:46am

Danke!

Hallo Wolke, hallo hohlZahn,
danke erstmal für eure Kommentare.

@Wolke
Da ich mir "übernatürlichen Kram" selbst kaum ansehe im Fernseh ect., bin ich vermutlich nicht ganz so vorgeprägt wie du. Das meine Geschichte einem allgemeinem Muster entspricht kann ich nachvollziehen, für mich selbst jedoch war sie etwas "Neues", da ich mich mit solchen Geschichten, wie gesagt, und auch allgeimein mit Kurzgeschichten(schreiben) noch nicht so sehr befasst habe.
Freut mich aber, dass du ihr etwas positives abgewinnen konntest.

@hohlZahn
Danke für deine sprachlichen Hinweise, für so etwas bin ich immer dankbar. Deiner Meinung, dass eine Kurzgeschichte kein "Buch" ist, stimme ich zu. Eben in diesem Punkt, sehe ich meine größte Schwäche, da ich bisher nur lange Prosatexte (Jugendbuch ect.) oder Gedichte geschrieben habe und Kurzprosa, wie hier, für mich noch Neuland ist.
Aber ich glaube, dass gewisse Details selbst in Kurzgeschichten sinnvoll sind. Würde man sich nur auf das beschränken, was die handlung vorantreibt, könnte der Text doch ziemlich fad/leblos werden.

Gruß Sarisand

hohlZahn

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7

Friday, April 13th 2007, 4:23pm

RE: Danke!

fad und leblos? das genaue gegenteil ist der fall - sofern man seine kunst beherrscht.
lies mal die kurzgeschichten und short storys von hemingway, kafka, & bukowski, dann wirst du verstehen was ich meine ;)
neulich dachte ich, mir wären beim kacken die augen geplatzt, dabei hat nur jemand versehentlich das licht ausgeschaltet.

Sarisand

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8

Thursday, April 26th 2007, 11:47am

RE: Danke!

@hohlZahn

Nun, Kafka konnte mich noch nie fesseln... Hemingway dagegen schon! Ist, denke ich, auch etwas Geschmackssache! Aber Recht hast du schon, ein bisschen Lektüre ab und zu schadet gar nicht!

Gruß Sarisand

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