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Date of registration: Dec 23rd 2006

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1

Monday, April 9th 2007, 1:23pm

Morgengrauen

Morgengrauen

Hinter Bergen sind Berge,
das Land endet nicht.
Es mündet in Meere,
die an Länder branden.

Auf Zeiten folgt Zeit,
der Tag endet nicht.
Er dämmert zu Nächten,
denen vor morgen graut.


RPK 080407
Sammelsurium: Werkesammlung


windir

Trainee

Date of registration: Feb 2nd 2007

Posts: 53 wcf.user.activityPoints: 370

2

Tuesday, April 17th 2007, 7:34pm

RE: Morgengrauen

hallo Anfang Ende

ich finde deine gedanken über das "morgengrau" sehr interessant,

aber formal ist es mir zu Unlyrisch ich weiss nicht genau wie ich es sagen will.
Will nicht sagen das es schlecht ist, nein das ist es nicht, sondern einfach für meinen geschmack sprachich zu banal (nicht undicht!)

danke für deine gedanken

lg windir

Alexa

Blickdicht(erin)

Date of registration: Dec 15th 2006

Posts: 1,534 wcf.user.activityPoints: 8,395

Location: von draußen vom Walde...

3

Wednesday, April 18th 2007, 2:34pm

RE: Morgengrauen

Hi A-E

lang nichts gehört voneinander- ich komm mal meckern :P
Also............... y)
nein, viel meckern will ich heute gar nicht. Ich hab mal durch ge x t- hier aber nichts zusammenhängendes gefunden außer ein paar Daktylen die sich meist mittig wiederholen.
liest sich aber auch so rhythmisch.

jedesmal wenn ich hier die erste Zeile lese denke ich an den Ort Bergen in den Niederlanden, doch da gibts nur Sanddünen - ?(
Zuerst wollte ich deinen Text hier im Reim lesen. Warum weiß ich auch nicht. kam einfach so über mich :)
Anfangs dachte ich daran das Wort brandet, in der letzten zeile in - bricht- zu tauschen.
Es mündet in Meere
das Länder bricht.

Aber dann wäre dein gedicht womöglich ein zweistrophiger Leierkasten und diese unerwartete Wende durch die Worte brandet und graut die mir doch gut gefällt, wäre flöten - :(

Inhaltlich verstehe ich hier ein Lyr. ich das keinen Ausweg aus Problemen o.ä. findet. Ist eines gerade abgehakt erscheint schon das nächste- was ich mit - an Länder brandet assoziiere.
Auch die zweite Strophe bestätigt mich in meiner Vermutung. Eine Endlosschleife- und es wird schon mit Grauen an Morgen gedacht.Grausssseligggg....
Der Titel passt echt super gut- es sei denn ich liege mit meiner Interpretation daneben-
Das Stück hier ist sicher nicht schlecht- es hat was- du lässt wie immer Gedankenspielraum- aber mir fehlt da was. So etwas wie
ein Weg- raus aus den Bergen- ?(


Gruß
Alexa
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill)

Ich hier

Lymielle

Moderator

Date of registration: Jan 31st 2007

Posts: 1,494 wcf.user.activityPoints: 8,225

4

Wednesday, April 18th 2007, 2:39pm

Hallo aNFANGENDe,
der Text gefällt mir gut.
Er ist schlicht zu lesen. aber die beiden Stropfen sind unheimlich harmonisch aneinander gefügt.

Als ich die erste Zeile gelesen habe, war ich etwas irritiert weil der Titel so gar nicht zu passen schien. Auch nach der gesamten ersten Stropfe war ich nicht viel schlauer.
Aber die zweite Stropfe klärt einiges auf.

Ich muss Alexa zustimmen, der Text liest sich unheimlich rythmisch -gefällt mir.

Liebe Grüße,
itzi
"Ob Sie meine Sachen zu Kunst oder zu Scheiße erklären? - Who cares..."

Helmut Newton

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